08. Februar 2018 / 17:47 Uhr

SVA-Kapitän Kevin Owczarek: „Man freut sich, wenn es wieder um die Wurst geht“

SVA-Kapitän Kevin Owczarek: „Man freut sich, wenn es wieder um die Wurst geht“

Christoph Brandhorst
Kevin Owczarek ist der Kapitän bei den Lila-Weißen aus Altlüdersdorf. Er traut seinem Team eine Leistungssteigerung in der Rückrunde zu.
Kevin Owczarek ist der Kapitän bei den Lila-Weißen aus Altlüdersdorf. Er traut seinem Team eine Leistungssteigerung in der Rückrunde zu. © Robert Roeske
Anzeige

NOFV-Oberliga Nord: Der Kapitän des SV Altlüdersdorf im SPORTBUZZER-Interview vor dem Rückrundenstart.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Am Sonntag (13 Uhr) soll der SV Altlüdersdorf in der Fußball-Oberliga als erstes Oberhavel-Team in die Punktspiel-Rückrunde starten. Angesichts der Witterung ist noch offen, ob das Spiel stattfinden kann. SVA-Kapitän Kevin Owczarek (24) spricht vor dem geplanten Start über die Hinrunde, die Wintervorbereitung und die Saisonziele der Lila-Weißen aus der Gasse.

SPORTBUZZER: Herr Owczarek, eigentlich soll am Sonntag gegen Hertha 03 Zehlendorf die Rückrunde für den SVA beginnen. Kann überhaupt gespielt werden?

Kevin Owczarek: Wir haben zuletzt in Lindow auf dem Kunstrasen trainiert, selbst der war steinhart. Ob gespielt wird, werden wir wohl erst am Freitagabend wissen. Aber der Trainer hat schon angedeutet, dass sonst ein Training auf dem Plan steht.

Wären Sie bereit für den Start?

Klar, man freut sich immer, wenn es wieder um die Wurst geht. In der Vorbereitung hat der Trainer viel probiert, aber was zählt, ist der Spieltag. Alle sind heiß! Vor allem, weil der letzte Test nicht so überzeugend war. Bei diesen Bedingungen denke ich aber, es wäre das beste für beide Mannschaften, wenn am Sonntag noch nicht gespielt wird.

Sie sprechen die 1:5-Niederlage vergangene Woche beim Brandenburgligisten Oranienburger FC Eintracht an. Ein Ausrutscher?

Das muss man abhaken. Wir hatten uns sicher etwas anderes vorgenommen, weil es ja auch ein Derby war. Der Trainer hatte seine Ideen, die wir umsetzen sollten, da war das Ergebnis auch zweitrangig. Aber natürlich haben wir in allen Bereichen, in Sachen Kreativität, Zweikampfführung und im Spiel nach vorne nicht das abgerufen, was wir uns vorgestellt hatten. Aber es war nur ein Testspiel.

Was macht Sie optimistisch, dass es in den Pflichtspielen wieder besser läuft?

Da geht man als Spieler ganz anders zur Sache. Über die Punktspiele kommt man wieder in den Rhythmus, aber zwei, drei Punktspiele braucht man dafür auch.

Oranienburger FC mit guter Form gegen den SV Altlüdersdorf

Zur Galerie
Anzeige

Die Wintervorbereitung war nicht allzu lang.

Das stimmt. Aber die Pause war auch nicht so lang. Immerhin kann so nach den Feiertagen keiner mit zuviel Winterspeck wiederkommen (lacht). Wir haben Anfang Januar wieder begonnen, also war es ein guter Monat, viel ist das nicht.

Überwintert hat Ihre Mannschaft auf dem 11. Tabellenplatz. Entspricht das den Erwartungen?

So richtig wusste ja vor der Saison keiner genau, was Sache ist. Einige Spieler sind gegangen, andere neu gekommen – das war schon ein kleiner Umbruch. Da muss man sich erst finden. Deshalb ist Platz 11 ganz okay, auch wenn wir nicht immer das abgerufen haben, was wir uns vorgenommen hatten.

Vorne hat Ihr Ex-Club Optik Rathenow schon ein kleines Polster. Macht der FSV das Rennen?

Optik hat ohne Frage eine super Hinrunde gespielt. Aber Lichtenberg und Tennis Borussia sind nicht allzu weit weg. Das wird also noch spannend.

An der Gasse war es auch das erste halbe Jahr unter Dariusz Bucinski als Chefcoach.

Wir kannten ihn ja schon als Co-Trainer aus der letzten Saison. Deshalb war das überhaupt kein Problem. Egal, ob Spieler oder Trainer – es passt rundum! Jetzt hoffen wir, dass sich das auch in Punkten niederschlägt.

Was haben Sie sich für die zweite Saisonhälfte noch vorgenommen?

Also mit dem Abstieg beschäftigen wir uns gar nicht. Im Gegenteil: Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. In der Liga kann jeder jeden schlagen. In der Hinrunde gab es kein Team, gegen das wir chancenlos waren. Also wollen wir mit breiter Brust rausgehen, uns nicht verstecken und mehr Punkte sammeln als in der Hinrunde.

Hans Oertwig prägte in Altlüdersdorf den Begriff vom "Gallischen Dorf". Sechs Jahre lang hatte er das Sagen an der Gasse. Der MAZ-Sportbuzzer hat alle SVA-Trainer seit 2001 in einer Bildergalerie zusammengefasst.

Zur Galerie
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt