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Thomas Müller nimmt DFB-Elf in die Pflicht: "Es ist unsere Aufgabe, Leroy Sané zu helfen"

Redaktion Sportbuzzer
Führungsspieler Thomas Müller glaubt fest an die Qualität von Leroy Sané. © Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Als langjähriger Spieler der deutschen Nationalelf geht Thomas Müller mit gutem Beispiel voran, wenn es um die Integration von jungen Talenten geht. In einem Interview forderte der Bayern-Profi die gesamte Mannschaft auf, Leroy Sané mehr an die Hand zu nehmen.

Thomas Müller gehört zu den Spielern, die den Start der Saison 2018/19 kaum erwarten konnten. Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft in Russland war er einer derjenigen, die dringend Wiedergutmachung betreiben mussten und wollten. Nach zwei Toren aus den ersten beiden Bundesligaspielen scheint der Anfang gemacht, wie der Offensivakteur des FC Bayern München im Interview mit der Sport Bild bestätigt: "Nach der WM wurde ja jeder Stein umgedreht, umso wichtiger war es für mich, gut beim FC Bayern in die Saison zu starten."

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Wie praktisch alle Weltmeister des Jahres 2014 stand auch Müller zuletzt stark in der Kritik. "Dementsprechend war es gut zu zeigen: Ich habe immer noch was drauf", argumentiert der 28-Jährige. Doch wie war diese Steigerung möglich? Mit der Erholungsphase in der für ihn kurzen Sommerpause alleine ist dies nicht zu erklären, sondern vielmehr mit seiner neuen, alten Rolle in der Zentrale hinter den Spitzen, die er unter Trainer Niko Kovac im Verein wieder einnehmen durfte.

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50 ehemalige Bayern-Spieler und was aus ihnen wurde

