03. Dezember 2018 / 17:41 Uhr

SV Pastow triumphiert in Neubrandenburg – Diskussionen um Fairplay

SV Pastow triumphiert in Neubrandenburg – Diskussionen um Fairplay

Johannes Weber
Robert Römer spielt seit Januar 2018 für den SV Pastow. Mit den Rand-Rostockern muss er zum Auftakt gegen den FC Mecklenburg Schwerin ran.
Robert Römer erzielte das 1:0 für den SV Pastow. Nach seinem Treffer entbrannte eine Fairplay-Debatte. © Johannes Weber
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Die Rand-Rostocker fahren einen 3:0-Erfolg beim direkten Konkurrenten ein. Die Entstehung des 1:0 erregt die Gemüter auf Seiten der Gastgeber.

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Fairplay-Diskussion in der Verbandsliga: Dass der 3:0 (1:0)-Erfolg des SV Pastow beim 1. FC Neubrandenburg (4. Platz/29 Punkte) verdient war, darüber sind sich beide Seiten durchaus einig. Die Rand-Rostocker festigen durch den Sieg den zweiten Tabellenrang und ist der erste Verfolger von Spitzenreiter MSV Pampow (39). Im Spiel gegen Neubrandenburg sorgte allerdings eine Szene für mächtig Gesprächsstoff.

Es lief die 29. Minute als Gästekicker Robert Römer sein Team in Führung schoss. Unmittelbar nach dem Treffer beklagten sich Spieler und Trainer der Gastgeber, die Pastower hätten sich unfair verhalten. Vor dem Tor war FCN-Kicker Philipp Behrens nach einem Schuss aus Nahdistanz ins Gesicht zu Boden gegangen. Während der Defensivkicker benommen am Boden liegen blieb und kurz danach ausgewechselt werden musste, spielte das Gastteam weiter. Der SVP befand sich in einer Offensivaktion. „Ich stelle mich da vor mein Team. Keine andere Mannschaft, die so kurz davor wäre, ein Tor zu erzielen, hätte in so einer Situation den Ball ins Aus geschossen“, meinte Bittorf.

Die Spiel-Höhepunkte im Zusammenschnitt (Das erste Tor ab 1:20 min):

Die Neubrandenburger waren nach dem Treffer völlig außer sich. Schiedsrichter Andreas Streich griff bei der Entstehung des 0:1 nicht ein, ließ weiterspielen. Der Unparteiische sagte dem Nordkurier: „Ich empfand die Situation als nicht so schwerwiegend. Damit war es an den Pastowern, das Spiel zu unterbrechen. Das haben sie nicht gemacht. Schlecht für's Fairplay."

Während das Spiel nach einer Rudelbildung wieder fortgeführt wurde, kamen die Neubrandenburger danach nur schwer in die Gänge. Die Pastower ließen defensiv wenig anbrennen und legten im zweiten Durchgang zwei weitere Tore nach. Hannes Wandt (47.) traf nach einem Standard, Georg Schumski (62.) vollendete einen Konter nach mustergültiger Vorarbeit von Jan Rudlaff zum 3:0-Endstand.

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Damit blieben die Pastower im elften von 15 Spielen in dieser Saison ohne Gegentor und schließen die Hinrunde mit 33 Punkten ab. Nur in der Saison 2013/14 hatte der SVP mit 35 Punkten aus den ersten 15 Spielen eine bessere Ausbeute. Pastows Trainer Heiner Bittorf äußerte sich stolz zu den bislang gezeigten Leistungen. „Das war eine bockstarke Hinrunde. Wir freuen uns unheimlich darüber“, sagte der 29-Jährige.

SV Pastow: Zimmermann – Schindel, Grahl, Bockholt, Wiek – Kaminski – Römer, Papenthin, Wandt, Rudlaff (82. Knaak) – Schumski (90. Lehner).
Tore: 0:1 Römer (29.), 0:2 Wandt (47.), 0:3 Schumski (62.).
Schiedsrichter: Andreas Streich (Schwerin).
Zuschauer: 207.

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