Robin Engelhardt (l.) Sudweyhe B-junioren Robin Engelhardt (links) musste sich mit dem TuS Sudweyhe im Bezirkspokal-Finale klar beugen. © Udo Meissner
Robin Engelhardt (l.) Sudweyhe B-junioren

Sudweyhes B-Junioren verlieren Bezirkspokal-Finale

Pagels-Team unterliegt dem 1. JFC AEB Hildesheim mit 0:4 / Alle Gegentreffer schon in der ersten Halbzeit

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Es sollte nicht sein. Die B-Junioren-Fußballer des TuS Sudweyhe konnten ihre famose Saison, immerhin stiegen sie bereits zuvor als Meister der Bezirksliga Staffel 1 in die Landesliga auf und sicherten sich zudem im Winter den Hallentitel, nicht krönen. Im Endspiel des Bezirkspokals unterlag die Mannschaft von Trainer Fabian Pagels dem 1. JFC AEB Hildesheim, ungeschlagener Meister der Bezirksliga Staffel 3 und damit ebenfalls Landesliga-Neuling, in Hannover glatt und deutlich mit 0:4 (0:4.).

Für Pagels, der am Finaltag seinen 29. Geburtstag feiern durfte, lief das Pokal-Wochenende damit alles andere als rund. Am Sonnabend noch stand er mit seiner eigenen 7er-Herren-Mannschaft, der vierten Herren des TuS Sudweyhe, im Kreispokalfinale in Schwarme, verlor dieses mit 2:3 nach Achtmeterschießen gegen den Ortsnachbarn TSV Weyhe-Lahausen IV. Und auch die zweite Herren des TuS Sudweyhe unterlag später im Finale der Herren dem TSV Bramstedt bekanntlich mit 1:3. „Irgendwie scheinen Pokalendspiele dem TuS Sudweyhe nicht zu liegen. Wir kommen zwar ins Finale, lassen da jedoch anderen den Vortritt“, bemerkte Pagels zur Niederlagenserie des vergangenen Wochenendes.

Trotz zahlreicher Unterstützung, ein 80-köpfiger Anhang unterstützte die TuS-Kicker in der Landeshauptstadt, war es aus Pagels Sicht ein verkorkster Auftritt auf der Anlage vom DJK TuS Marathon Hannover. Vor allem die erste Halbzeit gab dem Coach zu denken, denn nach den ersten 40 Minuten lag seine Elf bereits hoffnungslos mit 0:4 im Hintertreffen. „Eigentlich haben wir das Spiel gemacht, befanden uns permanent im Spielaufbau. Doch Hildesheim hat uns klassisch ausgekontert, startete sechs Angriffe auf unser Tor, von denen vier erfolgreich waren“, kritisierte Pagels.

Die Sudweyher Naivität wurde erstmals nach acht Minuten bestraft. Ein Hildesheimer Akteur überlief die rechte TuS-Abwehrseite, legte anschließend quer, wo dann Leo Matthies im Nachschuss vollendete. Zwingende Torchancen blieben auf Seiten der Sudweyher aus. Angreifer Justin Pakleppa kam zwar viermal zum Abschluss, doch außer harmlosen Bällen sprang dabei nicht mehr heraus. Anders die Hildesheimer, die binnen neun Minuten den endgültigen Grundstein zum Pokaltriumph legten. In der 34. Minute schalteten sie einmal mehr blitzschnell um, hebelten die Sudweyher Hintermannschaft mit zwei, drei Doppelpässen aus, ehe dann Ege Arslan zum 2:0 traf. Kurz zuvor war Philipp Timkov aus kurzer Distanz zudem noch am Querbalken gescheitert (34.). Es kam jedoch noch schlimmer für das Pagels-Team. Fast von der Mittellinie startete Tomkov sein Solo und traf dabei auf keine Gegenwehr – 3:0 (39.). Unmittelbar vor der Halbzeit erhöhte schließlich Dustin Karger aus spitzem Winkel zum Pausenstand (40.). „Der Doppelschlag vor der Pause hat uns endgültig das Genick gebrochen. Unsere Moral war danach gebrochen. Hildesheim hatte einfach den besseren Tag erwischt“, sah Pagels hier die entscheidende Phase des Spiels.

Die Luft war bei den warmen Temperaturen in den zweiten 40 Minuten logischerweise raus auf Sudweyher Seite. Ein Freistoß von der Mittellinie, bei dem sich der Hildesheimer Torhüter zunächst verschätzte, dann jedoch noch klärte, versprühte noch einmal halbwegs Gefahr (57.). Und auch die Hildesheimer taten in Anbetracht des sicheren Vorsprungs nicht mehr als nötig, sodass sich keine nennenswerten Torchancen mehr ergaben.

Trotz der Finalniederlage zog Pagels den Hut vor seiner Elf. „Mit unserem verhältnismäßig kleinen Kader haben wir große Erfolge gefeiert. Ich habe noch nie eine Mannschaft trainiert, die solch eine Einstellung an den Tag legte“, lobte Pagels sein Team. Die Hallen- und Bezirksligameisterschaft sowie der Aufstieg in die Landesliga sprechen Bände. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Finalstätte konnte sich Pagels indes nicht verkneifen. „Der Platz war gut, der Rest jedoch nicht finalwürdig. Wir mussten als Finalist die Kabine räumen. Dieser Rahmen war eines Endspiels einfach nicht würdig“, kritisierte Pagels die Rahmenbedingungen vor Ort.

Region/Bremen Bezirk Hannover TuS Sudweyhe (B-Junioren) 1. JFC AEB Hildesheim e.V. U17 (B-Junioren)

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