Daniel Pranjic, Massimo Oddo, Jens Jeremies: Was wurde aus den ehemaligen Spielern vom FC Bayern? Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Profis der Münchner - und was sie jetzt machen. © imago/Montage
Alexander Zickler: Der gefürchtete Joker, Champions-League-Sieger 2001, verließ die Bayern 2005 mit Ziel RB Salzburg. Dort blieb er bis 2010 und wurde nach dem Karriereende Jugendcoach. Seit Juni 2017 ist er Co-Trainer bei den Österreichern. © imago
Bixente Lizarazu: Nach seinem Karriereende geht der ehemalige Linksverteidiger und passionierte Surfer seinem einstigen Beruf weiter nach, wechselte aber die Seiten. Er hat eine eigene Radiosendung, ist Markenbotschafter der Bayern, schreibt für die Sportzeitung L’Equipe und ist als Fußball-Kommentator für das französische Fernsehen im Einsatz. © imago
Andreas Görlitz: Er spielte zwischen 2004 und 2010 im Trikot der Bayern – und gründete nach einer schweren Verletzung in der Champions League die Band „Room77“. Görlitz konzentriert sich seit 2014 voll auf die Musik. © imago
Martin Demichelis: Nach 174 Spielen für den deutschen Rekordmeister war noch lange nicht Schluss. Nach dem Wechsel zum FC Málaga und Stationen bei Atlético Madrid, Manchester City und Espanyol Barcelona kehrte er nach Málaga zurück, wo er zuletzt seine Karriere beendete. © imago
Klaus Augenthaler: Mit dem FC Bayern gewann er sieben Mal die deutsche Meisterschaft, wurde dreimal Pokalsieger – und mit der DFB-Elf 1990 Weltmeister. Bis Sommer 2017 war Augenthaler Trainer beim Landesligisten SV Donaustauf. Sein Vertrag wurde aber nicht verlängert. © imago
Giovane Elber: Seit Anfang 2017 ist die Vereinslegende Markenbotschafter des FCB, kündigte an, neben Portugiesisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch nun auch Englisch zu lernen. Er lebt heute wieder in seiner Heimatstadt Londrina. © imago
Roy Makaay: Für Deportiva La Coruna schoss der Niederländer vier Tore gegen die Bayern – und wurde 2003 direkt verpflichtet. 2010 beendete er seine Karriere bei Feyenoord Rotterdam, wurde danach (Jugend-)Trainer bei dem Klub. © imago
Michael Ballack: Vier Jahre lang spielte Ballack für die Bayern, war danach noch für Chelsea im Einsatz. Sein Rücktritt folgte im Jahr 2011. Der „Capitano“ fand eine andere Leidenschaft, geht seinem Hobby als Kunstsammler nach. © imago
Jan Schlaudraff: Der ehemalige Nationalspieler beendete 2015 seine Karriere bei Hannover 96 – und wechselte danach die Seiten. Seit 2016 arbeitet er für die Kölner Agentur SportsTotal und hat dort Aufgaben in den Bereichen Beratung, Scouting und Betreuung übernommen. Die Agentur betreut unter anderem Toni Kroos von Real Madrid. © imago
Hasan Salihamidzic: „Brazzo“ war gemeinsam mit Giovane Elber und Bixente Lizarazu zunächst Markenbotschafter des FC Bayern. Der ehemalige Mittelfeldspieler beendete seine Karriere 2012 beim VfL Wolfsburg. Am 31. Juli wurde der Bosnier als neuer Sportdirektor des FCB vorgestellt - der Posten war zuvor vakant. © imago
Paolo Sergio: In der größten Stadt Brasiliens, in Sao Paulo, gründete der Weltmeister von 1994 und Champions-League-Sieger von 2001 eine Kirche. Für den zweimaligen deutschen Meister spielt der Glauben eine wichtige Rolle. © imago
Stefan Effenberg: Nach seiner Trainer-Station beim SC Paderborn ist der „Tiger“ weiter im Fernsehen präsent: Nicht nur als Fußball-Experte, sondern zuletzt auch in der Gameshow „Duell der Stars – Die Sat.1 Promiarena“. Aktuell schreibt er Kolumnen bei "t-online.de" und studiert an der Akademie Deutscher Genossenschaften. © imago
Willy Sagnol: Von 2000 bis 2008 spielte Willy Sagnol bei den Bayern, kehrte zur Saison 2017/18 nach München zurück: Er komplettierte das Trainerteam von Carlo Ancelotti. Nach der Entlassung Ancelottis Ende September musste Sagnol seinen Posten räumen, steht aber noch weiter unter Vertrag. Übrigens: Der ehemalige Rechtsverteidiger spricht hervorragend Deutsch, versteht zudem Spanisch, Englisch und Italienisch. © imago
