13. Juli 2018 / 19:46 Uhr

Testspiel-Derby: Lupo/Martini 0:3 gegen den VfL Wolfsburg

Testspiel-Derby: Lupo/Martini 0:3 gegen den VfL Wolfsburg

Redaktion Sportbuzzer
Weghorst (M.) erzielte das erste Tor beim VfL-Test gegen Lupo
Weghorst (M.) erzielte das erste Tor beim VfL-Test gegen Lupo
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Im dritten Spiel der Saisonvorbereitung gab's den bisher knappsten Sieg: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gewann seinen Test beim Nachbarn Lupo/Martini Wolfsburg mit 3:0 (0:0). 1200 Zuschauer waren im Lupo-Stadio in der Kreuzheide dabei.

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Der VfL probierte erstmals die Doppelspitzen-Taktik mit den Neuzugängen Wout Weghorst und Daniel Ginczek, tat sich aber trotz doppelter Mittelstürmer-Power zunächst schwer, zu klaren Abschlusssituationen zu kommen - vor allem von den Offensiv-Außen kam zu wenig. Für Gefahr sorgte derweil Paul Seguin, der als Rechtsverteidiger auflief. Zunächst fehlte bei seinem Zuspiel auf Yannick Gerhardt noch etwas Präzision, dann setzte er Weghorst in Szene, der per Lupfer das 0:1 erzielte - es blieb das einzige Tor vor der Pause.

"Lupo macht das echt gut", lobte VfL-Profi Maximilian Arnold schon zum Seitenwechsel, "das muss man ehrlich sagen. Und bei uns sieht man, dass wegen des ganzen Trainings ein bisschen die Frische fehlt." Dass sich Ginczek und Weghorst als Sturmduo im 4-4-2-System nur begrenzt in Szene setzen konnten, habe nicht an den beiden gelegen: "Sie brauchen auch die Bälle dafür." Doch die gab es kaum.

Zur zweiten Halbzeit tauschte der VfL alle Feldspieler aus, agierte jetzt in einem offensiven 3-3-3-1-System mit Admir Mehmedi als Spitze. Gegen den engagiert verteidigenden Regionalliga-Aufsteiger gab es allerdings weiterhin wenig gute Strafraumszenen. Zu den gefährlichsten Momenten gehörten ein Distanzschuss von Josip Brekalo, den Lupo-Keeper Tobias Bremer im Nachfassen parierte, und ein Abschlussversuch von Robin Knoche nach einer Ecke. Was am Dienstag in Baunatal noch gut klappte, das einfache, schnelle Kurzpassspiel, dauerte nun oft zu lange - die schweren Beine waren den VfLern anzumerken. Auch die von Trainer Bruno Labbadia unter der Woche einstudierten Standards stellten den Regionalligisten kaum vor Probleme.

Erst in den Schlussminunten wurde es für den VfL, der erstmals in seinen neuen Trikots auflief, dann doch noch einigermaßen standesgemäß. Erst war Brekalo nach Pass von Yunus Malli zur Stelle und erzielte das 0:2, dann sorgte Mehmedi nach Vorarbeit von PG Ntep für den Endstand.

Lupo/Martini: Sauss (46. T. Bremer) - Richter, Kohn, Eilbrecht, Capli - N. Bremer, Schlimpert (46. Rezic), Tenno (46. Tuccio), Konieczny - Celik (46. Chamorro), Zverotic (46. Elling).

VfL 1. Halbzeit: Pervan - Seguin, Bruma, Jaeckel, Itter - Steffen, Camacho, Arnold, Gerhardt - Ginczek, Weghorst.

VfL 2. Halbzeit: Pervan –  Knoche, Brooks, Uduokhai – William, Guilavogui, Rexhbecaj – Ntep, Malli, (68. Bazoer), Brekalo – Mehmedi.

Tore: 0:1 (28.) Weghorst, 0:2 (83.) Brekalo, 0:3 (85.) Mehmedi. - Zuschauer: 1200.

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Nach der Partie bei Lupo stehen für den VfL am Samstag wieder drei Trainingseinheiten an (7.45, 10.15 und 15.45 Uhr), am Sonntag haben die Profis frei. Auf dem VfL-Testspielprogramm stehen noch eine Partie gegen Norwich City in Barsinghausen (Donnerstag, 19. Juli, 18 Uhr), das Spiel bei Olympique Lyon (Samstag, 28. Juli, 19 Uhr) und das Freundschaftsspiel-Highlight im Rahmen des Stadionfestes gegen den SSC Neapel (Samstag, 11. August, 19.30 Uhr). Mindestens ein weiterer Test soll zwischendurch noch dazukommen.

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