10. Juni 2018 / 14:46 Uhr

SV Victoria Sachsenhagen vom Pech verfolgt

SV Victoria Sachsenhagen vom Pech verfolgt

Uwe Kläfker
x-Dennis Strauß_SV Sachsenhagen
Der Sachsenhäger Trainer Dennis Strauß (rechts) wird mit seiner Mannschaft in der Kreisliga einen neuen Anlauf Richtung Bezirk unternehmen. © uk
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SV Sachsenhagen bleibt nach 0:3-Pleite beim FC Stern Misburg Kreisligist

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Die Relegation zur Bezirksliga hat für den SV Victoria Sachsenhagen unter keinem guten Stern gestanden. Am Sonnabend leuchtete nur der des FC Stern Misburg, der das Spiel gegen den Zweiten der Kreisliga Schaumburg mit 3:0 gewann. Für den SVS geht es nun in der neuen Serie in der Kreisliga weiter.

Nach dem 0:0 gegen die SG 05 Ronnenberg am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde waren die Vorzeichen klar: Die Victoria musste beim Bezirksligisten gewinnen, was sogar möglich war.  „Der Fußballgott war aber nicht auf unserer Seite“, resümierte SVS-Trainer Dennis Strauß die 90 Minuten.

Die Gästen mussten ohne den gegen Ronnenberg verletzten Richard Barros Costa Klinner auskommen. Auch Torjäger Marcel Richter fehlte. Dennoch hielten die Gäste gegen den Bezirksligisten gut mit, verpassten sogar die Führung, als der Ball nach einem Gewühl im Strafraum nicht den Weg ins Misburger Tor fand.
Dann aber der Schock: Servet Kizilboga traf mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern (26.). „Da hat bei uns keiner mit einem Torschuss gerechnet“, sagte Strauss.

Auch der zweite Treffer war nicht herausgespielt, eine abgerutschte Flanke Kizilboga verirrte sich im SVS-Tor (37.). „Das war schon sehr unglücklich und ungerecht“, meinte Strauß, zumal Leander Raabe kurz zuvor den sicheren Ausgleich verpasste, als er in einer drei-gegen-eins-Situation den richtigen Zeitpunkt für ein Abspiel verpasste.

Bereits vier Minuten nach dem Seitenwechsel mussten die Sachsenhäger den dritten Gegentreffer hinnehmen, diesmal traf Cagdas Yagci mit einem Fernschuss.  Danach war aber die Luft raus, bis zum Schlusspfiff lieferten die Kontrahenten vor etwa 150 Zuschauern nur noch Sommerfußball ab. Die Gastgeber hätten starke Einzelkönner in ihren Reihen gehabt, so Strauss. „Sie sind nicht als Kollektiv aufgetreten, wir waren auch läuferisch mindestens ebenbürtig.“

Die Relegation sei eine wichtige Erfahrung für sein Team gewesen, so der Coach. „Sie wissen jetzt, was sie imstande sind, zu leisten. Da keiner im Vorfeld mit dem zweiten Platz gerechnet hatte, hält sich die Enttäuschung in Grenzen“, sagt Strauß, der mit mit dem SVS in der neuen Serie wieder angreifen will: „Wir bleiben komplett zusammen.“

Der FC Stern Misburg spielt am Dienstag im entscheidenden Spiel bei der SG 05 Ronnenberg um den Klassenerhalt.

SVS: Pietzonka, Aumann (73. Geisler), Reuter (73. Sieg), Hoheisel, Alder, Hensel, Heine, Raabe, Grobis, Thake, Bartels (46. Fischbeck).

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