16. September 2018 / 20:40 Uhr

Jetzt spricht Thomas Tuchel: Deshalb bin ich nicht Trainer des FC Bayern

Jetzt spricht Thomas Tuchel: Deshalb bin ich nicht Trainer des FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
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Thomas Tuchel spricht über sein Engagement bei Paris Saint-Germain und warum ein Wechsel zum FC Bayern nicht zustande kam.
Thomas Tuchel spricht über sein Engagement bei Paris Saint-Germain und warum ein Wechsel zum FC Bayern nicht zustande kam. © imago/PanoramiC
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Der neue PSG-Trainer öffnet sich im exklusiven „L’Équipe“-Interview, spricht über die Zeit nach dem Engagement bei Borussia Dortmund, das Interesse des FC Bayern und die Herausforderungen der Champions League.

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Der Saisonstart hätte für Thomas Tuchel kaum besser laufen können. Mit seinem neuen Klub Paris Saint-Germain dominiert der deutsche Trainer das Geschehen in der Ligue 1 nach Belieben. Nach dem 4:0 gegen Saint-Etienne haben die Pariser bereits fünf Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger – und das nach fünf Spieltagen. Dementsprechend relaxt kann der Ex-BVB-Trainer in das erste Spiel der Champions-League-Saison gehen, den Kracher gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool am Dienstagabend in Anfield.

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Im exklusiven Interview mit der L’Équipe äußerte sich der Trainer erstmals ausführlich über die Entscheidung für PSG, das Interesse des FC Bayern im Frühjahr und den Druck, mit dem megareichen Verein endlich die Champions League zu gewinnen.

Warum wechselte der Startrainer im Sommer nicht zum FC Bayern? Das Interesse der Münchner war bekannt, besonders Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wollte den ehemaligen Dortmunder unbedingt verpflichten. Doch Tuchel sagte ab. „Zu Bayern gab es nur lose Kontakte, nicht mehr“, sagte Tuchel L’Équipe. „Ihr Vorstoß kam zu spät, ich hatte mich bereits für PSG entschieden. Nach Dortmund hatte ich das tiefe Gefühl, eine Auslandserfahrung zu machen, falls sie sich anbietet." Der SPORTBUZZER berichtete im April exklusiv über die Einigung mit PSG.

Tuchel: Das ist der Unterschied zwischen PSG und Bayern

Der Druck im Prinzenpark ist ähnlich groß wie bei den Bayern. Der nationale Titel wird als gesetzt empfunden. Dass Erfolg in Frankreich allein nicht reicht, musste Tuchels Vorgänger Unai Emery gerade schmerzvoll erfahren – er musste gehen, weil er in der Champions League nicht lieferte.

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Allen sei bei PSG klar, dass die Champions League das große Ziel sei. Tuchel macht hier einen Unterschied zum FC Bayern deutlich: „Bei den Bayern ist das anders: Der Klub spricht nie von der Champions League, auch wenn er sie gewinnen will. Da heißt es immer: Die Meisterschaft zuerst, die Meisterschaft zuerst.“

Tuchel formulierte auch eine Liebeserklärung an die französische Sprache, die er inzwischen nahezu perfekt beherrscht. Er fühle sich gut, wenn er Französisch spricht. Tuchel: „Es ist ein Zeichen von Respekt für die Institution PSG, wenn der Trainer Französisch spricht. Es ist die Sprache der Umkleidekabine. Die Spieler sprechen Portugiesisch, Englisch, Deutsch – aber ich versuche, immer Französisch mit ihnen zu sprechen.“

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