07. Dezember 2018 / 17:39 Uhr

Ex-Trainer Tuchel vor dem Derby: "Kann nicht uneingeschränkt für BVB sein"

Ex-Trainer Tuchel vor dem Derby: "Kann nicht uneingeschränkt für BVB sein"

Redaktion Sportbuzzer
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Thomas Tuchel blickt mit gemischten Gefühlen auf das Revierderby zwischen Schalke und seinem Ex-Klub Borussia Dortmund.
Thomas Tuchel blickt mit gemischten Gefühlen auf das Revierderby zwischen Schalke und seinem Ex-Klub Borussia Dortmund. © imago/ZUMA Press
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Zoff bei PSG wegen Schalke gegen BVB? Dem ist so, zumindest, wenn es nach Thomas Tuchel geht. Der ehemalige Chefcoach von Borussia Dortmund muss vor dem Revierderby Rücksicht auf seine Spieler bei PSG nehmen.

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Das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund elektrisiert nicht nur Fußball-Deutschland - auch in Paris blickt man gespannt auf das Duell der beiden Ruhrpott-Klubs am Samstag (15.30 Uhr/SPORTBUZZER-Ticker). Bei PSG tummeln sich nicht nur drei ehemalige Schalke-Stars, sondern auch Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel. Die Mehrheitsverhältnisse in der Kabine sind deshalb klar verteilt - was auch erklärt, warum Tuchel sich vor dem Spiel bewusst zurückhält.

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Tuchel: "Ich habe ein bisschen Druck aus der Kabine"

"Ich bin morgen kein Schalke-Fan", sagte Tuchel dem ZDF. Der Trainerstar lobt seinen Ex-Verein BVB. "Ich war Dortmund-Trainer. Dortmund hat einen unglaublichen Lauf. Ich habe allerdings ein bisschen Druck aus der Kabine mit Julian Draxler, Thilo Kehrer und Eric Maxim Choupo-Moting, da kann ich nicht uneingeschränkt für Gelb-Schwarz sein." Er müsse eine "halbwegs neutrale Position einnehmen", sagte der ehemalige Trainer der Borussia, der von 2015 bis 2017 im Signal Iduna Park an der Linie stand, nach Streitigkeiten mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke aber seinen Vertrag nicht verlängerte und vor dieser Saison in Paris anheuerte.

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Als Coach des BVB kann Tuchel eine positive Derby-Bilanz vorweisen. Unter seiner Führung gewann die Borussia eines der vier Derbys, die anderen endeten jeweils unentschieden. Tuchels Derby-Rezept: "Ich habe immer ganz bewusst auf Ruhe gesetzt vor diesen Spielen, weil wir wussten, dass die Spieler viel Besuch bekommen, viele Kartenanfragen. Wir sind dann eher mal ins Hotel gegangen statt zu Hause zu schlafen."


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