RB Leipzig empfing zum Heimauftakt der neuen Saison den SC Freiburg. (@ dpa) (3) Riesenjubel bei RB Leipzig: Der erste Saisonsieg ist geschafft. © dpa
RB Leipzig empfing zum Heimauftakt der neuen Saison den SC Freiburg. (@ dpa) (3)

Torfestival gegen Freiburg: Werners Doppelpack lässt RB Leipzig jubeln

Durchatmen beim Vizemeister: Nach einer schwachen Halbzeit feiert RB Leipzig gegen den SC Freiburg am Ende einen deutlichen und spektakulären Heimsieg und seine ersten drei Punkte.

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Leipzig. Erster Erfolg für RB Leipzig in seiner zweiten Bundesligaspielzeit. Nach einer mühsamen ersten Halbzeit dreht das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gegen den SC Freiburg den Rückstand zu einem deutlichen 4:1 (0:1)-Sieg. Bereits vergangene Saison hatten die Sachsen die Breisgauer auseinandergenommen, mit 4:0 und 4:1 gesiegt.

Timo Werners Kopfball kurz nach der Pause zum 1:1 ist die Initialzündung. Orban legt vor mehr als 39.000 Zuschauern schnell zum 2:1 nach. Werner macht beim 3:1 den Deckel drauf, Bruma veredelt mit einem tollen Dreher zum 4:1. RB Leipzig bleibt damit auch in seiner zweiten Bundesligasaison das Glück an Sonntagsspieltagen hold.

BILDER vom Spiel gegen Freiburg

Trainerstimmen zum Spiel:

RB-Coach Ralph Hasenhüttl sagte nach dem Erfolgserlebnis: „Der erste Sieg ist immer der Schwerste. Ich bin sehr froh und erleichtert. Es war in der zweiten Halbzeit eine mentale Glanzleistung. Man wird nicht immer sofort für den ersten Aufwand belohnt. Deshalb war es ganz wichtig, dran zu bleiben. Was wir in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gespielt haben, war der Tempofußball, für den wir stehen wollen.“

Freiburgs Trainer Christian Streich meinte: „Wir haben es eine Halbzeit gut gemacht und auch ein bisschen Glück gehabt. Dann kriegen wir ein Standardtor. Das darfst du in so einem Spiel nicht. Gegen diese unglaubliche Qualität von Leipzig kannst du dann einfach nichts mehr machen und wir haben folgerichtig vier Tore gekriegt.“

Debüt für Augustin mit drei Chancen in der ersten Halbzeit

Diego Demme und Emil Forsberg stehen wieder in der Startelf. Yussuf Poulsen fehlt wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel. Dafür feiert Neuzugang und Stürmer Jean-Kevin Augustin sein Debüt von Beginn an neben Im Vergleich zur 0:2-Niederlage auf Schalke wechselt Hasenhüttl also auf drei Positionen.

Durchklicken: RB gegen Freiburg in der Einzelkritik

Freiburg agiert frech und mutig, läuft die Leipziger früh an, lässt sie kaum aus der eigenen Hälfte kombinieren. Gulacsi muss schon nach drei Minuten beherzt eine Flanke aus dem Strafraum fischen. Auf der anderen Seite wird es nach zehn Minuten spektakulär: Augustin legt sich den Ball aus der Luft mit der Hacke zu Recht, zieht ab – doch Freiburgs Keeper Schwolow hält.

Einsatz des neuen Video-Assistenten in der 18. Minute: Augustin kommt im Strafraum durch eine Berührung von Marc-Oliver Kempf zu Fall. Auch auf Nachfrage entscheidet Schiedsrichter Christian Dingert – kein Elfmeter. Im Vergleich zum Strafstoß gegen Leipzig auf Schalke wäre ein Elfmeter in dieser Situation durchaus vertretbar gewesen.

Missverständnisse zwischen Orban und Klostermann

Doch das erste Bundesligator der Saison in der Red-Bull-Arena schießt Freiburg. Orban und Klostermann lassen sich vom Freiburger Terrazzino beide nach außen ziehen – die Lücke in der Mitte nutzt Niederlechner eiskalt zur Führung. Gulacsi hat beim platzierten Flachschuss keine Chance.

Die RB-Fans versuchen ihr Team zu puschen – Augustins dritte Chance landet im Arm des SCF-Keepers, Forsberg setzt die Kugel drüber. Am Ende können die Leipziger froh sein, dass Gulacsi mit der Faust gegen einen strammen Schuss das 2:0 verhindert. Der RB-Keeper ist stinksauer, schreit seine Vorderleute an. Wie schon beim ersten Tor, scheint es ein Missverständnis zwischen Orban und Klostermann gegeben zu haben.

Blitzstart nach der Pause

Weil vor der Pause der letzte Pass zum Torabschluss fehlt, versucht es Sabitzer gleich mal aus der Distanz. Sein strammer Schuss wird zur Ecke gelenkt. Der Standard ist der Dosenöffner: Werner köpft nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:1 ein.

DURCHKLICKEN: Stimmen zum Spiel

Freiburgs Torschütze Niederlechner muss in der 52. Minute verletzt raus. Nun sind die Leipziger wie entfesselt, starten ein Dauerfeuerwerk. Eine Hereingabe von Augustin landet schließlich auf dem Fuß von Orban – der neue Kapitän schiebt zum 2:1 (53.) ein.

Freiburgs Coach Streich versucht es in der 70. Minute mit dem Doppelwechsel in der Spitze, Joker Petersen sowie Stürmer Kath kommen. Doch Werner macht den Deckel drauf, trifft aus extrem spitzen Winkel zum 3:1. Bruma verzaubert die Fans kurz nach seiner Einwechslung mit einem Drehschuss in den rechten Winkel zum 4:1.

Statistik:

RBL: Gulacsi – Klostermann, Orban (C), Upamecano, Halstenberg – Demme (Laimer), Keita – Sabitzer, Forsberg – Augustin (76. Bruma), Werner (82. Kaiser)

SCF: Schwolow - Lienhart, Schuster, Kempf - Stenzel, Höfler, Frantz, Günter – Terrazino (70. Kath), Niederlechner (52. Bulut), Haberer (70. Petersen)
Tore: 0:1 Niederlechner (23.), 1:1 Werner (48.), 2:1 Orban (55.), 3:1 Werner (71.), 4:1 Bruma (80.) 

Zuschauer: 39.265

Bewertet jetzt die Leistung der RB-Elf gegen Freiburg!

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