12. August 2018 / 19:16 Uhr

Comeback ohne Happy End: Egestorfer zeigen "überragende Reaktion" nach "Katastrophenfehlentscheidung"

Comeback ohne Happy End: Egestorfer zeigen "überragende Reaktion" nach "Katastrophenfehlentscheidung"

David Lidón
Augen zu und durch: Die Egestorfer verpassten einen Punkt in Drochtersen nur knapp (Archivbild).
Augen zu und durch: Die Egestorfer verpassten einen Punkt in Drochtersen nur knapp (Archivbild). © deisterpics/Stefan Zwing
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„Da machst du eigentlich ein gutes Auswärtsspiel, und auf einmal steht es 0:3“, wunderte sich Egestorf-Coach Jan Zimmermann über den zwischenzeitlichen Rückstand beim SV Drochtersen/Assel. Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder ließ sich aber nicht Schocken und kam wieder ran. Am Ende wurde es fast noch eine erinnerungswürdige Aufholjagd für die Deisterstädter.

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Viel hat dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder nicht gefehlt, um mit einer erinnerungswürdigen Aufholjagd im Gepäck die Heimreise antreten zu können. Die Partie der Regionalliga Nord bei der SV Drochtersen/Assel ging mit 2:3 (0:1) verloren, nach 55 Minuten hatte es 0:3 aus Sicht der Elf von Coach Jan Zimmermann gestanden. „Wir sind riesig zurückgekommen, dennoch war es eine unnötige Niederlage“, sagte der Trainer.

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Robin Gaida verletzt sich beim Gegentor

Was er damit meinte: Seine Mannschaft war über weite Strecken der Begegnung tonangebend, obwohl sie das fünfte Spiel innerhalb von zwei Wochen absolvieren musste. Nach einer Viertelstunde hätten die Germanen mit 2:0 vorn liegen müssen, betonte Zimmermann. Die Versuche von Dominik Behnsen (10.) und Torben Engelking (15.) wurden von den Gastgebern auf der Linie geklärt. „In den ersten 25 Minuten waren wir super im Spiel, die Drochterser standen tief und konterten lediglich sporadisch“, sagte der Coach, der sein Team vor den Tempogegenstößen des Gegners eindrücklich gewarnt hatte.

Als das Spiel in der Folge offener wurde, spielten die Platzherren exakt diese Stärke aus. Nach einem Ballverlust der Egestorfer war es Marcel Andrijanic, der das 1:0 für die SV erzielte (31.). Doppelt ärgerlich für die Calenberger: Innenverteidiger Robin Gaida verletzte sich in dieser Szene und musste ausgewechselt werden, für ihn kam Yannick Oelmann. Ein weiterer Ballverlust im Vorwärtsgang brachte die Germanen in der Anfangsphase der zweiten Hälfte mit 0:2 ins Hintertreffen, diesmal vollendete Jasper Goossen den Konter (52.).

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"Überragende Reaktion" reicht nicht für Punkt

„Diese ersten zwei Gegentore dürfen uns einfach nicht passieren, das war naiv“, monierte der Egestorfer Trainer, der keine 60 Sekunden späte eine „Katastrophenfehlentscheidung“ des Schiedsrichters sah. Marek Waldschmidt habe im Strafraum erst den Ball gespielt, dann leicht den Gegner – der Pfiff ertönte dennoch, Nico Mau traf vom Punkt für die Drochterser (53.). „Da machst du eigentlich ein gutes Auswärtsspiel, und auf einmal steht es 0:3“, wunderte sich Zimmermann. Seiner Mannschaft attestierte er in der Folge eine „überragende Reaktion“. Obwohl sie nach den fünf Partien in zwei Wochen auf dem Zahnfleisch ginge, spielte sie mutig und gut nach vorn, „ganz ohne Ballgedresche in die Spitze“, wie der Coach berichtete.

Behnsen (57.) und der starke Zeki Dösemeci (64.) brachten die Gäste heran. Die Egestorfer drückten auf den Ausgleich, es fehlte aber das nötige Glück. Auf der anderen Seite hätten die Drochterser die Partie bei einer 100-prozentigen Chance aus Nahdistanz entscheiden können (85.). Es sei nicht das erste Mal in dieser Saison gewesen, dass sich der Kontrahent gegen die Germania hinten reingestellt hätte. „Da dürfen wir dann nicht so risikoreich spielen“, mahnte Zimmermann. Sein Team hätte natürlich Punkte liegen gelassen, „die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, macht mir aber Spaß“, lobte er.

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