05. April 2018 / 22:59 Uhr

Timo Werner lässt RB Leipzig vom Halbfinale der Europa League träumen

Timo Werner lässt RB Leipzig vom Halbfinale der Europa League träumen

Anne Grimm
05.04.2018 Sachsen, Leipzig: Fußball, Europa League Viertelfinale, RB Leipzig - Olympique Marseille in der Red Bull Arena. Timo Werner von Leipzig jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
RB Leipzigs Timo Werner erzielte gegen Olympique Marseille das Tor des Tages © dpa
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Mit einem knappen Sieg gegen ein stark aufspielendes Olympique Marseille hat sich RB Leipzig im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Halbfinale der Europa League erarbeitet.

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Leipzig. Premiere auf internationalem Rasen: RB Leipzig hat das Viertelfinal-Hinspiel gegen Olympique Marseille mit 1:0 (1:0) gewonnen und damit das erste Mal in der elften Europapokalpartie keinen Gegentreffer kassiert. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl hat nun gute Chancen, sich in einer Woche in Südfrankreich den Traum vom Halbfinale zu erfüllen. Das einzige aber so wichtige Tor des Abends erzielte vor 34.043 Zuschauern Timo Werner Sekunden vor dem Pausenpfiff.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl war zumindest mit dem Ergebnis zufrieden: „Wenn man so die Statistik sieht, mit 10:16 Torschüssen, dann spiegelt es das Bild wieder, dass wir eigentlich nicht die bessere Mannschaft waren. Ich fand aber, dass wir mehr fürs Spiel getan haben. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir zu Null gespielt haben. Darauf können wir stolz sein.“

Sein Gegenüber Rudy Garcia haderte dagegen mit der Chancenverwertung seines Teams: „Es ist schon etwas frustrierend, wir hatten mehr Torgelegenheiten als Leipzig. Aber wir wissen, was wir im Rückspiel machen müssen, effektiver sein und RB keine Räume bieten.“

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Leipziger Franzosenpower gegen Marseille

Hasenhüttl setzt gegen Marseille auf volle Franzosenpower in seinem Team, lässt im Sturm Jean-Kevin Augustin und in der Abwehr die beiden Jungspunde Dayot Upamecano sowie Ibrahima Konaté starten. Im Vergleich zum 3:2-Sieg in Hannover gibt es zwei Veränderungen. Lukas Klostermann spielt für Bernardo auf der linken Abwehrseite. Konaté in der Innenverteidigung für den gelbgesperrten Willi Orban. Der Kapitän schaut sich das Spiel gemeinsam auf der Tribüne mit seiner Mama an.

Die Fans glänzen mit einer rot-gold-silbernen Glitzer-Choreographie, die von den Bannern „Always keep on dreaming“ und „still hungry fort he cup“ eingerahmt ist. Marseilles Kapitän hat vor dem Anstoß die Wahl, Dimitri Payet lässt die Seiten tauschen – hoffentlich kein schlechtes Omen.

Erster Kommentar von Guido Schäfer zum 1:0-Sieg von RB Leipzig gegen Marseille

Marseille mit den besseren Chancen

Nachdem die Leipziger die Anfangsphase dominieren, muss sich RB-Keeper Gulacsi in der neunten Minute mit einer Rettungstat einschalten. Der französische Nationalspieler Payet flankt von rechts auf den griechischen Stürmer Kostas Mitrogolou, seinen Hackenabschluss wehrt Gulacsi ab.

Nun ist Marseille wach. Hinten steht die beste Abwehrreihe der Europa League trotz Leipziger Offensivakzenten sicher, hat im letzten Moment immer einen Fuß dazwischen. Im Umschaltspiel ist Olympique mit seinem enormen Tempo stets gefährlich. Die Zuschauer sehen ein munteres Spiel.

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Werner eiskalt

Nach einer halben Stunde setzt Forsberg einen Freistoß nur Zentimeter über den französischen Kasten. Glück für die Hausherren, dass der Schuss von Marseilles Bouna Sarr kurz vor der Pause an der Latte landet. Es folgt die spektakuläre Schlussphase des ersten Durchgangs.

Nachdem Gulacsi zwei stramme Torschüsse der Gäste abgewehrt hat, schaltet Forsberg blitzschnell um, setzt sich im Mittelfeld gegen mehrere Franzosen durch und passt auf Timo Werner. Der deutsche Nationalspieler schaltet den Turbo ein, geht auf der rechten durch, legt sich den Ball nach innen selbst vor und trifft flach unter Keeper Pelé zur Führung. Nach dem Verlauf der ersten Halbzeit durchaus etwas glücklich.

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Laimer muss verletzt raus

Mit dem Selbstvertrauen des Treffers starten die Leipziger in den zweiten Durchgang. In der 50. Minute kann Marseilles Torhüter nur mit seinem Bein das 2:0 durch Werner verhindern. Die Gäste zeigen sich unbeeindruckt, haben gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß.

In der 69. Minute wechselt Hasenhüttl zum ersten Mal, Kampl kommt für Augustin. Kurz danach greift sich Laimer an den Oberschenkel, muss vom medizinischen Stab gestützt vom Platz gehen. Klostermann wechselt auf seine angestammte rechte Seite. Der eingewechselte Bernardo spielt dafür Linksverteidiger.

Einer Viertelstunde vor Schluss startet Werner erneut zum Konter an. Doch der fast zehn Jahre ältere Verteidiger Gustavo kann ihn im letzten Moment noch im Strafraum stoppen. Sabitzer soll in den letzten Minuten noch einmal für frischen Wind sorgen. Es bleibt beim knappen Sieg. Die Fans sangen nur noch „Europapokal“…

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Statistik

RB: Gulacsi – Laimer (71. Bernardo), Konaté, Upamecano, Klostermann – Demme (C), Keita – Forsberg (83. Sabitzer), Bruma – Augustin (69. Kampl), Werner

OM: Pelé – Sakai, Kamara, Gustavo, Amavi – Sanson, Zambo – Sarr, Payet (C, 86. Lopez), Ocampos, Mitrogolou (80. Germain)

Tore: 1:0 Werner (45.)

Zuschauer: 34.043

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