10. August 2018 / 12:58 Uhr

Teams der Landesklasse I: Für Trinwillershagen ist ein Podiumsplatz drin

Teams der Landesklasse I: Für Trinwillershagen ist ein Podiumsplatz drin

Rainer Müller
Für ihn startet morgen die Mission Klassenverbleib: Patrick Fürstner (r.) von der SG Wöpkendorf.
Für ihn startet morgen die Mission Klassenverbleib: Patrick Fürstner (r.) von der SG Wöpkendorf. © by Chris Corse Photography
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Formcheck: PSV Ribnitz-Damgarten und SV Barth können im Tabellenmittelfeld mitspielen. Auf die SG Wöpkendorf wartet eine schwierige Saison.

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Ribnitz-Damgarten. Es wird eine derbyreiche Saison: Gleich vier Mannschaften aus der Region um Ribnitz-Damgarten spielen in der kommenden Saison in der Staffel I der Landesklasse. Zum ersten Prestigeduell kommt es bereits am dritten Spieltag, wenn der PSV Ribnitz-Damgarten den SV Rot-Weiß Trinwillershagen empfängt. Neben dem PSV und den Trinern sind die Aufsteiger SV Barth und SG Wöpkendorf neu dabei. Vor den Auftaktspielen am kommenden Wochenende nahm der SPORTBUZZER die vier Mannschaften unter die Lupe. Wie lief die Vorbereitung? Welche personellen Veränderungen gab es? Zudem wagen wir eine Prognose für jedes Team.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen

Das Triner Trainertrio Jürgen Hakelberg, Ingo Blöhse und Jörg Linow machten seinen Mannen ordentlich Beine und brachte die Mannschaft konditionell auf ein hohes Niveau. Auch spielerisch überzeugten die Triner in ihren Testspielen, gewannen unter anderem gegen den Verbandsligisten TSV 1860 Stralsund mit 4:2. Schwung von Außen bringen zudem die Neuzugänge, die den etablierten Spielern Konkurrenz machen. Die Triner setzen zudem auf ein einstudiertes Spielsystem und wirkten gut eingespielt.

Prognose: Die Triner wollen laut Jürgen Hakelberg unter die ersten Mannschaften kommen. Doch für die Rot-Weißen könnte mehr drin sein. So landete man in der Rückrundentabelle der Vorsaison auf dem vierten Platz – in der spielstarken „Rostocker“ Staffel. Der Kader ist jetzt breiter aufgestellt. Für die Triner ist ein Platz auf dem Podium drin. Zum Auftakt muss der SV Rot-Weiß Trinwillershagen am Sonnabend beim FSV Garz auf der Insel Rügen Farbe bekennen.

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PSV Ribnitz-Damgarten

Die Vorbereitungsergebnisse sind kaum aussagekräftig. Gegen höherklassige Gegner gab es derbe Pleiten, gegen Kreisoberligisten dagegen drei sichere Siege. Was auffällt: Die Polizeifußballer kassierten in jedem Testspiel mindestens zwei Gegentore. Coach Steven Oklitz probierte allerdings viel aus, testete verschiedene Formationen und brachte insgesamt 27 Spieler zum Einsatz. Treffsicher zeigte sich in der Vorbereitung Adrian Kleindeld. Der PSV-Stürmer traf achtmal.

Prognose: Die PSV-Elf hatte eine schwierige Vorsaison, spielte lange um den Klassenerhalt. Trotzdem verfiel man nicht in Aktionismus, setzte weiter auf den eingeschlagenen Weg mit vielen jungen Spielern. Der richtige Weg. Zum Problem könnte allerdings der 27 Mann starke Kader werden. Viele Spieler können kaum Einsatzzeiten erhalten. Gelingt den Polizeifußballern ein guter Saisonstart, ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld drin. Vier Mannschaften sollte der PSV aber auf jeden Fall hinter sich lassen. Zum Auftaktprogramm empfängt der PSV Ribnitz-Damgarten am Sonnabend den Tribseeser SV.

SV Barth

Die Vienetastädter pausierten lange. Dann folgten auf zwei Niederlagen noch zwei Siege. Auch die Barther gewannen gegen den Verbandsligisten TSV 1860 Stralsund (2:1). Coach Denis Ulbricht testete verschiedene Formationen, will zukünftig noch mehr in den eigenen Spielaufbau investieren. Dies gelang den Barthern schon recht ordentlich. Noch nicht ligareif war die Chancenverwertung des Aufsteigers. Dafür sorgten acht verschiedene Torschützen jedoch für Torgefahr aus allen Mannschaftsteilen.

Prognose: Die Barther sind der stärkste Kreisoberliga-Aufsteiger der letzten Jahre. Trainer Denis Ulbricht, der den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hat, kann auf eine eingespielte Mannschaft bauen und bekommt aus dem eigenen Nachwuchs seit Jahren gut ausgebildete Spieler. Die müssen sich jedoch erst an die „raue“ Luft in der Landesklasse gewöhnen, wenn es oftmals gegen zweikampfstarke Mannschaften geht. Hier hat der SVB nach einer Saison mit wenig Gegenwehr noch Nachholbedarf. Dennoch wird der SV Barth das Ziel des Trainers erreichen. Bleiben die Barther von Verletzungen verschont, ist durchaus sogar ein Platz im oberen Tabellenmittelfeld drin. Zum Auftakt reist der SV Barth zur SG Empor Richtenberg.

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SG Wöpkendorf

Mit Frank Meier verletzte sich eine wichtige Säule schon vor dem Saisonstart (Fußbruch). Nach einem guten Test mit einem 3:2-Sieg gegen den SV Union Sanitz versagten die Wöpkendorfer in den beiden folgenden Partien, schossen kein weiteres Tor mehr und unterlagen der Landesklasse-Elf des TuS Neukalen sogar deutlich mit 0:7. Neutrainer Sven Köpke testete in der Vorbereitung eine Dreierabwehrkette, brachte insgesamt 20 Spieler zum Einsatz und hatte dennoch bereits frühzeitig in der Vorbereitung Besetzungsprobleme.

Prognose: Für die SG Wöpkendorf wird es schwer, die Klasse zu halten. In der Vorbereitung hakte es an allen Ecken und Enden. Die Defensive, die in den Vorjahren als Wöpkendorfer Prunkstück galt, wirkte wackelig. Offensiv fehlt es nach den Abgängen von Christian Thiel und Marco Krummheuer an Alternativen. Zudem ist der Wöpkendorfer Kader zu dünn und überaltert. Vermasseln die Wöpkendorfer den Saisonstart, könnte die Landesklasse zum Höllenritt werden. Zum Auftakt empfängt die SG Wöpkendorf am Sonnabend den SV Prohner Wiek.

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