Jörg Butt: Der Torwart hütete 63 Mal den Kasten der Bayern, ist heute Unternehmer. Der Familienbetrieb heißt „Butt Verladerampen und Industrietore“. Jörg Butt ist für Vertrieb und Marketing zuständig. © imago
Jens Jeremies: Nach acht Jahren in München beendete er verletzungsbedingt seine Karriere. Er stieg ins Beratergeschäft ein – und gründete eine Stiftung, die Kindern und Jugendlichen in sozialer Not hilft. © imago
Breno: Zweieinhalb Jahre nach seiner abgesessenen Haftstrafe wegen schwerer Brandstiftung hat der 28-Jährige einen neuen Verein gefunden: Vasco da Gama aus Rio de Janeiro. Im September 2011 hatte er seine angemietete Villa in München in Brand gesteckt. © imago
Thomas Linke: Der Champions-League-Sieger spielte von 1998 bis 2005 für den FCB und wechselte anschließend zu Red Bull Salzburg. Dort wurde er 2007 Assistent des damaligen Sportdirektors Heinz Hochhauser und führte diese Tätigkeit auch nach dem Karriereende 2008 fort. 2011 wurde er Sportdirektor von RB Leipzig, nur wenige Monate war jedoch Endstation. Im selben Jahr wurde der Ex-Verteidiger beim FC Ingolstadt 04 als Sportchef vorgestellt, den er bis in die Bundesliga führte. Im Frühjahr 2017 trat er zurück. © imago
Mario Basler: Promi-Darts-WM und Promi Big Brother – der zweifache deutsche Meister trat nach seiner aktiven Karriere auch im Fernsehen auf. Auf dem Fußballplatz ist Basler dennoch zu finden: beim Landesligisten TuS Rüssingen. © imago
Sammy Kuffour: Nach seiner aktiven Zeit bei den Bayern stieg der ehemalige Innenverteidiger ins Immobiliengeschäft ein. In Accra, der Hauptstadt Ghanas, wurde Kuffour Immobilienmakler. © imago
Oliver Kahn: Der Torwart-Titan ist nach seinem Karriereende beim FC Bayern nicht nur als TV-Experte im Einsatz, sondern auch unternehmerisch tätig. Mit seinem jüngsten Unternehmen Goalplay verfolgt Oliver Kahn das Ziel, der führende Anbieter für Torwartprodukte zu werden. © imago
Torsten Frings: Mit den Bayern wurde Frings 2005 deutscher Meister und Pokalsieger. Er wurde nach seiner Karriere Trainer bei Darmstadt 98, stieg mit der Mannschaft aber aus der Bundesliga ab und wurde Ende 2017 gekündigt. Zuvor war er bereits Co-Trainer bei Werder Bremen. © imago
Thomas Strunz: Bei den Bayern beendete Strunz 2001 seine aktive Laufbahn, arbeitet jetzt als Fernseh-Experte für den Sender Sport1. Dort ist er in der Fußball-Talkshow Doppelpass regelmäßig als Experte zu Gast. Der Ex-Profi ist zudem geschäftsführender Gesellschafter der Agentur TS Sports. © imago
Daniel van Buyten: Nach der WM 2014 beendete der Abwehrspieler seine Karriere – und gründete eine eigene Modemarke: „Stars Made“. Um die 100 Euro kosten zum Beispiel Sweatshirts mit der Aufschrift „Lucky Number 5“. Bis Februar 2016 war van Buyten darüber hinaus  Berater bei Standard Lüttich. © imago
Christian Lell: Beim FCB wurde er 2010 aussortiert, sorgte danach mit Skandalen für Aufsehen. Wegen Beleidigung wurde er 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro verurteilt, danach gab es sogar eine Razzia in seiner Villa. Medienberichten zufolge arbeitet er in der von ihm gegründeten C.L. GmbH im Bereich Immobilien, Yachtcharter und Sportberatung. © imago
Tobias Rau: Mit 28 Jahren beendete Rau, der nur 13 Bundesliga-Spiele für den FCB absolvierte, seine Karriere. Danach wurde er Lehrer. 2016 begann sein Referendariat in Bielefeld mit den Fächern Biologie und Sport. © imago
Lúcio: Der strenggläubige brasilianische Weltklasse-Verteidiger spielt noch mit 40 Jahren aktiv Fußball. Seine aktuelle Station ist der Brasilense FC in seinem Heimatland. Nach seiner erfolgreichen Bayern-Zeit (2004-2009) war der Abwehrchef unter anderem für Inter Mailand, Juventus, Sao Paulo und Palmeiras am Ball.  © imago
Lothar Matthäus: 2017 ergatterte der ehemalige Bayern-Spieler den Deutschen Sportjournalistenpreis als meistzitierter Fußballexperte. Er trainierte von 2010 bis 2011 die bulgarische Nationalmannschaft, gewann mit den Münchnern unter anderem sieben Mal die Meisterschaft und 1996 den UEFA-Cup.  © imago
