Der ehemalige Weyher Trainer Edu Yakan nahm in Grohn seine Arbeit auf. © Udo Meissner

Team kräftig umgebaut

Grohns Coach Edu Yakan begrüßt viele Neuzugänge / 3:1-Erfolg gegen Worpswede

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„Wir spielen in der Bremen-Liga und dort wollen wir auch bleiben.“ Edu Yakan, Trainer SV Grohn

Ganz fleißig war im Hinblick auf die kommende Fußball-Bremen-Liga-Saison der neue Trainer des SV Grohn, Edu Yakan. Der 48-jährige Übungsleiter kann gleich 14 Neuzugänge begrüßen. Neun Spieler hielten den „Husaren“ um Vereinsboss Juan Schrader aus der erfolgreichen Saison 2015/16 die Treue. Eigentlich wollte auch Elvan Öksel zu den Grohnern wechseln, doch hat sich dieser Wechsel kurzfristig zerschlagen.

Gleich fünf ehemalige A-Juniorenspieler ziehen sich künftig das Grohner Trikot an. Redouan Ahrirou kommt vom Regionalligisten JFV Bremerhaven, Shirwan Hüssein Khalef vom Regionalliga-Team des Blumenthaler SV, Niklas Lehmkuhl, Kubilay Ökelek und Ozan Bayrak von der JFV Bremen – vom GSV Hippokrates zieht es den Herrenspieler Tim Megafu nach Bremen-Nord. Wilfried Adjei-Gyaw kommt vom SC Weyhe, Torwart Mustafa Kaya vom KSV Vatan Spor und Markus Murken vom SV Eintracht Aumund. Gleich drei Akteure von Union 60 stoßen zu den „Husaren“: Michael Busche, David Cordes und Sam Johnson – und vom TV Bremen-Walle sind Mücahid Coban und Sertac Durgun neu beim Nordlicht.

Geblieben sind Alexander Janosch, Jan-Philipp Heine, Christoph Kübler, Firat Erkek, Ismail Zivoli, die Brüder Alexandru und Konstantin Efros, Maciej Gawronski und Benjamin Samorski. Somit haben die Grohner 23 Spieler in ihrem Kader.

„Das Durchschnittsalter der Grohner Mannschaft liegt bei 22 bis 23 Jahren. Ich arbeite eben sehr gerne mit jüngeren Spielern zusammen. Die jungen talentierten A-Juniorenspieler sollen auf keinen Fall Ergänzungsspieler sein“, meinte Yakan, der sich bereits seit dem 26. Juni auf die kommende Bremen-Liga-Saison vorbereitet.

„Wir versuchen, in Grohn langfristig etwas aufzubauen. Mit jungen, talentierten Spielern möchten wir dieses Team möglichst lange zusammenhalten. Damit unsere Fans nicht jede Saison neue Spieler vor der Linse haben“ (Yakan). Dem Grohner Trainer ist schon zu Ohren gekommen, dass seine Mannschaft in der kommenden Bremen-Liga-Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird. Wir wollen die Leute davon überzeugen, dass das nicht der Fall ist, so Yakan. Die Landesliga ist bei den Grohnern in Sachen Neuaufbau überhaupt kein Thema.

„Über diese Liga reden wir gar nicht. Wir spielen in der Bremen-Liga und dort wollen wir auch bleiben“, meinte Edu Yakan. Nach den ersten Trainingseinheiten zeigte sich Yakan schon ganz zufrieden. „Mit der Beteiligung bin ich zufrieden, vor allem die Leistungsbereitschaft stimmt. Da mache ich mir keine großen Gedanken“ (Yakan). Testen werden die Grohner bei DJK Germania Blumenthal am Sonntag, 10. Juli (15 Uhr), in Hemelingen am Sonntag (17. Juli) und zwei Tage später beim SV Lemwerder.

Am Sonntag, 24. Juli, spielt das SVG-Team im Rahmen der Ritterhuder Sportwoche gegen den TSV Lesum-Burgdamm. „Wir müssen nun so schnell wie möglich zu einer Mannschaft werden. Wichtig ist, dass die Jungs alle hungrig sind. Ich denke, dass ich eine gute Truppe zusammenhabe. Es macht richtig Spaß“, äußerte sich Edu Yakan. Als spielender Co-Trainer ist Jan-Philipp Heine im Einsatz – mit Unterstützung von Torben Reiß, der in Grohn auch im Vorstand tätig ist. Henning Vogelbein fungiert künftig im Verein als Spielleiter und Markus Baseler bleibt Betreuer. Als sportliches Ziel haben die „Husaren“ den Klassenerhalt im Visier. Wir sind ein kleiner Verein mit treuen Fans, die daheim oft der zwölfte Mann sind, so Yakan.

Im ersten Testspiel setzten sich die „Husaren“ übrigens gegen den niedersächsischen Bezirksligisten FC Worpswede mit 3:1 durch. Die Grohner Treffer erzielten Maciej Gawronski, Redouan Ahrirou und Ismail Zivoli. „Das Testspiel war okay. Worpswede hat kaum eine Chance gehabt. Der Sieg hätte so durchaus höher ausfallen können. Das war eine gute Trainingseinheit“ (Yakan).

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