04. September 2018 / 07:43 Uhr

Tennis-Sensation: Titel-Favorit Roger Federer scheitert im Achtelfinale der US Open

Tennis-Sensation: Titel-Favorit Roger Federer scheitert im Achtelfinale der US Open

Redaktion Sportbuzzer
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Viel früher als erwartet ist das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres für Roger Federer bereits beendet. 
Viel früher als erwartet ist das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres für Roger Federer bereits beendet.  © imago/PanoramiC
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Der große Traum von seinem sechsten Turniersieg in New York ist beendet: Nach seinem Achtelfinal-Aus gegen den Australier John Millman muss Roger Federer überraschend seine Koffer packen. In vier Sätzen fand er in dem Weltranglisten-55. seinen Meister.

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Mit dem überraschenden Achtelfinal-Aus für Roger Federer ist bei den US Open in New York der erste Titel-Favorit gescheitert. Der langjährige Tennis-Weltranglisten-Erste aus der Schweiz unterlag im Achtelfinale in der Nacht zum Dienstag in New York dem australischen Außenseiter John Millman. Federer verlor 6:3, 5:7, 6:7 (7:9), 6:7 (3:7) gegen den Weltranglisten-55., der damit den größten Erfolg seiner Karriere feierte und an diesem Mittwoch im Viertelfinale auf Wimbledonsieger Novak Djokovic trifft.

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Nach dem zügig gewonnenen ersten Satz blieb Federer über weite Strecken unter seinem normalen Niveau, schlug schlecht auf und erlaubte sich bei drückender Schwüle insgesamt 77 leichte Fehler. Dennoch hatte der 37 Jahre alte Grand-Slam-Rekord-Turniersieger seine Chancen: Doch bei einer 5:4-Führung im zweiten Satz vergab er mit eigenem Service zwei Satzbälle. Im Tiebreak des dritten Durchgangs konnte der fünfmalige US-Open-Champion einen Satzball nicht nutzen.

Millman kann sein Glück kaum fassen: "Roger ist ein Held von mir"

Der 29-Jährige Millman biss sich wie im ersten Vergleich der beiden, den er nur knapp verloren hatte, ins Match und witterte seine Chance. Der Australier kämpfte an der Grundlinie um jeden Ball, schlug gut auf und spielte mutig. Federer hatte bisher bei den US Open alle 40 Spiele gegen Profis außerhalb der Top 50 gewonnen, gab aber im vierten Satz ein Break zum 4:2 umgehend wieder ab.

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Nach 3:35 Stunden machte Millman den Triumph perfekt, ohne danach zu feiern. „Ich kann es kaum glauben, ich habe so viel Respekt vor Roger, er ist ein Held von mir“, sagte Millman bescheiden. „Heute war er sicher nicht in Bestform - aber ich nehme das mit.“

Im anderen Herren-Viertelfinale am Mittwoch liefern sich der Kroate Marin Cilic und der Japaner Kei Nishikori eine Revanche für das Endspiel von 2014. Der damalige US-Open-Champion Cilic schaltete den Belgier David Goffin mit 7:6 (8:6), 6:2, 6:4 aus. Nishikori hatte zuvor als letzten Deutschen Philipp Kohlschreiber aus dem Turnier geworfen. Titelverteidiger Rafael Nadal muss schon an diesem Dienstag gegen den Österreicher Dominic Thiem antreten, davor spielt der Argentinier Juan Martin del Potro gegen John Isner aus den USA.

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