18. Oktober 2018 / 06:43 Uhr

Nur noch Reservist bei Deutschland: Thomas Müller - "Löw weiß um meine Wichtigkeit"

Nur noch Reservist bei Deutschland: Thomas Müller - "Löw weiß um meine Wichtigkeit"

Redaktion Sportbuzzer
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Bundestrainer Joachim Löw setzte Thomas Müller gegen Frankreich auf die Bank.
Bundestrainer Joachim Löw setzte Thomas Müller gegen Frankreich auf die Bank. © imago/Schüler
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Im wichtigen DFB-Länderspiel gegen Frankreich fand sich Thomas Müller nach Umstellungen von Bundestrainer Joachim Löw nur auf der Ersatzbank wieder. Ein Dauerzustand für den Weltmeister vom FC Bayern? Das sagt der 29-Jährige zu seiner neuen Rolle. 

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Thomas Müller hat Verständnis dafür gezeigt, dass er im Nations-League-Spiel in Frankreich (1:2) nicht in der Startelf der DFB-Auswahl stand. „Es geht immer darum, das Spiel auf die gegnerische Mannschaft zuzuschneiden und das richtige System dafür zu wählen. An sich ist das gegen Frankreich auch sehr gut aufgegangen“, sagte der Profi vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München der Bild. Müller gilt nach dem Debakel gegen Holland und den Umstellungen gegen die Franzosen als einer der Verlierer der Länderspiele.

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Der 29-Jährige wurde bei der unglücklichen Niederlage gegen den Weltmeister am Dienstag in Paris erst in den Schlussminuten eingewechselt. Eine dauerhafte Rolle als Reservist fürchtet der Offensivspieler allerdings nicht, auch mit Bundestrainer Joachim Löw gebe es keine Probleme. „Ich habe mit dem Trainer ein absolut gutes Verhältnis. Ich glaube, er weiß um meine Wichtigkeit“, sagte Müller und ergänzte: „Das betont er auch intern in der Mannschaft, auch, weil ich immer versuche, meine Mitspieler zu pushen.“

Thomas Müller: "Bei mir steht die Mannschaft an vorderster Stelle"

Ex-Weltmeister Müller stellte klar, dass „bei mir die Mannschaft an vorderster Stelle steht. Gegen Frankreich war unsere taktische Maßnahme nun mal, dass wir auf Konter gesetzt haben und dafür vorne drin drei schnelle Spieler gebraucht haben“. So kam er in seinem 98. Länderspiel für Deutschland nur zu einem Kurzeinsatz.

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Löw hatte noch in Paris versucht, Müller verbal aufzubauen. Thomas Müller hat sich vielleicht zuletzt nicht so gezeigt. Aber er ist ein Antreiber, der mit den jungen Spielern spricht. Von daher ist Thomas weiter absolut wichtig“, sagte der Bundestrainer.

Der Weltmeister, der in der Nationalmannschaft seit Monaten in der Krise steckt, sah sich vor dem Spiel gegen Frankreich teils massiver Kritik ausgesetzt - unter anderem aus dem Land des Weltmeisters. Der frühere Top-Angreifer Christophe Dugarry, selbst Welt- und Europameister mit den Franzosen, spottete: "Seit vier oder fünf Jahren ist der Junge nicht gut", sagte Dugarry. "Um nicht zu sagen miserabel! Wie kann er heute noch Teil der deutschen Nationalmannschaft sein?"

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