27. August 2018 / 13:52 Uhr

SV Zehdenick: Pöbelkurve mit Herz und Leidenschaft (mit Galerie und Video)

SV Zehdenick: Pöbelkurve mit Herz und Leidenschaft (mit Galerie und Video)

Knut Hagedorn
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Die Choreographie der „Zehdenicker Pöbelkurve“ beim Landesligaspiel SV Zehdenick gegen den FC Stahl Brandenburg. © Privat
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Landesliga Nord: Fangruppierung brilliert mit einer Choreographie und spendet Geld für den Nachwuchs.

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Das war schon beeindruckend am Samstagnachmittag, was sich die Fans des Fußball-Landesligisten SV Zehdenick vor dem Heimspiel gegen den FC Stahl Brandenburg haben einfallen lassen. Mit einer Choreographie, die durchaus Bundesligaflair hatte, stimmte die „Zehdenicker Pöbelkurve“ die Mannschaften auf die Partie ein.

In Bildern: Zehdenicker Pöbelkurve mit Herz und Leidenschaft.

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Seit nunmehr zwei Jahren unterstützen der 34-jährige Tino Radke und vierzehn Mitstreiter ihren SV Zehdenick bei Heim- und Auswärtsspielen. „Wir sind kein offizieller Fanclub, nur Menschen, die gerne aus Leidenschaft zum SVZ die Spiele begleiten“, beschreibt Tino Radke seine Gruppierung.

„Los ging es 2016, damals waren wir zwei oder drei. Inzwischen sind wir 15. Wir wollen versuchen unsere Mannschaft nicht nur verbal zu unterstützen, sondern halt auch mit einigen außergewöhnlichen Aktionen“, so Radke weiter. Schon beim MBS-Hallenmasters im vergangenen Januar glänzte der Zehdenicker Fanblock in der Oranienburger MBS-Arena mit vielen bunten Accessoires. Die Idee zu der Choreographie am Sonntag kam nur wenige Woche nach dem Hallenmasters.

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Gepostet von Ronny Erdmann am Samstag, 25. August 2018

„Im Frühjahr hatten wir die Idee, beim ersten Heimspiel der Saison 2018/2019 mal etwas Besonderes zu machen. Damals wussten wir ja nicht, dass mit Stahl Brandenburg auch noch ausgerechnet ein absoluter Traditionsverein kommt – das war natürlich schlussendlich noch das I-Tüpfelchen für uns“, so Radke. In vier Arbeitseinsätzen wurden Folien bestellt, zugeschnitten, bemalt und beklebt. Der aus der Folie emporsteigende Adler, das Wappentier der Stadt Zehdenick, wurde aus einer Spanplatte zugeschnitten und ebenfalls bemalt. Der Rauch entstand durch eine Nebelmaschine. „Auf Pyrotechnik haben wir bewusst verzichtet, um den Verein nicht zu schaden. Auch alle Kosten für die Choreographie haben wir selber getragen“, so Radke.

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Das ihnen der Verein besonders am Herzen liegt, beweist die Pöbelkurve auch anderweitig. So sammelten die Zehdenicker Fans über die gesamte Saison hinweg Geld für den eigenen Nachwuchs. „Wir haben bei jedem Tor unserer Mannschaft immer jeweils einen Euro in eine Spardose geworfen. Am Ende kamen 1100 Euro für unsere Jugendabteilung zu Stande“, freut sich Tino Radke. Auch im kommenden Spieljahr wird die Tradition beibehalten. Eine Wiederholung der Choreo wird es dagegen nicht so schnell geben, erklärt Radke abschließend: „Nein. Das war eine einmalige Aktion. Dazu war es doch zu aufwendig. Aber wer weiß was uns noch so einfällt.“

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