27. November 2018 / 11:43 Uhr

Tore, Punkte, Herbsttitel: VfL-Frauen in der Bundesliga auf Rekordjagd

Tore, Punkte, Herbsttitel: VfL-Frauen in der Bundesliga auf Rekordjagd

Redaktion Sportbuzzer
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Es läuft und läuft: Die Frauen des VfL Wolfsburg stehen an der Tabellenspitze.
Es läuft und läuft: Die Frauen des VfL Wolfsburg stehen an der Tabellenspitze. © imago/foto2press
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Nach dem sensationellen 9:0-Erfolg beim SC Sand sind die Frauen des VfL Wolfsburg frühzeitig Herbstmeister. Und: mit einem Torverhältnis von 45:1 stellt der Double-Sieger die beste Offensive und Defensive der Liga. Torverhältnis und Punktzahl sind rekordverdächtig.

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Das letzte Mal, dass ein Team über 45 Tore nach neun Spieltagen auf dem Konto hatte, war 2005/2006 der FFC Frankfurt! Tore allein sind allerdings nicht alles. Am Ende wurde dennoch Turbine Potsdam deutscher Meister. Turbine war es hingegen, das als letzte Mannschaft die ersten neun Ligaspiele gewann – in der Saison 2011/2012 unter Trainerlegende Bernd Schröder.

Turbine wurde Meister. Danach zweimal Wolfsburg, zweimal Bayern und wieder zweimal Wolfsburg. Dass der VfL 2019 die Meisterschaft nicht gewinnt, ist praktisch ausgeschlossen. Die Frage ist einzig, wann der Titel im Sack ist.

Effektivität, Wille und Leidenschaft: Der VfL ist nicht zu stoppen

Offensivspielerin Alexandra Popp lobte bereits nach dem Sand-Spiel, dass die Saison gespickt sei von „Effektivität, Wille und Leidenschaft. Gefühlt alles, was wir uns vorgenommen haben, um am Ende hoffentlich den größtmöglichen Erfolg abzuräumen“.

Es scheint fast so, als könne national niemand den Spitzenreiter stoppen. Für Lerch liegt das Geheimnis auf der Hand: „Wir schauen immer von Spiel zu Spiel, bereiten uns immer akribisch vor.“ Man sehe, dass die Mannschaft „Spaß und Freude auf dem Platz hat, dass die Abläufe sitzen. Wir sind da schon sehr gut eingespielt.“

VfL Wolfsburg: Diese Verträge laufen am Ende der Saison aus

Lara Dickenmann: Hat ihren am Saisonende auslaufenden Vertrag bereits bis 2021 verlängert. Die Schweizerin fällt mit Kreuzbandriss lange aus, kann im besten Fall vielleicht am Ende dieser Saison wieder auf dem Platz stehen. Zur Galerie
Lara Dickenmann: Hat ihren am Saisonende auslaufenden Vertrag bereits bis 2021 verlängert. Die Schweizerin fällt mit Kreuzbandriss lange aus, kann im besten Fall vielleicht am Ende dieser Saison wieder auf dem Platz stehen. ©
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Nonplusultra im deutschen Frauenfußball

Für Gegner sei es dementsprechend schwer, dagegen zu halten. Hinzu komme „die Qualität, die wir auf den Platz bringen, aber immer als Team. Es läuft sehr gut und wir hoffen, dass das so weitergeht!“ Hinzufügen könnte man: Kein Konkurrent ist qualitativ in Spitze und Breite auch nur annähernd so gut besetzt.

Dementsprechend ist der VfL das Nonplusultra im deutschen Frauenfußball. Im Kalenderjahr 2018 gewannen die Grün-Weißen bisher 30 Liga-Spiele, spielten zweimal unentschieden und verloren nur zwei Partien – bei 117:11 Toren.

rau/jas

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