USER-BEITRAG Luca Sixtus (in der Luft) steuerte zwei Treffer zum Sieg im Landespokal bei. © John Luca Garve

Todesfelde besiegt Schinkel und spielt gegen Güster

Der SVT zieht souverän ins Achtelfinale des SHFV-Landespokales ein.

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**FC Schinkel - SV Todesfelde 1:5 (0:2)

**Ein Schützenfest, das man aufgrund der Ligazugehörigkeit beider Teams hätte erwarten können, gab es nicht. Der Kreisligist zeigte in der Achtelfinal-Qualifikation des Landespokales gegen die Todesfelder eine respektable Leistung und konnte über eine kompakte Abwehr auch ein paar Nadelstiche in Form von Kontern setzen.

Weil Neuzugang Christian Jaacks schon in der ersten Minute zur Todesfelder Führung traf, konnte das Team von Trainer "Bodo" Sievers, der dieses Mal eine Dreierabwehrkette auf den Platz schickte, früh mit der Sicherheit der Führung agieren. "Das frühe Tor hat uns natürlich geholfen.", gab er zu. Der SVT bestimmte fortan das Spiel und ließ kaum zwingende Gelegenheiten zu. In der 25. Minute sorgte Luca Sixtus per schönem Volleyschuss von der Strafraumgrenze dafür, dass sein Team mit einem 2:0 und einer ordentlichen Portion Gelassenheit in die Kabine gehen konnten. Allerdings habe sein Team nach einer starken Anfangsphase "in den letzten zehn Minuten der Halbzeit bisschen die Ordnung verloren", bemängelte Sievers.

Im zweiten Abschnitt war zunächst wieder der SVT die präsentere Mannschaft, aber Hamann und Sixtus, der den Torwart sogar schon überwunden hatte, aber dann nur den Pfosten traf, ließen zwei gute Gelegenheiten liegen. Der Gastgeber wurde nun etwas mutiger. So musste Keeper Danny Schramm einen guten Abschluss von Süleyman Kavak (60.) aus der zweiten Reihe parieren.

Sascha Sievers versuchte dem mit Wechseln entgegenzuwirken und brachte Oliver Zebold und Sebastian Bruhn. Zebold stand dann auch kurz darauf im Mittelpunkt. Dennis Studt eroberte den Ball und legte ihn im Fünfmeterraum quer. Zebold sah den besser postierten Sixtus und ließ den Ball durch, sodass er nur noch zum 3:0 (74.) einschieben musste.
Der Todesfelder Sieg war damit so gut wie besiegelt. Trotzdem ging in den Schlussminuten noch einmal richtig die Post ab. Zunächst kam Schinkel durch einen Konter von Rene Behrens (87.) zum Ehrentreffer, doch Todesfelde konterte direkt. Bennet Möller führte keine Minute später einen Freistoß schnell aus und bediente Lennard Koth, der aus acht Metern eiskalt verwandelte. Doch auch dann hatte der SVT noch nicht genug. Einen Sixtus-Freistoß verlängerte Studt auf den langen Pfosten, wo Daniel Beyer (90.) goldrichtig stand und den Endstand erzielte.

Sievers sagte nach dem Spiel: "Es war insgesamt sehr kontrolliert. Wir haben gegen eine sehr robuste und zweikampfstarke Mannschaft gespielt. Das Ergebnis geht so in der Höhe in Ordnung."
Die Sorgenkinder Liebert (Entzündung nach Nasen-OP) und Gelbrecht (Knieprobleme) werden dagegen weiter fehlen. Während Liebert wohl in einer Woche wieder einsteigen soll, ist Gelbrecht vorerst auf Eis gelegt. Die kommende Woche soll er gar nicht trainieren, dann müsse man weitersehen.

Todesfelde: Schramm - Koth, Beyer, Petzold, Hamann, Studt, Schulz (75. Ferk), Sixtus, Jaacks (63. Zebold), Chaumont (64. Bruhn), Möller.

Für den Schleswig-Holstein-Ligisten geht es nach der erfolgreichen Qualifikation im Achtelfinale gegen den SSV Güster weiter. Voraussichtlich am Mittwoch um 19 Uhr treffen beide Teams in Güster aufeinander.

Schleswig-Holstein-Liga (Herren) Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-Ost, Herren Region/Lübeck SV Todesfelde (Herren) SSV Güster (Herren)

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