Jürgen Klinsmann: Der Mittelfeldspieler, der mit den Bayern 1996 UEFA-Cup-Sieger und 1997 deutscher Meister wurde, schlug nach seiner aktiven Zeit die Laufbahn als Trainer ein. Beim Sommermärchen 2006 betreute er die deutsche Nationalmannschaft, war von 2008 bis 2009 zudem Trainer beim FCB. Zuletzt wurde er als Coach der USA entlassen. © imago
Ivica Olic: Der Kroate spielte von 2009 bis 2012 für den FCB, wechselte danach zum VfL Wolfsburg und dann weiter zum Hamburger SV. Es folgte der Wechsel zum TSV 1860 München. Mit den Löwen stieg Olic zuletzt aus der 2. Liga ab. Er kündigte an: „Ich habe mich für den Lehrgang zur Trainer-A-Lizenz in Zagreb angemeldet – der geht im Sommer los und dauert ein Jahr.“ © imago
Ali Karimi: Der ehemalige iranische Nationalspieler kam 2005 zu den Münchnern, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen. Zwei Jahre später ging er zu Qatar SC. 2014 beendete er bei Tractor Sazi im Iran seine Karriere, wurde danach Spielertrainer bei dem Klub. Aktuell ist er Trainer beim Sepidrood Rasht FC. © imago
Owen Hargreaves: Der Engländer war von 2000 bis 2007 bei den Bayern, wechselte dann zu Manchester United. Für die "Red Devils" absolvierte der 1981 geborene gebürtige Kanadier (Sohn einer walisischen Mutter und eines englischen Vaters) aber nur noch 28 Mal. Hartnäckige Verletzungssorgen sorgten bei Englands Fußballer des Jahres 2006 für ein vorzeitiges Karriereende. Für Uniteds Stadtrivalen City spielte Hargreaves 2011/12 noch viermal. Inzwischen ist er als TV-Experte für BT Sport und CNN tätig. © imago
Michael Tarnat: Bei Hannover 96 verbrachte Tarnat von 2004 bis 2009 die letzten Jahre seiner aktiven Laufbahn. 2017 kehrte er zu den „Roten“ zurück: Der Ex-Profi ist Nachwuchsleiter mit einen Dreijahresvertrag bis 2020. © imago
Andreas Ottl: 2014 beendete er seine Karriere als Profi, kündigte im Interview mit der Bayern-Website zuletzt aber an: „Ich bin mit 31 Jahren noch jung, meine zweite Karriere beginnt gerade erst.“ Er ist Mitgründer eines Online-Shops, hat einen Trainerschein und arbeitet für die Agentur Arena11 Sports Group. © imago
Massimo Oddo: Er war nicht nur Spieler beim FC Bayern, sondern unter anderem auch beim AC Mailand, bei Lazio Rom, Hellas Verona und dem SSC Neapel. Bei Milan beendete er 2012 seine Karriere – und wechselte auf die Trainerbank. Zunächst trainierte er die Jugend von Genua, dann die von Delfino Pescara. Dort wurde er 2015 Chefcoach der Profimannschaft. Anfang 2017 wurde er entlassen. Seit November 2017 war er Trainer bei Udinese - wurde nach elf Niederlagen in Folge Ende April jedoch entlassen. © imago
Anatoliy Tymoshchuk: Der Ukrainer hat seine aktive Laufbahn beendet, spielte zuletzt für Kairat Almaty in der kasachischen Liga. Dem Fußball bleibt er aber erhalten. Der 39-Jährige ist inzwischen Co-Trainer bei Zenit St. Petersburg. © imago
Mark van Bommel: Während seiner aktiven Zeit als Spieler war der Niederländer nicht nur für die Bayern, sondern auch für den FC Barcelona, AC Mailand und PSV Eindhoven im Einsatz. Er war Co-Trainer von Saudi-Arabien und Australien und trainiert jetzt den PSV Eindhoven. © imago
Diego Contento: Nach 19 Jahren beim FC Bayern wechselte Diego Contento 2014 zu Girondins Bordeux. Beim französischen Erstligisten lief sein Vertrag bis 2018. Seitdem spielt er wieder in der Bundesliga bei Fortuna Düsseldorf. In der Zwischenzeit heiratete er seine Frau Jessica in der italienischen Hauptstadt Rom. © imago
Luca Toni: Als Absteiger aus der Serie A beendete er 2016 mit 38 Jahren seine Profikarriere bei Hellas Verona. 2008 war er Torschützenkönig im Bayern-Trikot geworden.  © imago
Zé Roberto: Mit über 40 Jahren spielte der Brasilianer bis vor kurzem immer noch bei Palmeiras Sao Paulo. Noch mit 42 gewann er dort den Meistertitel. „In unserer Karriere müssen wir den Moment leben. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt aufzuhören“, sagte er nach dem Titelgewinn - und beendete dann Ende 2017 seine Karriere. © imago
