11. Oktober 2018 / 14:54 Uhr

SV Frankonia Wernsdorf empfängt den Ludwigsfelder FC

SV Frankonia Wernsdorf empfängt den Ludwigsfelder FC

Oliver Schwandt
Wie schon bei der 1:4-Testspielniederlage gegen den Ludwigsfelder FC am 2. August 2017 wird Frankonia-Keeper Rico Prominski (M.) sehr viel vor seinem Tor im Landespokal-Duell gegen den Oberligisten zu tun bekommen.
Wie schon bei der 1:4-Testspielniederlage gegen den Ludwigsfelder FC am 2. August 2017 wird Frankonia-Keeper Rico Prominski (M.) sehr viel vor seinem Tor im heutigen Landespokal-Duell gegen den Oberligisten zu tun bekommen. © Oliver Schwandt
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AOK-Landespokal: Welzel-Elf will Überraschung gegen den Oberligisten.

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Im Achtelfinale des AOK Fußball-Landespokals empfängt Landesligist SV Frankonia Wernsdorf am Freitagabend, den 12. Oktober, um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz an der Niederlehmer Chaussee den Oberligisten Ludwigsfelder FC. Es ist das erste Pflichtspiel zwischen beiden Teams. Das letzte Aufeinandertreffen fand im Rahmen der Vorbereitung auf die Spielzeit 2017/2018 auf einem Nebenplatz des Waldstadions statt. Am 2. August 2017 setzte sich der damalige Brandenburgligist gegen den SV Frankonia mit 4:1 durch.

„Wir freuen uns sehr auf das Duell mit dem LFC. Ich hoffe, dass sich auch viele Fußballfans aus der Region dieses sicherlich interessante Spiel nicht entgehen lassen“, sagt Frankonia-Coach Norbert Welzel, „natürlich ist der LFC im Vorfeld dieser Begegnung der klare Favorit. In der Oberliga ist er zwar noch ohne Sieg, doch ich gehe ganz stark davon aus, dass Ludwigsfelde das Pokalmatch nutzen wird, um sich etwas Oberwasser für den Ligaalltag zu holen.“

Ludwigsfelde spielt nur Remis

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Kann sein Team jedoch an die beiden im Vorfeld gezeigten Pokalleistungen gegen Einheit Bernau und gegen den TSV Chemie Premnitz anknüpfen, sollten es die Gäste alles andere als einfach haben, im Vorbeigehen den Sprung in das Viertelfinale zu schaffen. „Wir müssen in der Abwehr so lange wie möglich kompakt stehen und versuchen, den einen oder anderen nadelstichartigen Konter zu setzen. Wir werden uns jedenfalls ordentlich wehren, um eventuell für eine Überraschung zu sorgen“, kündigt der SV-Trainer an.

Welzel kann am Freitagabend auf einen Kader von 18 Spielern zurückgreifen. Er muss nur auf Abwehrspieler Stephan Gill verzichten, der arbeiten muss. „Dieser Ausfall ärgert mich ein wenig, da Stephan am Samstag hätte spielen können. Wir sind aber alle keine Profis, deshalb gehen berufliche Verpflichtungen logischweise auch vor“, so der Frankonia-Coach, der vor dem Anpfiff noch an zwei anderen wichtigen Personalien zu knabbern hat. Tino Kapannusch konnte unter der Woche nicht am Teamtraining teilnehmen, da er an einer Muskelverletzung laborierte.

Norbert Welzel (SV Frankonia Wernsdorf): "Eigentlich agiert im Pokal Arthur Kammler zwischen den Pfosten"

„Selbst, wenn Tino sich fit melden würde, bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob er in der Startelf stehen wird. Mit Martin Buske und Johannes Schmauder, sowie auf der linken mit Felix Jürgens und auf der rechten Seite mit Robert Bartz sind wir für das Pokalmatch abwehrmäßig richtig gut besetzt“, sagt Welzel, der sich auch in der Torwartfrage noch etwas bedeckt hält. „Eigentlich agiert im Pokal Arthur Kammler zwischen den Pfosten. Er hat jedoch die letzten drei Wochen nicht trainiert, sodass es durchaus sein kann, dass Rico Prominski im Tor stehen wird. Ich werde mich über dieses Thema noch mit Kapitän Roland Richter kurzschließen“, sagt Welzel.

LFC-Coach Volker Löbenberg plagen ebenfalls ein paar Aufstellungsprobleme vor der Begegnung in Wernsdorf. Der 58-Jährige muss auf Maxim Romanovski (Innenbanddehnung) und auf die bereits seit längerem verletzten Spieler Patrick Kowalski und Stefan Mussijenko verzichten. „Wir werden auf keinen Fall Wernsdorf unterschätzen. Wir brauchen Selbstvertrauen und dieses holt man sich nur über Siege. Frankonia hat einen überdurchschnittlich guten Kader und im Pokal sind ja bekanntlich Überraschungen möglich. Gerade im Angriff ist der SV durch Roland Richter und Gordan Griebsch immer wieder für Tore gut. Wenn wir einen schlechten Tag erwischen sollten, dann ist Wernsdorf durchaus in der Lage, uns zu schlagen. Wir wollen jedoch ins Viertelfinale einziehen“, sagt der LFC-Coach.

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