Der TuS Lüdersfeld setzt auf Routine und hofft auf den Klassenerhalt. Der TuS Lüdersfeld setzt auf Routine und hofft auf den Klassenerhalt. © uk
Der TuS Lüdersfeld setzt auf Routine und hofft auf den Klassenerhalt.

Teamcheck: TuS Lüdersfeld

Der neue Trainer Ingo Poschlod muss Probleme im Angriff lösen

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Dass der TuS Lüdersfeld weiterhin in der Kreisliga an den Start gehen darf, hat der Verein auch der schwachen Konkurrenz in der vergangenen Saison zu verdanken. 20 Punkte reichen normalerweise nicht zum Klassenerhalt. Noch desaströser war das Torverhältnis: Durchschnittlich 0,89 Tore hat der TuS in 28 Spielen zustande gebracht. Neun davon gingen auf das Konto von Bujar Ademi, der den Verein in der Sommerpause Richtung SC Stadthagen verlassen hat. Die Aussichten scheinen nicht rosig zu sein.

Stimmt nicht, meint der neue TuS-Trainer Ingo Poschlod. Der ehemalige Torjäger des SV Victoria Sachsenhagen hat den Posten zur neuen Saison von André Jürgensen übernommen. Die Trennung ging nicht geräuschlos ab. Mit Sören Hoppe und Antonio Marraffino nahm der Rehburger zwei Spieler zu seinem neuen Klub TSV Eintracht Bückeberge mit. „Am Anfang hatte ich Bedenken, weil zwei Spieler noch kurz vor Ende der Wechselfrist gegangen sind“, gibt Poschlod zu: „Die Art und Weise war nicht schön.“ Inzwischen sei er davon überzeugt, „einen ganz guten Kader“ zur Verfügung zu haben. „Wir können auf jeden Fall im Mittelfeld der Kreisliga mithalten“, legt sich Poschlod fest. Woraus zieht der Übungsleiter seinen Optimismus? Ganz einfach: Die Neuzugänge sollen es richten. Emrah Kilic brachte Poschlod vom SVD Auhagen aus der 2. Kreisklasse mit. Dustin Philip Schönen kehrte vom Kreismeister TuS SW Enzen, wo er aber keine Rolle spielte, zum TuS zurück. Mit Tizian Hainke und Oldie Jens Richter habe der TuS jetzt vier Angreifer im Kader, so der Coach, dessen Hoffnungen vor allem auf der Klasse von Kilic liegen. „Er hat in Hagenburg schon Bezirksliga gespielt, ist ein sehr guter Stürmer.“

Für Poschlod ist die Aufgabe in Lüdersfeld, trotz seiner kurzen Zeit beim SVD Auhagen, die erste richtige Trainer-Station. „Am Anfang war ich schon aufgeregt. Aber die Jungs machen es mir einfach“, so der Trainer. Zudem kenne er das Umfeld, „ich bin nicht fremd hier“.

Das Spielsystem soll hauptsächlich mit einer Dreierkette in der Abwehr funktionieren, dazu will Poschlod zwei Sechser positionieren. Die Stürmer sollen die Defensive im Auge behalten, aber auch für Entlastung sorgen. „Ich war selbst Stürmer, spiele lieber 5:4 als 1:0.“

Weiterhin spielt TuS-Dauerbrenner Jens Fahlbusch eine große Rolle in den Überlegungen des Trainers. „Er ist der Kopf der Mannschaft, der Ballverteiler“, lobt der Coach. Mit Jens Richter will ein weiterer Routinier ein Jahr, sofern es berufliche Verpflichtungen zulassen, dranhängen. „Er hat ein gutes Stellungsspiel und führt das Team.“ Mit dem erfahrenen Abwehrchef Mustafa Xhosha hat der neue Trainer eine weitere Säule im Team.
Poschlod wünscht sich für die Serie einen Platz im gesicherten Mittelfeld. „Wir wollen nicht bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg spielen.“ Es wäre toll, wenn die Jungs mit dem bisherigen Eifer bei der Sache bleiben. 33 Spieler waren beim ersten Training, so soll es weitergehen. „Es wird sich einpendeln, aber jeder will sich anbieten“, sieht Poschlod einen weiteren Trumpf für eine erfolgreiche Saison.

