Muss umbauen: Todesfeldes Trainer Sascha Sievers. © Felix König

Todesfeldes große Personalkrise im Angriff: "Eine Katastrophe"

Ausgerechnet vor dem Landespokal-Spiel gegen den VfB Lübeck gehen den Segebergern die Stürmer aus.

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Der Angriff war vor allem in der vergangenen Saison das Prunkstück des SV Todesfelde. Morten Liebert kürte sich zum besten Oberliga-Goalgetter ganz Deutschlands, auch Dennis Studt war zweistellig erfolgreich. Eigentlich also kein Grund zur Sorge für Trainer Sascha Sievers, zumal mit dem Rekonvaleszenten Oliver Zebold und Neuzugang Christian Jaacks vom TuS Hartenholm zwei weitere Offensivspieler wieder ins Aufgebot rückten.

Doch nun, da die Saison wieder losgeht, hat Sievers Probleme. Liebert hat große Probleme nach einer Nasen-OP, versucht es zwar wieder, hat aber Schmerzen und kann daher kaum oder nur eingeschränkt trainieren. Und Studt erwischte es im Landespokal-Spiel gegen Güster (4:1), Schüsselbeinbruch, sechs Wochen Pause. Mindestens. Plötzlich fehlt ein Stürmer - mindestens. Kevin Schramm kehrte gerade wieder zurück, doch nach Knieproblemen ist der Youngster noch nicht bei voller Leistungsfähigkeit. Für uns ist die Verletzung eine Katastrophe", erklärte Sievers. "Wir müssen schauen, welche Lösungen wir intern finden. Es sind leider nur noch 14 Tage bis zum Saisonstart."

Am kommenden Sonntag steht erstmal das Duell mit dem VfB Lübeck an. Ein Spiel zur Unzeit für Sievers. "Vor allem Dennis' Verletzung ist ein Super-GAU für uns. Er war unser letzter fitter Stürmer." Nun muss der Coach sich einen Notfall-Plan für den Saisonstart überlegen - wahrlich keine optimale Vorbereitung.

(mit Martin Rehberg)

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