13. Juni 2018 / 14:42 Uhr

Tim Gödecke-Steingrube - Vom Landesliga-Aufsteiger in die 2. Kreisklasse

Tim Gödecke-Steingrube - Vom Landesliga-Aufsteiger in die 2. Kreisklasse

Thorin Mentrup
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Tim Gödecke-Steingrube übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt beim TSV Martfeld. © Frei
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Der 41-Jährige stieg gerade mit dem FC Verden 04 in die Landesliga auf, doch ab dem Sommer will Tim Gödecke-Steingrube lieber seinen Heimatverein TSV Martfeld trainieren

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Er ist gerade mit dem FC Verden 04 in die Landesliga aufgestiegen, doch diesen Weg wird Tim Gödecke-Steingrube nicht mitgehen. Ihn zieht es in die 2. Kreisklasse. Zurück in die Heimat, zurückzu seinem ersten Verein überhaupt, zurück zum TSV Martfeld. Dort wird der 41-Jährige den Trainerposten übernehmen. Am 1. Juli steigt seine erste Einheit.

„Das ist eine Aufgabe, die ich sehr gern annehme“, sagt Gödecke-Steingrube. Die Verbindungen zum TSV seien nie abgerissen, obwohl er nur in der Jugend für den Verein spielte. Danach zog es ihn weiter hinaus, unter anderem zum Rotenburger SV und zum TSV Verden. Auch für den SV Bruchhausen-Vilsen hat er gespielt. Im Luftkurort lebt er. Sein neuer alter Verein liegt also quasi vor der Haustür. Dennoch wirkt der Schritt, von einem zukünftigen Landesligisten zu einem Team aus der 2. Kreisklasse zu wechseln, aus sportlicher Sicht erst einmal wie ein Rückschritt. Das sieht Gödecke-Steingrube jedoch anders: „Es ist ein Unterschied, ob man als Co- oder als Cheftrainer tätig ist“, ist es für ihn reizvoll, wieder in der ersten Reihe zu stehen. In Verden agierte er an der Seite von Sascha Lindhorst. Dafür nimmt er den Rückschritt von vier Klassen gerne in Kauf.

Beide Seiten müssen sich nun aneinander gewöhnen. Gödecke-Steingrube ist bewusst, dass er nicht die gleichen Erwartungen an seine neue Elf stellen kann wie zuletzt an seine Akteure in Verden. „Das wird eine Umstellung sein. Es gibt sicherlich einige Dinge, die in der Bezirksliga selbstverständlich sind, die hier aber noch etwas anders laufen. Aber wir werden Prozesse auf allen Ebenen auf den Weg bringen.“ Die Gespräche mit den Verantwortlichen und den Spielern seien sehr positiv verlaufen. „In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Es gibt viele Spieler mit guten Anlagen, die man ausbauen kann. Es reizt mich, diesen Prozess zu begleiten“, erklärt Gödecke-Steingrube.

Mit der Verpflichtung des neuen Trainers sendet der TSV Martfeld ein klares Signal: Hier soll etwas entstehen. Gödecke-Steingrube gibt jedoch den Mahner: „Ich warne davor, sich jetzt sofort zu ambitionierte Ziele zu setzen“, verweist er unter anderem darauf, dass der TSV die Saison auf dem vorletzten Platz abgeschlossen hat. „Wir müssen da mittelfristig rangehen und uns erst einmal zwei, drei Jahre Zeit geben“, hat er einen mehrjährigen Plan im Kopf. „Dann können wir gucken, was in Sachen Aufstieg möglich ist.“

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