Braunschweigs Phillip Tietz fordert - gedeckt von Gifhorns Mustafa Simmo - den Ball. Braunschweigs Phillip Tietz fordert - gedeckt von Gifhorns Mustafa Simmo - den Ball. © Sebastian Preuss
Braunschweigs Phillip Tietz fordert - gedeckt von Gifhorns Mustafa Simmo - den Ball.

Bis zur Halbzeit führt Eintracht Braunschweig im Testspiel beim MTV Gifhorn nur mit 1:0

Abdelhakim Jedli ist Oberliga-Spieler und kann sich jetzt auf die Fahne schreiben, einmal gegen Profis getroffen zu haben. Allerdings bleibt Jedli der einzige Torschütze des MTV Gifhorn, der im Testspiel dem Zweitligisten Eintracht Braunschweig trotz starker erster Halbzeit mit 1:7 (0:1) unterlag.

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Die große Kulisse gab’s nicht, doch die rund 350 Zuschauer, die da waren, sahen bei frischen Temperaturen ein munteres Testspiel: Der Fußball-Oberligist MTV Gifhorn hielt eine Halbzeit gut mit, ehe der Zweitligist Eintracht Braunschweig davon zog. Doch Abdelhakim Jedli gelang beim 1:7 (0:1) immerhin noch der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Tobias Krull hält den MTV im Spiel

Die Gifhorner boten eine gute erste Halbzeit: Sie standen hinten ordentlich und probierten auch vorn ihr Glück – der frei durchgebrochene Ante Kovacevic fand erst in Eintracht-Keeper Marcel Engelhardt seinen Meister (26.). Bei den Braunschweigern kamen auch einige zuletzt verletzte oder gesperrte Spieler zu Einsatzzeit, Julius Biada hatte allerdings früh Pech: Nach einem Pressschlag musste er mit einem Pferdekuss ausgewechselt werden. Seine Mitspieler hatten zwar das Chancenplus, brauchten aber – auch aufgrund der Paraden von MTV-Torhüter Tobias Krull – bis zur 34. Minute, ehe Özkan Yildirim den Torknoten platzen ließ.

Diese Spieler schafften bei Eintracht Braunschweig unter Torsten Lieberknecht den Sprung zu den Profis:

Nachdem die Gifhorner in der Pause fast einmal komplett gewechselt hatten, lief’s dann für die Gastgeber schlechter und für die Gäste flüssiger: In acht Minuten fielen gleich vier Treffer. In Torlaune zeigte sich Stürmer Suleiman Abdullahi, der insgesamt dreimal zuschlug. Dazu gab’s Positives in Sachen Strafstoß, zuletzt ein Problemfeld der Eintracht: Patrick Schönfeld verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 4:0.

Doch auch der MTV durfte einmal jubeln: Nach einem Pass in die Spitze machte Abdelhakim Jedli alles richtig, ließ die Abwehr stehen und bezwang auch Braunschweigs Torwart Eric Verstappen souverän zum 1:5. Schlussendlich kamen für die Eintracht aber doch noch zwei weitere Treffer hinzu.

Lieberknecht lobt den MTV

Braunschweigs Chefcoach Torsten Lieberknecht freute vor allem, dass er einigen Rekonvaleszenten wie Schönfeld oder Hendrick Zuck Spielzeit einräumen konnte, zudem, dass Abdullahi sich treffsicher zeigte. „Der MTV hat sich gut präsentiert“, hob Lieberknecht zudem hervor. MTV-Trainer Uwe Erkenbrecher konnte diese Auffassung nur für die ersten 45 Minuten teilen: „Am Ende zählt das Gesamtergebnis. Da bin ich enttäuscht, denn wir haben das Verteidigen in der zweiten Halbzeit eingestellt.“

Von Malte Schönfeld und Sebastian Schröder

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