06. Dezember 2018 / 14:55 Uhr

Torhüter Bjarne Rogall verlässt den FSV Optik Rathenow

Torhüter Bjarne Rogall verlässt den FSV Optik Rathenow

Detlev Nießer und Christoph Laak
Bjarne Rogall war ein sicherer Rathenower Rückhalt.
Torhüter Bjarne Rogall wird in der Rückrunde nicht mehr für den FSV Optik auflaufen. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Kahlisch-Elf empfängt zum Jahresabschluss den ZFC Meuselwitz.

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Am Sonnabend, um 13.30 Uhr, empfangen die Regionalliga-Fußballer des FSV Optik Rathenow zum letzten Heimspiel des Jahres den ZFC Meuselwitz. Letztmalig im Rathenower Dress auflaufen wird Bjarne Rogall. Der Keeper, der in der Hinrunde seinen Stammplatz an Luis Zwick verlor, hat in der vergangenen Woche seinen Abschied in der Winterpause bei den Rathenower bekannt gegeben. Wohin es den Schlussmann ziehen wird, ist hingegen noch nicht bekannt.

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Wie in Rathenow Ingo Kahlisch ist auch der Weg der Zipsendorfer untrennbar mit einem Namen verbunden: Hubert Wolf. 1993 wurde der Unternehmer zum 1. Vorsitzenden gewählt. Natürlich wurde in der Gemeinde südlich von Leipzig auch vorher bereits dem runden Leder hinterhergejagt, doch zu mehr als drei Jahren Bezirksklasse in den späten 1950er Jahren hatte es bei der damaligen BSG Aktivist nie gereicht. Nach dem Amtsantritt von Hubert Wolf gab es vier Aufstiege in Folge. In der Thüringenliga blieben die Zipsendorfer bis 2004, in der Oberliga bis 2009.

Meuselwitz holte 14 von 17 Punkten auf eigenem platz

Seit dieser Zeit wird auf der Glaserkuppe ununterbrochen Regionalligafußball geboten. Manches Jahr sehr erfolgreich, des Öfteren aber auch im Abstiegskampf. So auch in dieser Saison. Derzeit liegt Meuselwitz auf Rang 17, mit eben dieser Punktzahl. 14 der 17 Punkte wurden auf heimischem Geläuf erzielt. Auch Optik musste am 2. Spieltag die schmerzliche Erfahrung machen, wie heimstark „Zipse“ ist. Gleich mit 4:0 bezwangen die Thüringer den Aufsteiger. Ungewöhnlich für einen Vorletzten – Meuselwitz hat den sechstbesten Sturm der Liga.

Optik will am Samstag alles daran setzen, die Punkte am Vogelgesang zu behalten. Mit welcher Formation wird sich erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Lediglich Kevin Adewumi ist schon mal raus. Eine Trainingsverletzung beschert dem Verteidiger verfrühten Weihnachtsurlaub. „Fakt ist, dass es das letzte Spiel im Jahr 2018 ist und wir wollen uns und unseren Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss bescheren“, so Optik-Trainer Ingo Kahlisch.

Die Rathenower kamen kurz vor dem Ende zum verdienten Ausgleich.

Caner Özcin (l.) machte wieder richtig weite Wege. Zur Galerie
Caner Özcin (l.) machte wieder richtig weite Wege. © Christoph Laak
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Auch wenn die Wetterprognose nicht sehr optimistisch ist, hoffen die Verantwortlichen noch einmal auf große Unterstützung durch die Zuschauer. Anschließend müssen sich die Fans fünf Wochen gedulden. Am 12. Januar beginnt mit einem Test gegen Staffelrivalen Berliner AK die Vorbereitung auf die Rückrunde.

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