11. Januar 2019 / 21:05 Uhr

Tag 4 im Trainingslager von Hansa Rostock: So lief Härtels erstes Training

Tag 4 im Trainingslager von Hansa Rostock: So lief Härtels erstes Training

Sönke Fröbe
Co-Trainer Ronny Thielemann (l.) und Coach Jens Härtel tauschen sich kurz aus.
Co-Trainer Ronny Thielemann (l.) und Coach Jens Härtel tauschen sich kurz aus. © Lutz Bongarts
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Einen Tag nach seiner Ankunft im Camp in Belek legte der neue Chefcoach mit frischen Ideen los.

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Belek. Der Himmel über Belek meinte es gut mit Hansa und Jens Härtel. Mehr als 24 Stunden hatte es pausenlos geregnet, das Camp in der Türkei drohte förmlich abzusaufen. Als der neue Chefcoach am Freitag um 9.20 Uhr erstmals den Trainingsplatz am Zeynep-Hotel betrat, kämpfte sich die Sonne durch die grauen Wolken und sorgte nicht nur bei Härtel für gute Laune. „Wenn die Sonne scheint und der Platz nass und grün ist – was Besseres gibt es nicht, das sind Top-Bedingungen! Man muss jede Trainingseinheit genießen, die man hier machen kann. Wenn wir zurück nach Deutschland kommen, wird es erst mal ungemütlich werden“, sagte der 49-Jährige, der die erste Einheit mit seiner neuen Mannschaft gleich ziemlich vollpackte.

Das Klemmbrett immer dabei

Nach einer kurzen Ansprache an die Spieler ging es los: Fünf beziehungsweise Sechs gegen Zwei, Standards, Laufwege und offensive Spielformen standen auf Härtels Trainings- und Taktikplan, den er auf einem Klemmbrett während der 90 Minuten immer in den Händeln hielt: „Wir haben offensive Optionen durchgespielt, das ist visuell einfacher zu erklären als nur verbal.“ Ebenfalls mit Klemmbrett ausgestattet, kümmerte sich der neue Co-Trainer Ronny Thielemann um die andere Hälfte der in zwei Gruppen aufgeteilten Mannschaft.

Eindrücke von Tag 4 im Trainingslager des FC Hansa Rostock:

Am Freitagvormittag gab Trainer Jens Härtel seine erste Einheit beim FC Hansa. Zur Galerie
Am Freitagvormittag gab Trainer Jens Härtel seine erste Einheit beim FC Hansa. ©
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Mit einem „Kommt ran, Männer!“ unterbrach Härtel häufig die Aktionen, um sie ausführlich zu erklären oder kurz mit einzelnen Spielern zu sprechen. „Es ist wichtig, Feedback zu geben“, sagte der Trainer: „Am Anfang wird das ein bisschen mehr sein, aber wir müssen natürlich auch darauf achten, dass wir die Balance finden und die Jungs mit all unseren Ideen, die wir im Kopf haben, nicht überfrachten.“

Viele Anweisungen für Königs & Co.

Diese Gefahr sieht Marco Königs allerdings nicht. „Wir haben viele Informationen bekommen, das macht auf jeden Fall Lust auf mehr“, sagte der Stürmer. Bei den Spielern kommt der neue Chef gut an. Der erste Eindruck sei sehr positiv, meinte Königs mit Blick auf Härtels kurze Ansprache an die Mannschaft nach seiner Ankunft am Donnerstagabend: „Das hatte alles Hand und Fuß.“ Das setzte sich beim Training fort, das Sportvorstand Martin Pieckenhagen, Klubchef Robert Marien und der bisherige Interimscoach Vladimir Liutyi aufmerksam verfolgten. „Die neuen Trainingsinhalte, eine neue Spielidee, vielleicht tut uns das gut“, meinte Königs.

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Nervös war Jens Härtel an seinem ersten Arbeitstag mit seiner neuen Mannschaft übrigens nicht. „Dafür“, meinte der Fußballlehrer am Freitag, „war der Tag gestern zu lang und die Nacht zu kurz“.

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