Roque Santa Cruz: Er spielte acht Jahre bei den Bayern, wurde unter anderem Champions-League-Sieger. Und er ist immer noch aktiv: Nach Stationen bei den Blackburn Rovers, Manchester City, Betis Sevilla, FC Málaga und CD Cruz Azul steht er nun bei Olimpia Asunción in seinem Geburtsland Paraguay unter Vertrag. © imago
Marcell Jansen: Mit gerade einmal 29 Jahren beendete er 2015 seine Karriere beim Hamburger SV und stieg als Unternehmer (er gründete unter anderem ein Sanitätshaus) und als Gesicht der HSV-Kampagne „Hamburger Weg“ ein. Mit der Aktion unterstützen die Hamburger seit 2006 soziale Projekte in der Hansestadt. Zudem ist Jansen öfter als Sky-Experte zu sehen. © imago
Landon Donovan: Jürgen Klinsmann wünschte sich 2008 die Verpflichtung des Amerikaners, der aber nur zwei Monate in München spielte und dann zu LA Galaxy zurückkehrte. 2016 beendete er dort nach einer Leihe zum FC Everton seine Karriere. Zuletzt wurde er zum zweiten Mal Vater und ist als Fernseh-Experte im Einsatz. © imago
Mehmet Scholl: 15 Jahre lang war der Publikumsliebling Spieler beim FC Bayern, wurde acht Mal deutscher Meister, fünf Mal Pokalsieger und Champions-League-Sieger. Nach seinem Karriereende wurde er Jugendtrainer beim FCB, trainierte auch die Amateure der Bayern. Seit seinem Rücktritt als Coach war er für das Fernsehen im Einsatz. Gemeinsam mit der ARD einigte sich Scholl allerdings auf eine Vertragsauflösung. © imago
Thorsten Fink: Der 1967 geborene Ex-Bayer wurde mit dem Rekordmeister 2001 Champions-League-Sieger. Er wechselte 2006 ins Red-Bull-Lager und wurde Trainer. Zunächst als Coach der Red Bull Juniors, dann war er Co-Trainer von RB Salzburg. 2008/09 trainierte er den FC Ingolstadt 04, anschließend auch den FC Basel, Hamburger SV und APOEL Nikosia. Seit 2015 war er Chefcoach des FK Austria Wien. Ende Februar 2018 wurde er entlassen. Ende März wurde er als neuer Trainer des schweizer Erstligisten Grasshoppers Zürich bestätigt. © imago
Daniel Pranjic: Bei den Bayern spielte Pranjic von 2009 bis 2012, wechselte danach zu Sporting Lissabon. Im Anschluss war er an Celta Vigo ausgeliehen und ging ablösefrei zu Panathinaikos Athen. Kurzzeitig war er danach ohne Verein. Mit 36 Jahren schnürt er nun die Fußballschuhe für Anorthosis Famagustsa in Zypern. © imago
Carsten Jancker: Der 43-Jährige spielte während seiner aktiven Zeit unter anderem in München, Kaiserslautern, bei Udinese Calcio, SH Shenhua und beim SV Mattersburg. Beim Klub aus Österreich beendete er 2009 seine Karriere. Seit 2017 ist Jancker, der für seine UEFA-Pro-Lizenz bei Carlo Ancelotti hospitierte, Trainer beim österreichischen Zweitligisten SV Horn.  © imago
Miroslav Klose: Nach seiner Zeit bei Lazio Rom beendete der Ex-Spieler der Bayern seine Karriere. Jetzt schlägt er die Trainerlaufbahn ein. In Absprache mit Bundestrainer Joachim Löw absolviert  der 38-Jährige ein individuelles Ausbildungs- und Traineeprogramm beim DFB - im Sommer 2018 wird er beim FCB die U17 übernehmen. © imago
Christian Ziege: Der 45-Jährige, der von 1990 bis 1997 für die Münchner spielte, versuchte sich anschließend als Trainer. Nachdem er zunächst bei Borussia Mönchengladbach als Jugendtrainer arbeitete, versuchte er sich als Chefcoach in Bielefeld. Das klappte eher mäßig, von 2011 bis 2014 trainierte er verschiedene DFB-Jugendmannschaften. Nach einer Station in Unterhaching war er von 2015 bis 2017 als Trainer von Atlético Baleares in Spanien aktiv. Im März wurde er entlassen. © imago
Thomas Helmer: Der frühere Verteidiger wurde Sportmoderator bei Liga Total und Sport1, dem Nachfolgesender des DSF. Von 2011 bis 2015 war er außerdem im Aufsichtsrat seines ersten Jugendvereins Arminia Bielefeld. Inzwischen ist er Moderator des legendären Sport1-Doppelpasses. © imago
Lukas Podolski: „Poldi“ beendete seine Länderspielkarriere im März 2017. Bei seinem Abschiedsspiel gegen die englische Nationalmannschaft erzielte er noch ein echtes Traumtor. Der Weltmeister, der drei Jahre bei den Bayern und später auch beim FC Arsenal, Inter Mailand und Galatasaray Istanbul spielte, zog es 2017 in ein neues Land: Er wechselte zu Vissel Kobe nach Japan. © imago

