08. Februar 2018 / 17:46 Uhr

Surheide begrüßt elf Winter-Neuzugänge

Surheide begrüßt elf Winter-Neuzugänge

Mario Nagel
Angelo Romano Pauls
Angelo Pauls kehrt nach einer Pause wieder in den Kader des TuSpo Surheide zurück. © Mats Vogt
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Trotz der gravierenden Veränderungen im Kader sieht Neu-Coach Delmar da Rocha Nunes den Bezirksligisten für die Rückrunde gerüstet

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Beim TuSpo Surheide hat sich in der Winterpause einiges getan. Seitdem Ex-Trainer Dennis Rohra den Verein Anfang Dezember verließ, oder verlassen musste, folgte auch im Kader ein großer Umbruch. Etliche Spieler kehrten dem Bezirksligisten den Rücken, rund ein Dutzend Akteure stieß neu hinzu. Elf der 21 Spieler im Kader des TuSpo Surheide bezeichnet Trainer Delmar da Rocha Nunes als Neuzugänge - mehr oder weniger. Denn neben sechs externen Zugängen begrüßt der Neu-Coach auch vier bisherige Surheider zurück im blau-gelben Trikot. Angelo Pauls, Jerome Weinlich, Paul Zielinski und Mario Cordes hatten nach internen Problemen nämlich vorübergehend eine Pause eingelegt, schnüren unter da Rocha Nunes aber nun doch wieder ihre Schuhe. Dazu verstärkt Leon Böhnke aus der eigenen zweiten Herren die Bezirksliga-Elf.

Vom OSC Bremerhaven kommen dazu die Brüder Behar und Mergim Nebihi zu den Surheidern, auch Armin Cehajic (SC Lehe-Spaden), Ramadan Hoxha (FC Sparta Bremerhaven), Ruben Nehring-Menendez (ESC Geestemünde II) und Hugo Dreckmeyer (TSV Düring) schließen sich dem TuSpo an. „Wir haben sehr viel Qualität im Kader“, freut sich Delmar da Rocha Nunes, der aus dem Haufen nun jedoch eine Einheit formen muss. Dafür trainiert der Bezirksliga-Achte in dieser Vorbereitung häufig - sehr häufig. Bis auf Mittwochs und Sonntags stehen die Surheider an jedem Tag auf dem Platz, wenn es das Wetter zulässt. „Wir konnten schon sehr viel arbeiten und einiges trainieren“, so da Rocha Nunes. Nur in dieser Woche macht die Kälte den Seestädtern so richtig zu schaffen. Seit Montag haben die TuSpo-Kicker frei, arbeiten individuell an ihrer Form. „Der Kunstrasenplatz ist gesperrt und ein richtiges Alternativprogramm gibt es bei den Minusgraden auch nicht“, weiß der Übungsleiter.

Denn neben den Trainingseinheiten fielen dem Wetter auch schon vier angesetzte Testspiele zum Opfer. Die Partien gegen den TSV Altenwalde, FC Wanna/Lüdingworth, die SG Stinstedt und den TSV Neuenwalde mussten abgesagt werden, lediglich beim 3:3-Unentschieden gegen Rot-Weiß Cuxhaven (30. Januar) konnte gespielt werden. „Es ist natürlich die eine Sache, einige Dinge einzustudieren. Aber man will und muss sie dann auch unter Wettkampfbedingungen testen, um zu schauen, was man noch besser machen muss“, ärgert sich Delmar da Rocha Nunes ein wenig. Dem Saisonziel, nämlich in die Landesliga aufzusteigen, tun diese Tage aber keinen Abbruch. Sechs Punkte trennen den TuSpo Surheide vom zweiten Aufstiegsrang, den der FC Huchting belegt. „Das ist im Fußball nichts, es ist noch alles möglich“, weiß der Coach.

Um aber noch einmal richtig in den Aufstiegskampf eingreifen zu können, müssen die Surheider gerade zum Rückrundenstart voll da sein. Denn das Auftaktprogramm - bei der SG Findorff (3.), gegen CF Victoria (14.), beim SV Türkspor (5.) und gegen den FC Huchting (2.) - hat es absolut in sich. „Da müssen wir unsere Zähler holen und auf dem Punkt da sein“, weiß da Rocha Nunes. Die drei verbleibenden Testspiele, gegen den OSC Bremerhaven (10.2), FC Eintracht Cuxhaven (13.2) und die DJK Blumenthal (17.2), sollen deshalb genutzt werden, um optimal auf die Rückrunde vorbereitet zu sein - sofern die Spiele denn stattfinden. „Noch sind es ja über zwei Wochen bis zum Start, aber langsam wollen und müssen wir auch Testspiele absolvieren“. Von der Qualität seines Teams ist Delmar da Rocha Nunes aber in jedem Fall überzeugt. „Im Amateurbereich kann eigentlich jeder jeden schlagen. Es kommt allerdings auf die Einstellung an, denn sonst kannst du auch gegen jeden verlieren. Momentan sehe ich aber eine sehr engagierte Mannschaft“.

Die Trainingsbeteiligung sei mit 15-16 Spielern schließlich ziemlich hoch. Und sie muss es auch sein, wenn das Team die Spielphilosophie des Coaches verinnerlichen soll. „Ich habe gerne den Ball, weil wir damit das Spiel kontrollieren. Wir bestimmen das Tempo und die Aktionen, und wenn du den Ball hast, kriegst du auch kein Gegentor“, weiß Delmar da Rocha Nunes. Bislang setzen die Surheider die Vorgaben sehr gut um, einzig an der Geduld müsse noch weiter gearbeitet werden. „Wir wollen zu oft mit dem Kopf durch die Wand, anstatt abzubrechen und es über die andere Seite zu versuchen“, verrät da Rocha Nunes. Bis zum Rückrundenstart haben die Seestädter allerdings noch viel Zeit, um an ihren Defiziten zu arbeiten. Die Voraussetzung ist aber, dass das Wetter mitspielt. So wie in dieser Woche jedenfalls darf es laut Delmar da Rocha Nunes nicht weitergehen. „Diese Woche ist wirklich eine Katastrophe, das Wetter ist unglaublich schlecht. Das muss sich unbedingt ändern“, richtet der TuSpo-Trainer gen Himmel.

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