Philip Mansour (l.) und der SV Pastow wollen erstmals den Einzug ins Landespokal-Viertelfinale schaffen. Philip Mansour (l.) und der SV Pastow wollen erstmals den Einzug ins Landespokal-Viertelfinale schaffen. © Johannes Weber
Philip Mansour (l.) und der SV Pastow wollen erstmals den Einzug ins Landespokal-Viertelfinale schaffen.

SV Pastow träumt vom nächsten Coup im Landespokal

Verbandsliga-Elf empfängt heute im Achtelfinale den Torgelower FC.

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Rostock. Vereinsgeschichte können heute (Anpfiff: 19.15 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) die Fußballer des SV Pastow schreiben. Der Verbandsligist erwartet im Landespokal-Achtelfinale den Oberliga-Aufsteiger Torgelower FC Greif auf dem heimischen Kunstrasen in Broderstorf. Mit einem Sieg könnten die Rand-Rostocker erstmals in ihrer 60-jährigen Historie das Viertelfinale im MV-Pokal erreichen. Das wäre eine große Sache, meint Abteilungsleiter Gerald Worzfeld: „Das Spiel ist ein Riesenerlebnis für uns. Wir freuen uns sehr drauf.“

Das zurückliegende Pflichtspiel der Pastower gegen Torgelow am 25. Februar entwickelte sich zu einer mitreißenden Begegnung. Als einziges Team knüpften sie dem späteren Landesmeister in der Rückrunde der vergangenen Verbandsliga-Saison Punkte ab, spielten nach 2:0-Führung noch 2:2. „Leider haben wir die Geschichte damals nicht zu Ende geschrieben, mussten uns mit einem Punkt zufriedengeben“, sagt Pastows Trainer Heiner Bittorf.

Pastow-Coach erwartet hochmotivierte Torgelower

Er geht fest davon aus, dass die Torgelower ihre Lehren aus dem Unentschieden gezogen haben. „Sie haben uns damals ein wenig unterschätzt“, glaubt Bittorf. Diesmal erwartet er hochmotivierte Gäste.

Anfang des Jahres befanden sich die Pastower noch tief im Abstiegskampf. In der laufenden Saison stehen die Rand-Rostocker als Tabellensiebter im gesicherten Mittelfeld der höchsten MV-Spielklasse. Nach zwei Siegen zuletzt gegen den FC Förderkader René Schneider (2:1) und beim Gnoiener SV (1:0) gehen die Pastower mit viel Rückenwind in die Pokalpartie. Außenbahnspieler Philip Mansour erwartet ein intensives Spiel. „Für uns wird es auf Einsatzbereitschaft und Leidenschaft ankommen. Wir müssen mit sehr viel Herz agieren“, fordert der 25-Jährige.

Finanzieller Anreiz für's Weiterkommen

Er wechselte im Januar 2016 vom Kreisoberligisten FSV Nordost Rostock zum SV Pastow. „Speedy“, wie Mansour aufgrund seiner Schnelligkeit genannt wird, hat sich im Verbandsliga-Kader zu einer festen Größe entwickelt. Für ihn hätte ein möglicher Viertelfinal-Einzug große Bedeutung. „Unser Ziel ist, im Landespokal zu überwintern“, meint Mansour.

Für ihn und seine Teamkameraden würde sich das Weiterkommen auch finanziell lohnen. Alle Teams, die das Viertelfinale erreichen, erhalten vom Landesfußballverband eine Prämie von 2500 Euro. SV-Coach Bittorf versichert, dass ihm sicher einige gute Dinge einfallen würden, die mit dem Geld machbar wären. Doch soweit mag der 28-Jährige noch nicht denken.

"Erneutes Fußballwunder wird nötig sein"

Sein Fokus gilt dem Achtelfinale. Seine Anspannung steigt, je näher das Spiel rückt. „Schon bei meiner Ansprache im Training habe ich gemerkt, dass uns ein absoluter Höhepunkt bevorsteht. Die Jungs und ich sind heiß auf die Partie“, sagt Bittorf voller Vorfreude.

Pastows Weg ins Achtelfinale führte zunächst über die beiden unterklassigen Klubs Tribseeser SV (2:0) und FC Schönberg (4:2). In der dritten Runde gelang gegen Oberligist Malchower SV ein überraschender 2:1-Erfolg. „Auch diesmal wird ein kleines Fußball-Wunder nötig sein, damit wir eine Runde weiterkommen“, betont Bittorf.

SV Pastow (Herren) SV Pastow Torgelower FC Greif (Herren) Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Warnow Mecklenb.-Vorpom.-Pokal Mecklenburg-Vorpommern Runde 1 (+1) (Herren)

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