14. September 2018 / 16:08 Uhr

SV Bornreihe: Erst ein Heimsieg, dann zum Erntefest

SV Bornreihe: Erst ein Heimsieg, dann zum Erntefest

Christian Thiemann
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Auch Jan Wohltmann (am Ball/hier gegen Treubund-Spieler Jannik Braun) musste nach längerer Ausfallzeit voll funktionieren. © Guido Specht
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Die "Moorteufel" wollen nach der 1:4-Pleite gegen Treubund Lüneburg Wiedergutmachung betreiben und den FC Verden 04 schlagen

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Vier Gegentore im Heimspiel. Das hat gesessen. Mit 1:4 musste sich der Fußball-Landesligist SV Blau-Weiß Bornreihe dem MTV Treubund Lüneburg beugen und war doch gar nicht so viel schlechter. Der einzige Unterschied: Die Salzstädter nutzten ihre Chancen besser. Nach drei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft von Saša Pinter am heutigen Sonnabend (Anstoß 17 Uhr) daheim gegen Aufsteiger FC Verden 04 aber ihre Möglichkeiten verwerten, um endlich wieder einen Dreier einzufahren.

Neben der schwachen Chancenverwertung, die auch den zahlreichen Ausfällen im Team der „Moorteufel“ geschuldet ist, war gegen Treubund vor allem das Aufbauspiel nicht gut genug, um zu punkten. „Da waren wir einfach zu fehlerhaft“, meint auch Saša Pinter. Der Coach der Blau-Weißen hat auch weiterhin mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen.

Gleich sechs potenzielle Stammkräfte, die schon gegen Lüneburg nicht mitwirken konnten, werden auch gegen Verden fehlen. Philip Bähr, der zuletzt schon wieder an Bord war, wird dagegen wieder mit dabei sein. Trotzdem stellt sich die Offensive der Bornreiher fast von alleine auf. Spieler wie Jan Wohltmann oder Torben Poppe müssen nach längerer Ausfallzeit sofort funktionieren. Da ist klar, dass noch Sand im Getriebe ist, findet auch Pinter, der seinem Team keine Vorwürfe machen will: „Wir müssen permanent umstellen. Jetzt gilt es, das Beste aus der Situation zu machen.“

Und das Beste wäre ein Sieg am Erntefest-Wochenende. „Wir wollen unseren Zuschauern etwas bieten und diese sollen sehen, dass wir zumindest alles rausgehauen haben“, erklärt Pinter, der aber auch weiß, dass seine Mannschaft nach drei Niederlagen in Folge alles andere als selbstbewusst auftreten wird: „Das ist wie beim Dart. Wenn du drei Pfeile daneben wirfst, wird dir der vierte Wurf auch nicht locker von der Hand gehen.“

Die Überzeugung, das Richtige zu tun, fehle im Moment bei den Bornreihern, die ihren Zielen etwas hinterherhinken und sogar noch weniger Punkte als der Gegner Verden haben. „Wir gucken nicht auf die Tabelle, aber vielleicht kommt ja eine Trotzreaktion“, hofft Pinter, der sich nicht verkriechen will: „Wir werden voll nach vorne spielen und unser Glück im Angriff versuchen.“

Ein Einstellungsproblem hat die Mannschaft nämlich nicht, wie Pinter beteuert: „Fehler sind menschlich, die macht jeder. Aber ich sehe, dass die Jungs alle wollen.“ Damit es dann auch mit den drei Punkten klappt, gelte es nun, die Fehler in der Defensive abzustellen und vorne die Chancen zu machen. „Wir glauben an das Positive“, so Pinter.

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