14. Mai 2018 / 15:54 Uhr

SV Tungendorf fegt SV Henstedt-Ulzburg vom Platz

SV Tungendorf fegt SV Henstedt-Ulzburg vom Platz

Redaktion Sportbuzzer
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Der frischgebackene Meister TuS Jevenstedt ließ auch gegen die FFC Nordlichter Norderstedt nichts anbrennen. Im Bild: Jonas Richter (rechts) und Sebastian Hehnke.
Der frischgebackene Meister TuS Jevenstedt ließ auch gegen die FFC Nordlichter Norderstedt nichts anbrennen. Im Bild: Jonas Richter (rechts) und Sebastian Hehnke. © Wolfgang Mahnkopf
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Fußball-Verbandsliga West: Padenstedt ist aus dem Tritt – Bargstedt rehabilitiert sich

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Keine Mühe hatte der PSV Neumünster II mit seinem 3:0 Sieg beim Rendsburger TSV, dem Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga West. Genau so leicht fiel dem SV Tungendorf das 6:0 über Henstedt-Ulzburg. Vier Treffer in der letzten Viertelstunde kassierte die SG Padenstedt zum 1:5 in Marne. Schützenfest in Rickling – dort siegte Bargstedt mit 5:3. Sieben Tore fielen in Jevenstedt, alle für den Meister im Duell gegen Norderstedt. Nortorf kam über ein enttäuschendes 2:2 beim Drittletzten in Rickling nicht hinaus.

SV Tungendorf – SV Henstedt-Ulzburg 6:0

Das war mal eine Ansage des SVT. Mit einer überzeugenden Vorstellung fegte die Elf von SVT-Coach Marco Frauenstein die Gäste aus Henstedt-Ulzburg vom Platz. Andree Klotzbücher ließ mit seinem frühen Tor in der 11. Minute keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Ring ist. Torjäger Simon Fuhrmann legte 15 Minuten später nach. In Halbzeit zwei bewies Tungendorfs Coach Marco Frauenstein ein glückliches Händchen mit seinen Einwechselungen. Sowohl Julien Huber (67.), als auch Dennis Buthmann (86., 89.) bedankten sich mit ihren Treffern für das Vertrauen. „Das sah heute schon gut aus“, freute sich Frauenstein nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Markus Thormählen.

Marner TV – SG Padenstedt 5:1

Die Luft ist raus bei der SG Padenstedt. Das Team von Coach Alex Wilk findet zum Saisonende einfach nicht in die Spur zurück. Mit einer derben 1:5-Klatsche im Gepäck verabschiedeten sich die Padenstedter auf die Rückfahrt. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Jan-Ole Pötsch konnten die Wilk-Schützlinge mithalten waren ebenbürtig, sodass es torlos in die Kabinen ging, doch dann fielen die Tore für die Gastgeber wie reife Früchte. Die überragenden MTV-Akteure Marx Borwieck (48., 86., 89.) und Christopher Krahn (75., 77.) erschossen die SGP im Alleingang. Dem eingewechselten Thomas Michaelis gelang lediglich der Ehrentreffer für die überforderten Gäste (81.). „Es ist momentan wie eine Seuche“, beschrieb SGP-Coach Alex Wilk die Situation kurz und knapp.

Von der Oberliga bis zur Kreisliga: Das sind die Top-Torjäger in der Region (Stand: 28. Mai 2018):

OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  Zur Galerie
OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  ©
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Rendsburger TSV – PSV Neumünster II 0:3

Mit dem 0:3 gegen den Tabellenvierten ist dem Absteiger ein achtbares Ergebnis gelungen. Spielertrainer Özkan Altin räumte jedoch ein, dass der Gegner nicht allzu viel Druck gemacht hat. Rendsburg ließ den Ball gut laufen, agierte in der Defensive größtenteils wirkungsvoll. Zwei Patzer in der Abwehrarbeit sorgten jedoch für den 0:2 Rückstand durch Marinko Ruzic (13.) und Christoph Maliszewski (42.). Gegen Ruzic machte Shahin ein gutes Spiel. „Er hat den Neumünsteraner Torjäger kaum zur Entfaltung kommen lassen“, lobte Altin. Auf der rechten Abwehrseite habe Farid Razaqyar fast jeden Zweikampf gewonnen. „Er hat sich auch immer wieder gut ins Angriffsspiel eingeschaltet“, hob Altin seinen Verteidiger hervor. Mit guten Paraden habe Torwart Florian Evert weitere Treffer verhindert.

TuS Jevenstedt – FFC Nordl. Norderstedt 7:0

Der Meister ließ auch gegen den Tabellenzehnten, der mit nur elf Spielern antrat, nichts anbrennen. „Die Jungs waren wie immer heiß auf den Sieg“, beschrieb TuS-Trainer Michael Rohwedder die Einstellung seiner Mannschaft. Nach dem 0:2 Rückstand durch Treffer von Nick-Ole Lehmann (12.) und Lucas Seefeldt (16.) vermochten die Gäste einige Akzente zu setzen, sie scheiterten bei einem Hochkaräter an einer Glanzparade von Torwart Yannick Lowaßer, der auch kurz vor dem 4:0 (53.) von Lasse Tischer noch einmal mächtig eingreifen musste. Damit hatte der Verlierer sein Pulver verschossen, Jevenstedt spielte munter und zielstrebig weiter. Eine herausragende Vorstellung lieferte Lehmann mit seiner Zweikampfstärke und seinem Aufbauspiel ab.

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SV Rickling – TuS Nortorf 2:2

„Das war die schwächste erste Halbzeit in dieser Saison. Rickling hat den Punkt verdient“, resümierte Nortorfs Co-Trainer Fabian Kruse. Bis zur Pause versäumten die Gäste Aktionen über die Außenbahnen. Tim Bracker und Alexander Gerst, der in der 15. Minute aus drei Metern nicht traf, zog es zu häufig ins Zentrum. „Dort haben wir uns gegenseitig auf den Füßen gestanden.“ Kruse vermisste auch intensives Zweikampfverhalten. Nach dem Seitenwechsel liefen die Angriffe über die Außenbahnen besser, im Zentrum mangelte es am schnellen Zusammenspiel. Die Gastgeber standen massiv in der eigenen Hälfte, auf ihre Tempogegenstöße konnte sich die TuS-Abwehr gut einstellen.

Fetihspor Kaltenkirchen – TuS Bargstedt 3:5

Kaltenkirchen legte los wie die Feuerwehr, bei Bargstedt mangelte es zunächst an der Ordnung und Raumaufteilung. Tore waren auf beiden Seiten das Ziel, und die gab es bis zur Pause auf Grund der offensiven Ausrichtung satt. Nach dem 3:3 Zwischenstand war der Torhunger der Gäste immer noch nicht gestillt. Trainer Guido Wieck hatte nach dem Schlafwagenfußball in Rendsburg sein Team mit neuer geistiger und körperlicher Frische angekündigt, und so präsentierte sich der Sieger auch. „Wir haben nach der Pause viel mehr Körperspannung als der Gegner gezeigt und waren viel enger an den Gegenspielern dran“, sah TuS-Akteur Markus Wieben die Ursache für die Vorteile seines Teams. Eine starke Partie lieferte Daniel Sachau, der zwei Mal traf und ein Tor vorbereitete.

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