23. September 2018 / 19:29 Uhr

Torfestivals in der Verbandsliga - Breitenfelde mit Arbeitssieg gegen Oldesloe

Torfestivals in der Verbandsliga - Breitenfelde mit Arbeitssieg gegen Oldesloe

Daniel Politowski
Der Breitenfelder SV bleibt in der Verbandsliga Süd das Team der Stunde.
Der Breitenfelder SV bleibt in der Verbandsliga Süd das Team der Stunde. © Agentur 54°
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Enges Spiel zwischen Eichholz und Phönix II, Siebeneichen schenkt Schlutup sechs Tore ein und Tremsbüttel siegt deutlich gegen Rapid Lübeck

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Breitenfelder SV - VfL Oldesloe 3:0

Schon vor der Partie war klar, dass der BSV auch nach dem Spieltag weiter von der Tabellenspitze der Verbandsliga Süd grüßen sollte. Bei dem laut BSV-Obmann Oliver Oden hart erkämpften "Arbeitssieg" hatte der Tabellenführer der Verbandsliga Süd reichlich Mühe, machte jedoch schon in der ersten Halbzeit alles klar. Nach noch nichtmal zehn Minuten traf Niklas Hermann nach Querpass von Mike Ehlers zur Führung (8.). Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es dann der Vorlagengeber selbst, das nach Vorarbeit von Lennart Jacobsen nur noch den Fuß hinhalten musste, um auf 2:0 zu erhöhen (35.). In Halbzeit zwei war dann nicht mehr viel los in Breitenfelde. Das Team von David Martensen erspielte sich zwar die ein oder andere Mini-Chance, Abschlüsse kamen dabei jedoch nicht zustande. Das schönste Tor des Tages erzielte dann der Youngster Benedikt Weissleder, der VfL-Keeper Patrick Ave mit einem überlegten Ball aus zwanzig Metern Entfernung überlistete (75.) und so den Endstand herstellte.

Oden sagte nach dem Spiel zum Sportbuzzer: "Das war ein Arbeitssieg gegen fleißige Oldesloer. Dass wir weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen, hätte vor der Saison hier niemand gedacht."

Eichholzer SV - Phönix Lübeck II 4:5

Das torreichste Spiel des Tages fand heute in der Guerickestraße statt und es sollte von Beginn an eine turbulente Partie werden beim Debüt von Gabriel Lopes als Phönix-Cheftrainer, der erst am Freitag vorgestellt worden war, nachdem Jürgen Grimm seinen Hut nehmen musste. Nach einer Viertelstunde zeigte Schiedsrichter Maximilian Deeg auf den Punkt, Strafstoß für die Gäste von Phönix Lübeck. Adlerträger-Kapitän Jan Senkbeil trat an und verwandelte sicher (15.). Im direkten Gegenzug war es dann Patrick Warnemünde, der nach toller Vorarbeit von Can Moray ausglich (16.). Im weiteren Spielverlauf sollte es wieder Phönix sein, dass durch Florian Knoop in Führung gehen konnte (27.), doch der ESV schaffte es sogar noch vor der Halbzeit, das Spiel zu drehen. Erst war es Schadi Karnib, der mit einem sehenswerten Weitschuss ausglich, ehe Dustin Funck mit dem Halbzeitpfiff nach schöner Vorarbeit von Warnemünde und Dennis Akar zum 3:2 einköpfte. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Phönix dann durch Miroslav Valo schon wieder ausgleichen (47.). Bis knapp zwanzig Minuten vor dem Abpfiff sah alles nach einem Unentschieden aus, als die Stunde von Florian Knoop schlug - mit seinem zweiten und dritten Treffer stellte er auf 5:3 für Lübeck und sorgte so für die Vorentscheidung (72., 78.). Die geschockten Hausherren konnten durch Niklas Hamer in der Nachspielzeit lediglich den Anschlusstreffer zum Endstand erzielen (90.+1).
Am Ende ist es eine "verdiente Niederlage, weil sich nicht an die Vorgaben des Trainers gehalten wurde und Phönix einfach mehr Herz hatte", resümierte ESV-Co Mourad Gabteni nach dem Spiel.

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Büchen-Siebeneichener SV - TSV Schlutup 6:0

Zu keiner Zeit in der Partie hatte der TSV wirklich eine Chance gegen die Hausherren vom Büchen-Siebeneichener SV - herausstechen sollte beim Kantersieg des Teams von Gerd Dreller am Ende Phil Ross mit gleich drei Treffern. Schon nach sieben Minuten erzielte der Top-Torjäger des BSSV auf Vorlage von Manuel Bollongino die Führung durch die Beine des TSV-Keepers Dwenger. Nach der Führung versäumte es der Gastgeber dann jedoch, nachzulegen, sodass sich auf einmal die Riesen-Chance zum Ausgleich für den TSV bot: Jan Luca Behnke scheiterte nur knapp und der Nachschuss von Daniel Heimann streifte die Latte (21.). Die darauf folgenden Chancen für Büchen konnten jedoch weder Kay Wieckhorst (28.), noch Bollongino (29.) oder Ross (38.) nutzen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erzielte Büchen durch Kay Wieckhorst nach einem Konter dann doch noch den Treffer zum 2:0, sodass es mit einer beruhigend anmutenden Führung in die Kabine ging.

Siebeneichen kam wacher aus der Kabine und der völlig freistehende Ross konnte schon kurz nach Wiederanpfiff für die Entscheidung sorgen (49.). Die Gegenwehr der tapferen Gäste war nun endgültig gebrochen und das nutzte Büchen eiskalt aus - erst Marvin Schantz (76.) und in der Nachspielzeit Phil Ross mit seinem dritten Treffer des Tages sorgten für den Endstand (90.+1).

Marcel Möller vom TSV Schlutup sagte nach der Partie teilweise zufrieden zum Sportbuzzer: "Dafür, dass wir nur mit zwölf Mann angereist sind, ziehe ich vor der ersten Halbzeit meinen Hut. Wir haben gezeigt, dass wir leben. Wir bekommen leider durch individuelle Fehler die Gegentore, zeigen aber Kampf und haben die Chancen, wieder ins Spiel zu kommen. In der zweiten Halbzeit bekommen wir leider früh das 0:3 und haben aufgrund des fehlenden Selbstbewusstseins keine Chance mehr."

VfL Tremsbüttel - Rapid Lübeck 4:1

Schon nach vier gespielten Minuten klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse von Rapid-Schlussmann Moritz Mecker, nachdem Tobias Gaycken ihm keine Chance gelassen hatte und zur Führung für die Hausherren einschob. Der Rest der ersten Halbzeit sollte dann für die Zuschauer relativ unspektakulär werden und so ging es mit einer knappen Führung für die Gastgeber in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff erwischte erneut "Tremse" den besseren Start und konnte die Führung durch Nikolai Illig auf 2:0 erhöhen (54.). Doch Rapid gab sich noch nicht geschlagen und konnte kurze Zeit später durch Leon Theiss den Anschlusstreffer erzielen, was nochmal die Hoffnung bei den Hansestädtern schürrte (57.). Im weiteren Spielverlauf zeigte sich dann heute der größere Wille des VfL - Kühn mit seinem zweiten Treffer und Jonas Fahrenkrog schossen einen am Ende verdienten Sieg für Tremsbüttel heraus (72., 83.). 

VfL-Coach Carsten Holzmüller sagte nach der Partie zum Sportbuzzer: "Das war ein verdienter Sieg, weil die Mannschaft richtig hart gearbeitet hat und auch nicht viele Chancen zuließ."

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