Symbolbild Tacuhas D-Junioren schickten die Gäste vom LSV Südwest mit einer derben Packung auf den Heimweg. © imago/MIS
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Tauchaer D-Junioren weiter im Erfolgsmodus

Gegen den LSV Südwest gab es einen klaren 6:1-Heimsieg.

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Taucha. Es läuft einfach rund bei der ältesten Kleinfeldvertretung unseres Vereins. Trotz großer Personalsorgen setzte sich die D1 am vergangen Samstag am Ende souverän gegen die Mannschaft vom Leipziger Sportverein Südwest durch. Wir mussten in diesem Heimspiel auf unsere geballte Offensivkraft namens Simon und Simon verletzungsbedingt verzichten. Auch Maximilian und Sky standen nicht zur Verfügung, ebenfalls die noch nicht spielberechtigten Domme und Anton. Dafür rückten Jonas G. und Bruno in die Startaufstellung und auch Lucas bekam diesmal reichlich Spielanteile. Die Gäste waren von uns sehr schwer einzuschätzen, hatten wir diese doch im Hinspiel auswärts mit 0:6 deklassiert. Aber sie lieferten auch bereits einige beachtenswerte Resultate, so dass wir entsprechend gewarnt waren und mit etwas defensiverer Grundhaltung von den Coaches ins Spiel geschickt wurden. 

Aber die Leipziger taten uns den Gefallen und brachten uns gleich ordentlich ins Spiel. Den ersten Warnschuss setzte Noah nach bereits zwei Zeigerumdrehungen und kurze Zeit später durfte sich Anton mit ins Offensivspiel einschalten, scheiterte aber ebenfalls mit seinem Schussversuch. Besser machte es nach vier Minuten Paul, als er in einen Abstoss hineinspritzt und diesen per Abstauber im Gehäuse unterbringt. Wir zogen uns danach unverständlicher Weise zurück und überließen die Spielführung unseren Gästen. Diese hatten nun deutlich mehr Ballbesitz, kamen aber selten bis nie in die gefährliche Zone. Wir lauerten auf Konter und hatten in Person von Bruno zwei Riesenmöglichkeiten. Zunächst kann er leider einen Abpraller nicht mehr gezielt Richtung Tor bringen, keine fünf Minuten später ist er völlig blank vor dem Gehäuse, aber leider zu unentschlossen. 

Nach zwanzig Minuten klatschte ein Querschläger der Gäste an den Querbalken unseres Tores, aber Fynn wär ohnehin dagewesen. Den Halbzeitstand stellte dann Lucas her, als er nach Gewürge im Gästestrafraum die Übersicht behielt und am schnellsten reagierte. Sein Abstauber trudelt durch zehn Abwehrbeine ins Netz. Bis zur Pause schleppte sich die Begegnung so dahin, denn keine Mannschaft hatte die richtigen Einfälle im Offensivspiel. Zur Halbzeit gab es eine kleinere Kopfwäsche, denn was wir im ersten Abschnitt boten, hatte mit Fußball ungefähr so viel zu tun wie Musik von Helene Fischer mit Heavy Metal.

Wir traten nun das Gaspedal voll durch und spielten deutlich offensiver, was die Gäste sofort beeindruckte. Nach Einwurf Louis und Kopfballverlängerung von Lucas stand Paul in Minute 35 plötzlich vollkommen verwaist vorm Tor und brauchte sich die Ecke nur noch auszusuchen. Und auch am nächsten Tor war er beteiligt. Einem schier verloren geglaubten Ball setzt er unwiderstehlich nach und kratzt ihn mit der linken Innenseite noch von der Grundlinie nach innen. Jonas war im Zentrum klasse eingelaufen und drosch die Kugel zur Entscheidung in den Kasten. Der nächste Treffer gehörte seinem Bruder, der sich zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen durfte. Nach Balleroberung im Mittelfeld gelangte das Spielgerät über Noah zu Lucas und dieser zog trocken aus 12 Metern ab. Der Hüter konnte sich noch so strecken, dieser wuchtige Spannstoss war für ihn unerreichbar.

Zehn Minuten vor Schluss durfte auch noch einmal Fynn ins Spielgeschehen eingreifen. Die nicht aufsteckenden Gäste bringen mit Schnittstellenpass einen Angreifer in freie Position vor das Tor. Aber Fynn bleibt lange stehen und fischt dem Stürmer die Kugel vom Fuss, als dieser im Eins-gegen-Eins vorbeiziehen will. Zuvor hatten wir bereits Glück, als den Gästen ein klarer Foulstrafstoss verwehrt blieb. Auf der Gegenseite schraubte Paul das Ergebnis weiter in die Höhe und setzte damit seinen Lauf fort. Er wird von Spiel zu Spiel torgefährlicher, ist mittlerweile vor dem Kasten kalt wie eine Hundeschnauze. Und da die Gäste so fair mitgespielt hatten, gestatteten wir ihnen generös auch noch den Ehrentreffer. Ein langer Freistoß wird zunächst von Anton abgefälscht, prallt von dort gegen einen Stürmer und von da aus ins Tor. Kurz danach hatte der gut leitende Unparteiische genug gesehen und pfiff die Begegnung ab.

Fazit: Für den Kracher am kommende Wochenende sind wir vorbereitet. Zwar verbreiteten wir heute nicht gerade Angst und Schrecken, gewinnen aber nunmehr auch weniger gute Spiele recht souverän. Am kommenden Sonntag wartet allerdings mit Tabellenführer VfK Blau-Weiß Leipzig ein anderes Kaliber auf uns. Wir sind dort Außenseiter. Sie werden die Krallen ausfahren, schliesslich kassierten sie bei uns die bisher einzige Niederlage in Punktspielen. Wenn wir als homogene Einheit auftreten, jeder für den anderen kämpft und wir unsere fußballerische Qualität auf das Grün bringen, sind auch dort für uns Punkte drin.

Taucha mit: Fynn –Anton, Jonas H., Louis – Paul, Noah, Jonas G. (Marvin) – Bruno (Lucas)

Tore : 1:0 (4.) Paul, 2:0 (20.) Lucas, 3:0 (35.) Paul, 4:0 (39.) Jonas G., 5:0 Lucas (45.), 6:0 Paul (49.), 6:1 (53.)

Zuschauer : 27

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