USER-BEITRAG SV Atlas ist auch Fairness-Meister © Imago

SV Atlas ist auch Fairness-Meister

Delmenhorster kassieren in 30 Spielen keinen Platzverweis / Ganderkesee belegt letzten Platz

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Der SV Atlas Delmenhorst hat sich in der vergangenen Saison nicht nur sportlich die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga gesichert, er liegt auch in der Fairness-Wertung ganz vorne. Die Blau-Gelben kassierten in 30 Spielen nicht einen Platzverweis, was sicherlich auch ein Grund dafür war, dass sie nur eine Saisonniederlage hinnehmen mussten. Lediglich 59 Gelbe Karten stehen für den SVA zu Buche, der somit auf einen Fairness-Quotienten von 1,96 kommt. Genauso gut ist nur der Tabellenzweite TuS Obenstrohe, der den gleichen Wert aufweist und sich den ersten Rang des Fairplay-Rankings dementsprechend mit Atlas teilt.

Der Quotient wird ermittelt, indem man die Strafpunkte durch die Anzahl der Saisonspiele teilt. Für eine Gelbe Karte gibt es einen Strafpunkt, für Gelb-Rot drei und für Rot fünf Zähler. Zudem schlagen Sportgerichtsurteile und das Nichtantreten von Teams mit jeweils zehn Punkten zu Buche.

Selten war in der Fairness-Wertung der Bezirksliga solch ein klarer Zusammenhang zwischen fairem Auftreten und sportlichem Erfolg abzulesen wie in diesem Jahr. Während die Topteams Atlas und Obenstrohe die Fairplay-Tabelle anführen, bildet ein Absteiger das Schlusslicht. Der Tabellen-14. TSV Ganderkesee kommt nach 92 Gelben, zwei Gelb-Roten und sechs Roten Karten auf einen Quotienten von 4,26 und liegt damit abgeschlagen am Ende. Vorletzter ist der WSC Frisia Wilhelmshaven (3,6), davor rangiert der SV Tur Abdin, der lange gegen den Abstieg kämpfte und am Ende Rang zwölf belegte. Die Delmenhorster handelten sich 64 Gelbe, fünf Gelb-Rote und fünf Rote Karten ein, was einen Quotienten von 3,46 ergibt. Im vorderen Mittelfeld findet sich dagegen der VfL Stenum sowohl in der sportlichen Tabelle (Platz fünf) als auch im Fairness-Ranking (Platz sieben) wieder. 57 Gelbe, vier Gelb-Rote und keine Rote Karte stehen in der Bilanz des Aufsteigers (2,3).

Traditionell fair tritt der VfL Wildeshausen schon seit Jahren auf, und die Krandelkicker sind sich auch nach dem Aufstieg in die Landesliga treu geblieben. Mit 57 Gelben Karten und ohne Platzverweis liegt ihr Quotient bei 1,78. Damit sind die Wildeshauser sogar noch etwas fairer als der SV Atlas, in der Landesliga reicht ihr Wert allerdings nicht für den Spitzenplatz, sondern nur für einen geteilten dritten Rang mit dem SV Hansa Friesoythe. Noch fairer traten der TV Bunde und der SC Melle auf (beide 1,75). Am Ende der Wertung finden sich der Vizemeister TSV Oldenburg (3,71) und der Absteiger SV Brake (4,03).

In der Kreisliga hat sich unterdessen ein Liganeuling die Fairness-Krone gesichert. Die SVG Berne liegt mit 41 Gelben, einer Gelb-Roten und einer Roten Karte (Quotient: 1,53) an der Spitze vor dem Vizemeister TV Munderloh (1,68) und dem Meister FC Hude (1,87). Ganz am Ende der Fairplay-Wertung tummeln sich drei Delmenhorster Mannschaften. Schlusslicht ist der SV Baris, der 84 Gelbe, sieben Gelb-Rote und sechs Rote Karten sowie ein Sportgerichtsurteil gegen sich kassierte (Quotient: 4,53). Knapp davor rangieren der TV Jahn Delmenhorst (4,31), der KSV Hicretspor (4,28) und der Absteiger SV Tungeln (4,28). Bemerkenswert: Obwohl Rot-Weiß Hürriyet als abgeschlagenens Schlusslicht abstieg, liegt das Team, das in der Vergangenheit regelmäßig negativ auffiel, in der Fairness-Tabelle dieses Mal mit einem Quotienten von 2,56 auf einem ordentlichen neunten Rang.

Bezirksliga Bezirk Weser-Ems 2 (Herren) Kreisliga Kreis Oldenburg-L./Delmenhorst IV Oldenburg-Land/Delmenhorst/WES (Herren) Landesliga Bezirk Weser-Ems (Herren) Region/Bremen SV Atlas Delmenhorst (Herren) TSV Ganderkesee (Herren) VfL Wildeshausen (Herren) VFL Stenum (Herren) TuS Obenstrohe (Herren) FC Hude (Herren) TV Munderloh (Herren) SVG Berne (Herren) ugccontent

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige