12. Februar 2019 / 13:21 Uhr

Thomas Hitzlsperger übernimmt! VfB Stuttgart trennt sich von Sportvorstand Michael Reschke

Thomas Hitzlsperger übernimmt! VfB Stuttgart trennt sich von Sportvorstand Michael Reschke

Redaktion Sportbuzzer
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Thomas Hitzlsperger (l.) übernimmt beim VfB Stuttgart den Posten des Sportvorstandes von Michael Reschke
Thomas Hitzlsperger (l.) übernimmt beim VfB Stuttgart den Posten des Sportvorstandes von Michael Reschke © Getty Images
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Thomas Hitzlsperger ist neuer Sportvorstand des VfB Stuttgart. Der Ex-Nationalspieler ersetzt Michael Reschke, der am Dienstag freigestellt wurde. Die Zukunft von Trainer Markus Weinzierl ist damit erneut unklar.

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Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger rückt beim VfB Stuttgart zum Sportvorstand auf! Der 36-Jährige ersetzt Michael Reschke, der bei den Schwaben am Dienstag überraschend von seinen Aufgaben entbunden wurde. Hitzlsperger, bisher Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Mitglied des VfB-Präsidiums, ist mit den Stuttgartern eng verbunden. 2007 führte er den Klub als Aktiver zur Deutschen Meisterschaft. Neben seinen Tätigkeiten bei den Schwaben tritt Hitzlsperger auch als TV-Experte in der ARD auf und hatte seinen Vertrag mit dem TV-Sender zuletzt langfristig verlängert.

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"Nach der Beendigung meiner aktiven Karriere habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren beim VfB Stuttgart in sportlicher Verantwortung viele wichtige Erfahrungen gesammelt und wertvolle Kontakte geknüpft und vertieft. In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen", sagte Hitzlsperger: "Ich bedanke mich bei unserem Präsidenten und dem Aufsichtsrat für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich sehr auf diese großartige Aufgabe."

VfB: Was wird jetzt aus Trainer Weinzierl?

Auf den früheren Mittelfeldspieler wartet eine große Herausforderung. Der VfB ist seit sechs Spielen sieglos und rangiert auf dem Bundesliga-Relegationsplatz. Aufgrund der sportlichen Misere stand zuletzt vor allem Trainer Markus Weinzierl im Fokus. Statt des Coaches musste nun aber überraschend Reschke gehen. Dieser hatte sich noch am Montag zu Weinzierl bekannt. „Er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen - ohne Wenn und Aber“, sagte er mit Blick auf das am Samstag anstehende Punktspiel gegen RB: "Unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen."

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Nachdem Reschkes Worte offenbar ungehört verhallten und er seinen Hut nehmen musste, könnte die Treue zum Trainer erneut auf dem Prüfstand stehen. In der vom Klub verbreiteten Erklärung zu den personellen Veränderungen im Vorstand wurden Weinzierl und dessen Zukunft mit keiner Silbe erwähnt. Stattdessen muss Reschke, der 2017 vom FC Bayern nach Stuttgart kam, Kritik einstecken.

Arbeit von Reschke "hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht"

"Michael Reschke war als verantwortlicher Sportvorstand maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Mannschaft als Aufsteiger einen hervorragenden siebten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison erreicht hat. Dazu hat er mit seiner Expertise und seinem Netzwerk für eine Saisonplanung für 2018/2019 gesorgt, von der wir alle überzeugt waren", erklärte Aufsichtsratsboss Wolfgang Dietrich, der Chefkontrolleur sagte aber auch: "Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr."

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Reschke sagte: "Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung in den letzten Monaten habe ich Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte." Er glaube "weiterhin an das Potenzial der Mannschaft", gestand aber ein, "dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat."

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