06. März 2018 / 14:19 Uhr

Teamcheck zur Rückrunde: FC Hevesen

Teamcheck zur Rückrunde: FC Hevesen

Sebastian Blaumann
Der FC Hevesen kann mit der Hinrunde zufrieden sein.
Der FC Hevesen kann mit der Hinrunde zufrieden sein. © hga
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Nach dem Wiederaufstieg rangiert der Klub auf einem Nichtabstiegsplatz

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Der FC Hevesen ist in Schaumburg eine Rarität. Der Verein von der Achumer Wiese verfügt über drei Herrenmannschaften und hat im Jugendbereich von den G- bis zu den A-Junioren alle Altersklassen mit Mannschaften besetzt. Das ist eine Seltenheit auf der Schaumburger Fußballlandkarte. Der FC Hevesen setzt auf die eigene Jugend.

Nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga rangiert der Klub nach der ersten Saisonhälfte auf einem Nichtabstiegsplatz. Das Team von Trainer Bernd Riesner ist Zwölfter und hat auf die beiden Regelabsteiger acht Zähler Vorsprung. Doch das ist kein Ruhekissen, denn es drohen aus der Bezirksliga zwei Schaumburger Absteiger, dann könnte auch der Drittletzte der Kreisliga noch absteigen. Und auf diesen Platz beträgt der Vorsprung des Neulings nur drei Punkte. „Wir hängen drei, vier Zähler hinter meinen Erwartungen zurück“, analysiert der FCH-Coach. In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen. „Aber wir scheiterten an unserer schlechten Chancenverwertung.“ Die Last liegt auf den Schultern von Dennis Kleiber. Der Stürmer ist mit elf Treffern der torgefährlichste Angreifer des FCH. „Viele Youngster haben den Sprung in den Herrenbereich geschafft, und einige haben gleich bewiesen, dass sie über Kreisliganiveau verfügen“, freut sich Riesner. Einer dieser Rohdiamanten im Kader des FCH ist Philipp Pöhler. Das Talent spielt im zentralen Mittelfeld. „Er hat einen riesigen Schritt nach vorne gemacht“, lobt Riesner seinen Schützling. Der Kader des Tabellenzwölften ist im Winter fast gleich geblieben. Marlo Niemann zog es zum SV Obernkirchen, Patrice Kuhlmann muss aus Studiengründen kürzer treten und Tobias Reese steht mit einer Knöchelverletzung in der Rückrunde nicht zur Verfügung.

UNSERE KREISLIGA-UMFRAGE: Welches Team schafft den Aufstieg? Stimmt jetzt ab!

Der Heveser Trainer möchte sich mit Platz zehn verabschieden. Im Sommer wird sich der FC Hevesen im Trainerbereich neu aufstellen. Nicht nur der Vertrag von Riesner wird nicht verlängert, auch Reservecoach Erik Kleiber muss gehen. Die Trainer der Dritten, Matthias Wenzel, Christopher Gerstenberg und Dirk Gerull, bleiben. Torwarttrainer Ralf Büscher kümmert sich weiterhin um die Torhüter im Herren- und Jugendbereich.

Innenansicht mit Timo Engwer

Timo Engwer ist 31 Jahre alt und ist nach zwei schweren Verletzungen wieder in Tritt gekommen.
Timo Engwer ist 31 Jahre alt und ist nach zwei schweren Verletzungen wieder in Tritt gekommen. © seb
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Die Trainer der Ersten und Zweiten müssen im Sommer gehen. Könnte das zu Irrungen oder Wirrungen führen auf dem Weg zum Klassenerhalt?

Das ist schade, wir hatten ein gutes Verhältnis, aber in unserem Team gibt es einige alte Haudegen, da sehe ich keinerlei Gefahren. Sowohl Bernd Riesner als auch Erik Kleiber sind engagiert, haben uns gut auf die Rückrunde vorbereitet. Wir wollen sie mit einer guten Rückrunde gebührend verabschieden.

Der Sportliche Leiter, Lars Deppe, führte in den letzten Wochen viele Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten. „Es ist noch völlig offen, ob wir auf eine interne oder externe Trainerlösung setzen“, sagt Deppe. Beim FCH herrsche eine geringe Spielerfluktuation. „Bei uns geht es sehr familiär zu, die Spieler fühlen sich wohl“, weiß der Sportliche Leiter. So bleibt die Truppe auch in der nächsten Saison fast komplett zusammen. „Es stehen nur hinter zwei Spielern noch Fragezeichen“, erklärt Deppe.

So lief die Hinrunde

FC Hevesen | Tabellenplatz 12 | Punkte 14 | Tore 24:36

Bester Torschütze: Dennis Kleiber 11 Tore

Prognose

Der FC Hevesen schafft den Klassenerhalt. Die Umbesetzung der Trainerposten könnte zu Unruhen führen, deshalb ist es fraglich, ob Trainer Bernd Riesner das Saisonende auf der Trainerbank des FCH noch erlebt. Eine Pleitenserie darf er sich nicht erlauben.

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