06. März 2018 / 16:43 Uhr

Teamcheck zur Rückrunde: TuS Lüdersfeld

Teamcheck zur Rückrunde: TuS Lüdersfeld

Uwe Kläfker
Für den TuS Lüdersfeld um Kapitän Jens Fahlbusch (links) wird der Klassenerhalt kaum noch machbar sein.
Für den TuS Lüdersfeld um Kapitän Jens Fahlbusch (links) wird der Klassenerhalt ein hartes Stück Arbeit. © hga
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Der Kampf um den Klassenerhalt wird zur Herkulesaufgabe

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Zuerst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu: Der berühmte Spruch von Jürgen Wegmann, Ex-Profi des FC Bayern München, trifft die Leiden des Kreisligisten TuS Lüdersfeld auf den Punkt. Allein der im Sommer als Torjäger geholte ehemalige Oberliga-Spieler Emran Kilic traf in der Hinrunde neunmal Pfosten oder Latte, das Tor dagegen nur einmal. Allerdings sind nur sechs Punkte aus 14 Spielen auch kein Ruhmesblatt, das kann nicht nur Pech gewesen sein. Die Zähler sammelte der TuS zu Saisonbeginn, nach dem irren 14:13-Erfolg im Kreispokal nach Elfmeterschießen gegen den TuS Niedernwöhren, war es wie abgerissen. So sieht es auch der Lüdersfelder Trainer Ingo Poschlod, der mit dem Verlauf der Hinrunde überhaupt nicht einverstanden ist: „Anfangs sah es noch gut aus, aber die Tabelle lügt nicht, da hat einiges gefehlt. Die Balance im Spiel der Grün-Weißen habe nicht gestimmt. Die Angreifer hätten zu wenig für die Defensive getan, sodass der TuS mangels Gegenpressing oft in Konter gelaufen ist. „Da wurde sich vorne zu oft ausgeruht“, erklärt der ehemalige Sachsenhäger. Andererseits hätten die Stürmer auch zu wenig Unterstützung bekommen, so der Coach. „Das lief alles nicht optimal.“

Daran arbeiten sie in Lüdersfeld, die Vorbereitung sei gut angelaufen. „Wir waren immer 15 bis 20 Mann beim Training – auch bei den Läufen am Sonntag um 11 Uhr.“ Man will sich nichts vorwerfen lassen und mit guter Fitness die Rückrunde angehen. Aufgegeben hat sich der Tabellenvorletzte noch nicht. „Wir müssen zum Beispiel noch je zweimal gegen Krankenhagen und gegen den SC Möllenbeck spielen. Auch der FC Hevesen kommt noch zu uns“, erklärt Poschlod. Man müsse in diesen Duellen punkten, um noch eine kleine Chance zu haben. Sollte allerdings nach der gleitenden Skala wegen zu vieler Absteiger aus der Bezirksliga auch der Tabellenelfte noch den Gang in die 1. Kreisklasse antreten müssen, „wird es extrem knifflig.“

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In der Hinrunde sind viele Spiele knapp verloren gegangen, oder man habe sich in der Schlussphase noch Konter gefangen. „Die Mannschaft hat die Qualität, die Klasse zu halten“, ist sich Poschlod sicher. Der Kader sei auch ausreichend bestückt. Mit Mike Rückert (TuS Niedernwöhren) hat es einen Abgang gegeben, Mike Brandes kam im Winter vom SVD Auhagen. Ali Toure, Tizian Hainke und auch Keeper Bjarne Krause hätten bislang am ehesten überzeugt. Routinier Jens Fahlbusch, mit vier Toren bester Torschütze, fehlte einige Spiele wegen Verletzung, Angreifer Dustin Philip Schönen musste acht Spiele nach einer Roten Karte aussetzen. „Fahle ist halt der Kopf der Mannschaft. Wenn er nicht da ist, macht sich das bemerkbar.“

Zum Start bekommen es die Lüdersfelder gleich mit einem dicken Brocken zu tun. Der Tabellenzweite FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen hat im Kampf um die Meisterschaft nichts zu verschenken. „Aber gegen die FSG ist etwas drin“, weiß der Coach, der im Hinspiel höchstpersönlich die dicke Chance zum 3:2 vergeben hatte: „Dann wären sie tot gewesen.“ So verlor der TuS – sinnbildlich für die Hinrunde noch mit 2:5. Aber da ist ja noch Emran Kilic, der seine Torjägerqualitäten in einem Testspiel gegen die TuSG Wiedensahl wiederentdeckte und beim 5:4-Erfolg vier Treffer beisteuerte. „Vielleicht ist der Knoten bei ihm geplatzt“, hofft der Coach.

Zum Start bekommen es die Lüdersfelder gleich mit einem dicken Brocken zu tun. Der Tabellenzweite FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen hat im Kampf um die Meisterschaft nichts zu verschenken. „Aber gegen die FSG ist etwas drin“, weiß der Coach, der im Hinspiel höchstpersönlich die dicke Chance zum 3:2 vergeben hatte: „Dann wären sie tot gewesen.“ So verlor der TuS – sinnbildlich für die Hinrunde noch mit 2:5. Aber da ist ja noch Emran Kilic, der seine Torjägerqualitäten in einem Testspiel gegen die TuSG Wiedensahl wiederentdeckte und beim 5:4-Erfolg vier Treffer beisteuerte. „Vielleicht ist der Knoten bei ihm geplatzt“, hofft der Coach.

So lief die Hinrunde

TuS Lüdersfeld | Tabellenplatz 15 | Punkte 6 | Tore 19:49

Bester Torschütze: Jens Fahlbusch 4 Tore

Prognose

Der TuS Lüdersfeld wird in der Rückrunde mehr als sechs Punkte sammeln, der Abstieg in die 1. Kreisklasse ist aber nicht mehr zu verhindern.

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