Trainer Sascha Sievers wäre froh, wenn er auf dieses Aufgebot zurückgreifen könnte. Aber fit ist nur gut die Hälfte. © John Luca Garve

Todesfelde im Pokal beim starken SSV Güster ersatzgeschwächt

Fußball-SH-Ligist mit großen Personalsorgen. Im Viertelfinale wartet Regionalligist VfB Lübeck.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Nachdem der SV Todesfelde die Qualifikationsrunde im Fußball-Landespokal durch ein 5:1 beim FC Schinkel souverän überstanden hat, geht es für den SH-Ligist nun am Sonntag (13 Uhr) beim Verbandsligisten SSV Güster um den Einzug ins Viertelfinale. Besonderer Anreiz für beide Mannschaften ist das mögliche Duell gegen Regionalligist VfB Lübeck.

„Natürlich haben wir das Spiel mit in unsere Planung aufgenommen. Es wird aber wichtig sein, dass wir den nötigen Einsatz zeigen und uns richtig strecken“, sagt SVT-Coach Sascha Bodo Sievers mit Blick auf die Partie im Lauenburgischen.

Jedoch werden die Blau-Gelben von großen Personalsorgen geplagt. Nur elf fitte Feldspieler und zwei Torhüter stehen Sievers zur Verfügung. Goalgetter Morten Liebert (weiterhin Sportverbot nach Nasen-OP), Kevin Schramm (Patellasehne), Sören Gelbrecht (Knie), Luca Sixtus (Knie), Christian Jaacks (krank) sowie Necati Agdan (Studienfahrt) fallen aus. Kai-Fabian Schulz (Fuß), Florian Petzold und Niklas Stehnck (beide Knie) sind noch fraglich. „Das sieht nicht gut für uns aus. Wir müssen wieder basteln“, erklärt Sievers und fügt an: „Mit einer solchen Situation kennen wir uns aber aus. Ein wenig Entlastung bringt da der Transfer von Emanuel Bento. Ob er allerdings schon am Sonntag helfen kann, ist fraglich.

Die anderen Spieler haben jetzt die Möglichkeit, sich einen Vorteil zu erarbeiten.“ Allerdings: „Leider können wir die Verletzten erst einmal nicht unter Wettkampfbedingungen testen.“

Gastgeber SSV Güster schätzt Sievers als starkes Verbandsligateam ein und erläutert: „Für mich zählt Güster zum Kreise der Favoriten in der Verbandsliga Süd-Ost. Ein Vergleich mit einem SH-Ligisten ist aber auch für sie besonders. Wir müssen das Spiel seriös angehen, damit wir es erfolgreich gestalten.“ Die großen Stärken der Lauenburger sieht er in der Offensive. Daher müsse man „Ballverluste auch bei hohem Ballbesitz vermeiden. Derweil ist er mit der Vorbereitung seiner Jungs zufrieden. „Wir haben ein intensives Programm absolviert, dennoch herrscht eine gute Harmonie. Auch die Integration der Neuen hat reibungslos geklappt“, berichtet Sievers.

Güster-Trainer Uwe Brügmann sagt indes: „Klar ist der SV Todesfelde nach seiner starken Saison Favorit, aber wir treten an, um eine Runde weiterzukommen.“ Seit dem 20. Juni bereitet sich der letztjährige Verbandsliga-Dritte auf die neue Spielzeit vor, in der man den SH-Liga-Aufstieg und die Qualifikation für den DFB-Pokal angestrebt. Während mit Hasan und Hüseyin Kurt sowie Fabian Morgenstern ein Trio zum Landesligisten SC Schwarzenbek wechselte, kehrten Timo Sprey und Christian Lüdtke zurück. Neu ist Abwehrmann Hans-Martin Jahn (Ludwigslust), dazu kommen die Eigengewächse Thilo Niemann, Dario Dräger und Jannik Schultz, die auch noch in der A-Jugend auflaufen können.

Insgesamt 25 Kicker hat Brügmann im Kader, aber er sagt: „Durch Urlaub und Studium gibt es immer wieder Ausfälle, so können wir auch am Sonntag nicht meine Wunschelf aufbieten.“ Sein Team trete aber nicht an, um zu verlieren. Testspiele hat der SSV in der Vorbereitung übrigens nicht bestritten – nur ein paar interne Tests. Der Coach will sich nicht in die Karten schauen lassen.

  • mare/sta*
Region/Lübeck SV Todesfelde (Herren) SSV Güster (Herren)

KOMMENTIEREN

Anzeige

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE