02. Februar 2018 / 18:09 Uhr

Topspiel in Gladbach: Gegen die Ergebniskrise hilft RB Leipzig nur ein Erfolgserlebnis

Topspiel in Gladbach: Gegen die Ergebniskrise hilft RB Leipzig nur ein Erfolgserlebnis

Anne Grimm
RB-Coach Ralph Hasenhüttl: Die Aufgabe könnte nicht schwerer sein. Wir werden ein interessantes Spiel mit einem offenen Schlagabtausch sehen.“
RB-Coach Ralph Hasenhüttl: "Die Aufgabe könnte nicht schwerer sein. Wir werden ein interessantes Spiel mit einem offenen Schlagabtausch sehen.“ © Imago
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RB Leipzig hat die Chance, sich gegen einen direkten Konkurrenten um die Champions-League-Startplätze für die zuletzt dürftigen Ergebnisse zu rehabilitieren. Das Verhältnis zwischen Trainer und Sportdirektor ist trotz aktuellem Negativtrend ungetrübt, versichern beide Seiten.

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Leipzig. Die abgelaufene Transferperiode, Neuzugang Ademola Lookman, keine Alternativen aus dem Nachwuchs. Die Themen bei der Pressekonferenz von RB Leipzig waren am Freitag so vielfältig, das die bevorstehende Aufgabe in der Bundesliga fast in den Hintergrund rückte. Nach einer halben Stunde durfte Trainer Ralph Hasenhüttl dann doch über das sprechen, was ihn derzeit am meisten beschäftigt: die Partie am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach.

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Das Duell Fünfter gegen Siebter ist nicht umsonst die Topbegegnung des 20. Bundesligaspieltags, denn zwei Aspiranten auf die Champions-League-Startplätze, die nur ein Punkt voneinander trennt, treffen aufeinander. Hasenhüttl meint: „Die Aufgabe könnte nicht schwerer sein. Wir werden ein interessantes Spiel mit einem offenen Schlagabtausch sehen.“ Gladbach sei bei Kontern anfällig, darin sieht der Österreicher die große Chance seiner zuletzt gebeutelten Mannschaft. Die Marschroute ist klar: „Wir wollen dort mit aller Macht gewinnen“, sagt der Coach.

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Wäre da nicht die magere Ausbeute der vergangenen zwei Monate, mit nur einem RB-Sieg in sieben Bundesligapartien. Sportdirektor Ralf Rangnick fordert: „Wir haben den Anspruch, dass die Mannschaft mehr Punkte sammelt und besser im Netz verteidigt. Dass sie es kann, hat sie schon gezeigt.“ Dabei dürften auch die Ausfälle von Emil Forsberg und Marcel Halstenberg nicht als Ausrede gelten, meint Hasenhüttl und erinnert daran, dass die Vizemeisterschaft als „starke Gemeinschaft“ geholt wurde.

Alles in Ordnung zwischen Ralf und Ralph

Das Verhältnis zwischen Trainer und Sportdirektor sei von der Negativserie nicht angekratzt, versichern beide. „An der professionellen und guten Zusammenarbeit hat sich absolut nichts geändert. Wir haben beide sehr große Ziele und sind ehrgeizig. Deshalb sind wir nicht immer einer Meinung. Das müssen wir auch nicht. Wir haben vor allem durch unsere Diskussionen in den letzten anderthalb Jahren sehr gute Entscheidungen gemeinsam getroffen“, sagt der Coach. Rangnick bestätigt: „Der Austausch war in den letzten Wochen genauso eng und intensiv, wie er die ganze Zeit schon war. Daran wird sich auch nichts ändern.“

Neuzugang Ademola Lookman bei RB Leipzig vorgestellt

Die Vorzeichen unter Flutlicht im Borussia Park sind zumindest statistisch gesehen für RB Leipzig und seinen Trainer hervorragend. Weder der Verein noch der Coach selbst haben bisher gegen Gladbach verloren. Der absolute Borussen-Albtraum ist übrigens Timo Werner, der in allen drei Duellen zwischen Gladbach und Leipzig getroffen hat, zudem ein Tor einleitete und somit an vier von fünf RB-Treffern beteiligt war.

Zwei direkte Konkurrenten innerhalb einer Woche

Allerdings haben beide Mannschaften eine ausbaufähige Bilanz gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Den Borussen gelang dabei nur ein Sieg – der allerdings gegen Rekordmeister Bayern München. Die Leipziger gewannen nur zwei Siege in Spitzenspielen, immerhin gegen Dortmund und Schalke. Im Hinspiel trennten sich Gladbach und RB Leipzig 2:2.

Mit Blick auf die Tabelle sagt Hasenhüttl: „Wir wissen, dass es bis zum Schluss eng bleiben wird“. Doch innerhalb von einer Woche hat seine Mannschaft die Chance, sich gleich zwei direkte Konkurrenten vom Hals zu halten und die Aussichten auf eine erneute Teilnahme an der Königsklasse wieder zu verbessern. Nach dem Duell gegen den Tabellensiebenten Gladbach ist am kommenden Freitag der FC Augsburg (8.) zu Gast.

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