Müller weiß, dass er ein klar definierbares Stärken- und Schwächen-Profil habe und verweist auf seine läuferischen Qualitäten: "Gerade in der Mitte ist das sehr gefragt. Darum bleibt diese Rolle meine bevorzugte Position." Zudem hätten seiner Ansicht nach die ersten Spiele gezeigt, dass "es nicht nur der Trainer so sieht, sondern auch meine Performance besser ist". In der vergangenen Saison hatten die Verletzungsprobleme der Münchener "Flügelflitzer" immer wieder dazu geführt, dass Thomas Müller auf die Außen ausweichen musste.

Verjüngungsdebatte beim DFB geht an der Realität vorbei

Der Ur-Bayer scheint - soweit sich das nach den bisher wenigen Spielen zum Saisonstart beurteilen lässt - wieder voll auf der Höhe zu sein - sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft. Nicht zuletzt, weil Joachim Löw ihm und den weiteren Führungsspielern wie Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mats Hummels und Toni Kroos zuletzt demonstrativ den Rücken stärkte.

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Der Bundestrainer hatte auch im Rahmen seiner WM-Analyse durchblicken lassen, dass er weiterhin auf diese Achse setzen werde. Für Müller ist das kein Widerspruch in Sachen Umbruch: "Im Zuge der intensiven Debatte um die Misserfolge des Sommers wurde die Realität ein wenig aus den Augen verloren. Wenn man den Kader anschaut, bleiben tatsächlich noch diese fünf Spieler, die schon länger dabei sind." Daraus schlussfolgert der Bayern-Profi, dass der Kader generell schon sehr verjüngt und verändert worden sei, was jedoch gerne verkannt werde.

"Da sind alle gefordert, nicht nur Leroy"

Neu hinzugekommen ist inzwischen auch Leroy Sané, der vor der WM überraschend von Löw aus dem Kader gestrichen und dafür in der internationalen Presse stark kritisiert worden war. Nun bekommt der Superstar von Manchester City eine neue Chance. Diese könne er laut Müller nur dann nutzen, wenn alle mit anpacken. "Es ist unsere Aufgabe, dass wir ihm helfen, sein Leistungsoptimum in der Nationalmannschaft abzurufen", sagt der Bayern-Spieler und verleiht seinen Worten Nachdruck: "Da sind alle gefordert, nicht nur Leroy."

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Internationale Pressestimmen: Sané nicht im deutschen WM-Kader

Leroy Sané ist nicht bei der WM dabei. Die internationale Presse wundert sich, genau wie die deutsche. © Imago-Montage
Der englische "Daily Mirror" zeigt ein Foto vom vergangenen Sonntag, auf dem Leroy Sané in einer Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt: "Sané gefeuert. Der Premier-League-Nachwuchsspieler des Jahres ist vom rücksichtslosen Löw aus seinen endgültigen WM-Kader geworfen worden." © dailymirror.com
Die "Sun" aus England nennt die Nicht-Nominierung Sanés einen "Schlag unter die Gürtellinie". "Leroy Sané ist unglaublicherweise aus Deutschlands 23-Mann-WM-Kader für Russland gelassen worden." - und das obwohl der Flügelspieler in "brillianter Form" war, wie das Medium schreibt. © thesun.co.uk
Der "Independet" aus England macht sogar eine Breaking-News aus der Nichtnominierung von Leroy Sané. "Großer Schock." © independet.com
Der englische "Daily Star" schreibt: "Leroy Sané ist sensationellerweise nicht von Joachim Löw berücksichtigt worden." © dailystar.com
"Evening Standard": "Schock für Leroy Sané, der von der deutschen Mannschaft für Russland 2018 ausgeschlossen wurde." © standard.co
Die "AS" aus Spanien: "Löw lässt Deutschland sprachlos zurück. Für Sané bricht die Welt zusammen." © as.com
"Von einem sensationellen Ausschluss" spricht die italienische "Gazetta dello Sport". Gemeint ist, na klar, Leroy Sané. © gazetta.it
Die französische Sportzeitung "L'Équipe" geht nicht nur auf Leroy Sané ein, sondern auch auf den Torwart, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht: "Trapp auf der Liste der 23, Sané nicht" © lequipe.fr
Eine "Riesen-Überraschung" nennt es "Bild.de": "Löw streicht Sané"  © bild.de
Auch "Sport1".de geht voll auf den jungen Premier-League-Spieler: "Hammer! Löw streicht Sané" © sport1.de

Thomas Müller ist jedenfalls fest davon überzeugt, dass Fußball-Deutschland an dem Youngster in der Zukunft große Freude haben wird: "Leroy ist ein Ausnahmekönner mit Fähigkeiten, die ganz wenige mitbringen. Gerade in Deutschland haben wir kaum Profis mit dieser Geschwindigkeit. Wir wollen daher, dass er diese Waffe für Deutschland einsetzt und in der Nationalmannschaft Gefahr ausstrahlt."

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