Poschlod wünscht sich für die Serie einen Platz im gesicherten Mittelfeld. „Wir wollen nicht bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg spielen.“ Es wäre toll, wenn die Jungs mit dem bisherigen Eifer bei der Sache bleiben. 33 Spieler waren beim ersten Training, so soll es weitergehen. „Es wird sich einpendeln, aber jeder will sich anbieten“, sieht Poschlod einen weiteren Trumpf für eine erfolgreiche Saison.

Die Neuzugänge beim TuS Lüdersfeld freuen sich mit Trainer Ingo Poschlod (links) auf die neue Saison. Die Neuzugänge beim TuS Lüdersfeld freuen sich mit Trainer Ingo Poschlod (links) auf die neue Saison. © uk

Neuzugänge

Dustin Philip Schönen: Der Angreifer hat Erfahrung in der Kreisliga, ist schnell und kämpft fürs Team.

Marcel Faulhaber: Er kann als Zehner oder Sechser im Mittelfeld spielen, ist technisch versiert und trumpft mit starken Standards auf.

Emrah Kilic: Der Angreifer hat einen guten Abschluss, stellt sich in den Dienst der Mannschaft und zeigt viel Einsatz.

Ali Toure: Der Neuzugang ist technisch stark, liebt Übersteiger, hat aber noch Defizite in der Defensive und im Spielverständnis.

Fofana Kassoum: Spielt Sechser, aber auch Außenbahn, ist knallhart und sehr robust.

Diarra Bramane: Wird aufgebaut, ist aktuell eher ein Spieler für die zweite Mannschaft.

Prognose

Der TuS Lüdersfeld ist einer der Abstiegskandidaten. Mit Jens Richter und Jens Fahlbusch sind die Säulen des Teams in die Jahre gekommen. Ob Angreifer Kilic so einfach von der beschaulichen 2. Kreisklasse in den Kreisliga-Modus umschalten kann, bleibt abzuwarten.

Unser Tipp: Platz 15

Verein: TuS Lüdersfeld

Trainer: Ingo Poschlod

Ko-Trainer: Sebastian Kiel

Torhüter: Bjarne Krause, Manuel Bade

Abwehr: Mustafa Xhosha, Benjamin Stangneth, Michael Groß, Maximilian Groß, Ajaj Khalaf, Marven Krause, Christoph Völker, Hauke Windheim, Diarra Bramane, Frank Stachowski, Dennis Grundmeier

Mittelfeld: Jan Köpper, Ergin Önsal, Ali Toure, Fofana Kassoum, Jens Fahlbusch, Agit Cur, Marselle Stehr, Mathias Hartmann, Marcel Faulhaber, Gustavo Davila, Mike Rückert

Angriff: Dustin Philip Schönen, Tizian Hainke, Emrah Kilic, Jens Richter

Zugänge: Dustin Philp Schönen (TuS SW Enzen), Marcel Faulhaber, Emrah Kilic (beide SVD Auhagen), Ali Toure, Fofana Kassoum, Diarra Bramane (alle vereinslos)

Abgänge: Maximilian Ölze (beruflich nach Bielefeld), Bujar Ademi (SC Stadthagen), Sören Hoppe, Antonio Marraffino (beide TSV Eintracht Bückeberge)

Favoriten: keine

Ziel der Saison: Ein gesicherter Platz im Mittelfeld

Nachgefragt beim 37-jährigen TuS-Routinier und Mittelfeld-Strategen Jens Fahlbusch.

Wer war Ihr unangenehmster Gegenspieler?

Alle die, die damit zufrieden waren, mit einem Tritt in die Hacken an den Ball zu kommen. Halt die, die gar nicht mitspielen wollten.

Welchen Spieler hätten Sie gerne in ihrem Team?

Jean-Paul Thom vom VfL Bückeburg. Er ist ein toller Typ, das eine Jahr mit ihm beim VfL war cool. Ansonsten meinen ehemaligen Mitspieler Carsten Marahrens. Ich habe die Zeit mit ihm genossen.

Wer wird Meister in der Kreisliga?

Ich habe da wenige Einblicke bei den anderen Teams. Letztlich könnte es der SC Auetal machen. Die kennen die Liga, sind eingespielt, willig und gierig.

schaumburg-teamcheck Region/Schaumburg TuS Lüdersfeld (Herren)

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