10. März 2018 / 15:23 Uhr

TB Uphusen: Unvergleichliche Parallelen

TB Uphusen: Unvergleichliche Parallelen

Patrick Hilmes
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Im Hinspiel erzielte Efkan Erdogan (r.) zwei Tore für den TBU, im Rückspiel müssen andere diesen Job übernehmen. © Björn Hake
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Oberligist tritt bei Lupo Martini Wolfsburg an – Beide Teams haben sich seit dem Hinspiel sehr gewandelt

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Auf der Internetseite von Lupo Martini Wolfsburg steht die Ankündigung zum nächsten Spiel in der Fußball-Oberliga Niedersachsen. Am Sonntag wird um 15 Uhr der TB Uphusen auf Kunstrasen empfangen. Zudem wird auf der Homepage der Wolfsburger innerhalb dieser Ankündigung nochmals auf das Hinspiel am Arenkamp – mittels Text und komplettem Video – verwiesen. Am 17. September fand diese Begegnung statt und endete mit 3:1 aus Sicht der damaligen Gastgeber.

Einen Vergleich ziehen, eine Prognose für das Rückspiel abgeben, das wird oftmals gerne getan. Welche Schlüsse haben die unterlegene Mannschaft und der Trainer aus dem Hinspiel gezogen? Welche Schwachstellen wurden ausgemacht? Welche Lösungsansätze gibt es? Das alles ist aber bezüglich des Rückspiels dieser beiden Mannschaften nicht möglich, denn es sind quasi komplett unterschiedliche Teams. Das Uphusen vom September 2017 ist nicht mehr das Uphusen im März 2018, Gleiches gilt für Lupo Martini Wolfsburg.

So unvergleichlich die beiden Truppen mit ihren früheren Ichs sind, so gut sind die beiden Teams teils doch miteinander zu vergleichen, Parallelen gibt es nämlich einige. Beim TBU saß im Hinspiel noch Benedetto Muzzicato auf der Trainerbank, bei den Wolfsburgern war es der Ex-Profi Detlev Dammeier. Drei Spieltage später hatte sich Benedetto Muzzicato verabschiedet, sein Bruder Fabrizio, bis dato Co-Trainer, übernahm. Detlev Dammeier verabschiedete sich aus Wolfsburg bereits zwei Spieltage nach der Partie in Uphusen, es übernahm mit Giampiero Buonocoro der bisherige Co-Trainer.

„Ja, es gibt einige Parallelen“, hat auch Fabrizio Muzzicato beobachtet, gibt aber zeitgleich zu bedenken, „dass Lupo sich schon lange gefangen hat“. Gefangen ist dabei gar etwas untertrieben. Die italienischen Wölfe (Lupo heißt aus dem Italienischen übersetzt Wolf) sammelten in den ersten acht Saisonpartien magere sechs Pünktchen, legten dann aber unter dem neuen Coach ganze 24 nach. Damit katapultierten sie sich bis in die Spitzengruppe der Liga auf Rang vier. Daher rührt auch Muzzicatos Aussage: „Lupo hat uns einiges voraus.“

„Lupo hat eine ganz andere Historie, hat letzte Saison in der Regionalliga gespielt, dort auch gute Phasen gehabt und verfügt über eine gestandene Mannschaft“, weiß Fabrizio Muzzicato. Er rechnet mit einem ganz anderen Spiel als in der Hinrunde, „als vieles in unsere Richtung gelaufen ist, als Lupo das Spiel gemacht hat und wir einen ganz starken Basti Helms vorne hatten“. Ebendieser Bastian Helms war verantwortlich für den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Die anderen beiden Tore gingen auf das Konto von Efkan Erdogan. Da sind die Unterschiede wieder, der Beweis, warum auch der TBU von heute nicht mit dem TBU von damals zu vergleichen ist. Bastian Helms (Brinkumer SV) und Efkan Erdogan (Heeslinger SC) spielen nicht mehr am Arenkamp, zehn neue Akteure dafür schon.

Und ebendiese zehn Neuen gepaart mit den Verbliebenen bilden eine anscheinend starke Oberliga-Mannschaft. Denn auf nichts anderes lassen die Testspielergebnisse und der Erfolg beim VfL Oldenburg schließen. Fabrizio Muzzicato – muss auf Mert Bicakci (privat verhindert) und Kevin Artmann (Bänderdehnung) verzichten – weiß, dass sich die Veränderungen in der Oberliga herumgesprochen haben. Dennoch glaubt er, dass sich die Wolfsburger nicht so sehr auf den TBU einstellen, wie es der VfL zuletzt getan hatte. Muzzicato rechnet mit mehr Räumen als zuletzt, mehr als im Hinspiel. Denn so wenig das Hin- mit dem Rückspiel zu vergleichen sein wird, so gerne würden es die Uphuser in puncto Ergebnis doch tun.

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