03. Oktober 2018 / 21:15 Uhr

Torreicher Heimsieg in Luckenwalde mit drei Platzverweisen (mit Galerie)

Torreicher Heimsieg in Luckenwalde mit drei Platzverweisen (mit Galerie)

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Takahiro Tanio (FSV 63 Luckenwalde)
Takahiro Tanio erzielte zwei Tore für den FSV 63 Luckenwalde in der Partie gegen Carl Zeiss Jena II. © Frank Neßler
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NOFV-Oberliga Süd: FSV 63 Luckenwalde gewinnt Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena II mit 5:1.

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Die Luckenwalder Oberligafußballer bleiben in dieser Saison im heimischen Stadion eine Macht. Am Mittwochnachmittag schickten sie ihre Gäste, die zweite Vertretung des FC Carl Zeiss Jena, mit 5:1 (2:0) nach Hause. Es war der dritte Heimsieg in dieser Saison für die Luckenwalder, die in dieser Spielzeit im Seelenbinder-Stadion noch ungeschlagen sind. Nur der FC International Leipzig schaffte es bisher, aus Luckenwalde einen Punkt zu entführen.

In einer spielerisch recht zerfahrenen ersten Halbzeit waren ein Fast-Eigentor von Tom Krahnert, der Keeper Alexios Dedidis im Carl Zeiss-Tor am kurzen Pfosten zu einer Glanztat zwang, und ein Freistoß der Gäste von Maximilian Weiß, der das FSV-Tor knapp verfehlte, die Höhepunkte der Anfangsphase. Wenig später dann das erste Tor. Takahiro Tanio (16.) brachte den FSV 63 vor 260 Zuschauern in Führung. Diese baute Marcel Hadel (38.) per Foulstrafstoß bis zur Pause aus.

In Bildern: FSV 63 Luckenwalde - Carl Zeiss Jena II 5:1 (Oberliga Süd)

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Nach dem Seitenwechsel wurde es turbulent. Die Gäste, um den Anschluss bemüht, fingen sich per Konter das dritte Gegentor ein. Tanio (57.) war der Schütze. Nur wenig später hätte Hadel vom Punkt alles klar machen können, doch seinen zweiten Elfmeter in diesem Spiel brachte der FSV-Kapitän nicht im Tor unter. Keeper Dedidis roch den Braten und tauchte in die richtige Ecke ab. Gleich im Anschluss sah Tobias Francisco nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Es wurde brenzlig für die Hausherren. Nicola Jürgens (67.) erzielte nach einer klasse Kombination per Kopf das 3:1. Die Gäste bekamen die zweite Luft. Sie bauten viel Druck rund um den Luckenwalder Strafraum auf.

Mit dem schönsten Treffer des Spiels, einem Weitschuss aus gut 47 Metern, stellte der eingewechselte Christian Flath (78.) den alten Abstand wieder her. Sein Traumtor zum 4:1 beruhigte die Nerven der Luckenwalder Fans. In den letzten Minuten des Spiels wurden die Gästeakteure Florian Olroff mit Rot nach Notbremse an Flath und Valentin Reitstetter (Gelb-Rot) von Schiedsrichter Daniel Kresin aus Leipzig vorzeitig zum Duschen geschickt. Den Schlusspunkt setzte Daniel Becker (90.+1) mit dem 5:1.

"Wir haben heute eine überaus gute Partie abgeliefert", erklärte FSV-Trainer Jan Kistenmacher, "damit haben wir unsere erste Saisonniederlage, die wir am Wochenende hinnehmen mussten, wieder ausgemerzt."

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