Im Derby, wie in dieser Szene, so gut wie auf Augenhöhe: Der SV Ramlingen/Ehlershausen und der Heeßeler SV (Archivbild). © Sascha Priesemann

Keine Serie endet: Ramlingen/Ehlershausen und der Heeßeler SV können nicht verlieren

Beide waren sie vor dem Derby ungeschlagen - und beide blieben es auch. Der SV Ramlingen/Ehlershausen und der Heeßeler SV konnten die Niederlagen vom TSV Pattensen und dem SV Bavenstedt nutzen und auch nach dem Duell untereinander ihre Serien fortsetzen.

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Als Club aus der Spitzengruppe der Landesliga hat man am 7. Spieltag mit einem Punkt sicherlich gut leben können. Man frage einmal beim TSV Pattensen oder beim SV Bavenstedt nach, was sie davon halten, beide mussten diesmal schließlich eine Niederlage hinnehmen. Der Heeßeler SV und der SV Ramlingen/Ehlershausen dagegen haben im direkten Vergleich immerhin 1:1 (1:0) gespielt. Ein Unentschieden, durch das die beiden Lokalrivalen weiter ungeschlagen bleiben nach einem Derby, das indes wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

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​Abseitstor beweist: So kann es gegen Heeßel gehen

Dazu fehlte es dieser Partie einfach an besonderen Momenten. Das Ergebnis an sich ist schon das Spezielle an dieser Begegnung, denn in der Vergangenheit, zuletzt während der Saisonvorbereitung, hat es bei Duellen zwischen dem HSV und dem RSE am Ende meistens einen Sieger gegeben, jetzt aber war es nicht so. Bis zur 84. Minute sah es noch so aus, als könnten die Heeßeler ihre Tabellenführung um drei Zähler ausbauen und in Ruhe abwarten, was Verfolger HSC Hannover tags darauf in Eilvese macht. Durch Yusuf Akdas, der die starke Vorarbeit von Halil Aydemir und Wlad Masljakow kurz vor der Pause per Direktschuss mit dem 1:0 abschloss (44.), hatten sie in Front gelegen. Ein beherzter Schuss von Jan Reuter von der Strafraumgrenze sicherte dem RSE aber noch das Remis.

Viele klare Torchancen hatten sich die Ramlinger nicht herausspielen können, sie versuchten es in der Schlussphase oft mit langen Bällen, weil es zuvor über Kombinationen nur ganz selten geklappt hatte, Lücken in die HSV-Abwehr zu reißen. Dass der Steimbker Christopher Marre bis dahin der Einzige war, der in dieser Saison ins Heeßeler Gehäuse traf, hat schon einen Grund, nämlich die ausgezeichnete Defensivarbeit der Elf von Trainer Pascal Preuß. Jener gelungene Angriff des RSE nach einer knappen halben Stunde, bei dem Kirill Weber aus dem Abseits traf, war noch einer von der Sorte, bei der man sagen würde: So kann es gehen.

Der HSV war zu Beginn beider Halbzeiten präziser im Spiel nach vorn und kam häufiger zum Abschluss als seine Gäste. Trotzdem ließ sich in keiner Phase ausmachen, welche Richtung das Treffen der Nachbarn einschlagen würde. Anders wäre es gewesen, hätte Aydemir in der 65. Minute seine große Chance genutzt, den knappen Vorsprung auszubauen. Das RSE-Team von Coach Kurt Becker hatte da Glück, dass er fünf Meter frei stehend vor dem Kasten den Ball deutlich drüber schoss. So haben nun beide Serien weiter Bestand.

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