29. Juli 2018 / 21:53 Uhr

Bezirkspokal-Sensation: Kreisligist SV Dedensen wirft Landesligist Hemmingen-Westerfeld raus

Bezirkspokal-Sensation: Kreisligist SV Dedensen wirft Landesligist Hemmingen-Westerfeld raus

Nicola Wehrbein
Nächste Mission erfüllt: Markus Vogel (rechts) schoss die Dedenser zum Coup gegen Hemmingen (Archivbild)
Nächste Mission erfüllt: Markus Vogel (rechts) schoss die Dedenser zum Coup gegen Hemmingen (Archivbild) © Wehrbein
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Der SV Dedensen empfing als Kreisligist Landesligisten SC Hemmingen-Westerfeld im Bezirkspokal. Was auf dem Papier eine glasklare Angelegenheit war, wurde auf dem Platz zur Sensation. Die Dedenser gewannen - natürlich Dank der Tore von Markus Vogel.

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Der SV Dedensen hat in der ersten Runde des Bezirkspokals für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Gegen den hoch favorisierten SC Hemmingen-Westerfeld setzte sich der Kreisliga-Neuling vor eigenem Publikum verdient mit 2:1 (1:0) durch. Dedensens Goalgetter Markus Vogel machte damit weiter, womit er letzte Saison aufgehört hat - dem Tore schießen.

Die besten Torjäger aus Hannovers Amateurfußball in der Saison 2017/18.

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​Vogel trifft auch gegen die Großen


„Überragend!“, schwärmte Heimcoach Sascha Pohle, „das war eine absolut runde Sache.“ Sein Team habe die Vorgaben zu 100 Prozent umgesetzt, taktisch sei alles aufgegangen. „Wir haben richtig eklig gespielt, das heißt tief gestanden, die Räume eng gemacht, sind gut in die Zweikämpfe und haben lange Bälle nach vorn geschlagen.“ Wo bekanntermaßen Markus Vogel lauert. Der Torjäger behielt Im Eins-gegen-Eins mit Hemmingens Keeper Francesco Rizzo die Oberhand und schob das Leder in die lange Ecke (40.). Vor dem 2:0 konnte Vogel nur durch ein Foul gebremst werden, den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst (55.). Die Gäste verkürzten durch Aljoscha-Lartey Hyde (57.), mehr sprang für den Landesliga-Aufsteiger trotz deutlich mehr Spielanteilen nicht heraus.

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​"Ich bin enttäuscht und stinksauer"

Die Platzherren verteidigten den Vorsprung mit Mann und Maus. „Jetzt lassen wir doppelt die Korken knallen, auf den Pokalsieg und Dennis Nebel, der feiert seinen 30. Geburtstag nach“, sagte ein strahlender Pohle. Derweil war Hemmingens Trainer Semir Zan restlos bedient: „Ich bin enttäuscht und stinksauer.“ Allerdings sei diese Pleite rein psychologisch das Beste, was seiner Elf habe passieren können. „Wir sind zuletzt nach den Erfolgen beim Porta-Pokal viel zu hoch gejubelt und abgefeiert worden, jetzt sind hoffentlich alle geerdet.“ Fußball werde eben nicht nur gespielt, sondern auch gearbeitet. „Die Niederlage geht in Ordnung. Wir waren schwach.“

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