10. Februar 2018 / 00:00 Uhr

Torrekord ist Hansa-Stürmer Benyamina egal

Torrekord ist Hansa-Stürmer Benyamina egal

Kai Rehberg
<b>Sturm - Soufian Benyamina:</b> Hat noch Vertrag bis zum <b>30. Juni 2018.</b> Sollte er weiter fleißig treffen, könnte es eine Verlängerung seines im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages geben.
Hat für den FC Hansa bislang neun Saisontore erzielt: Soufian Benyamina. © Lutz Bongarts
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Hansa Rostocks Top-Schütze kann eigene Bestmarke knacken / Heute Härtetest gegen starke Würzburger

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Hansa mit Zweier- oder Dreiersturm? Nach der überraschenden Erfolgsidee von Trainer Pavel Dotchev vor einer Woche in Meppen (2:0) hatte die OZ in einer Sportbuzzer-Umfrage gefragt, ob die Rostocker heute gegen die Würzburger Kickers erneut mit drei oder wie gewohnt mit zwei Angreifern stürmen sollten. Unter den 570 Teilnehmern stimmten 21 Prozent für ein Trio. Die große Mehrheit (79 Prozent) bevorzugt allerdings die Variante mit zwei Spitzen – so wie der FCH-Coach es auch vorhat. Heute werden wohl Soufian Benyamina und Neuzugang Pascal Breier vorn beginnen.

„Zu Hause wollen wir natürlich mehr Fußball spielen und das Spiel machen. Ich denke, da sind zwei Stürmer besser geeignet“, meint Benyamina, der bisher eine sehr ordentliche Saison abliefert. In 21 Punktspielen neun Treffer – damit ist er Hansas Top-Torschütze. „Aktuell ist er aus der Stammelf nicht wegzudenken“, lobt Dotchev.

Liveticker zum Heimspiel des FC Hansa gegen Würzburg ab 13.55 Uhr im OZ-Sportbuzzer

Und es kann sogar Benyaminas erfolgreichstes Jahr werden. Sein Saisonrekord steht bei zwölf Treffern aus der Drittliga-Spielzeit 2012/13 beim VfB Stuttgart II. „Nach Statistiken gehe ich nicht, ich hätte das jetzt auch gar nicht gewusst“, versichert der 27-Jährige.

In der „ewigen“ Torjägerliste der 3. Liga steht Benyamina mit insgesamt 60 Treffern mittlerweile auf Platz vier. Hinter Anton Fink (Karlsruhe/118 Tore), seinem verletzten Hansa-Teamkollegen Marcel Ziemer (75) und Zlatko Janjic (62), der gerade vom MSV Duisburg zum polnischen Erstligisten Kielce gewechselt ist. Noch zwei Treffer, dann steht Benyamina auf dem Podium. Doch der gebürtige Berliner beschäftigt sich nicht mit Rekordjagden. „Ich versuche, in jedem Spiel mein Tor zu machen“, meint er gelassen. „Wenn wir 1:0 gewinnen – egal wer das Tor schießt –, bin ich genauso zufrieden.“

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Gegen die Kickers müssen sich die Rostocker allerdings mächtig strecken. Die Würzburger haben acht ihrer letzten neun Spiele gewonnen, sind vom letzten (!) Tabellenplatz auf Rang acht geklettert – und peilen nun die Aufstiegsränge an. „Die haben mit dem neuen Trainer auf ein neues System und neue Leute umgestellt“, erklärt Dotchev den Höhenflug der Unterfranken. „Langsam kommen sie ins Rollen.

Die kommen mit ganz breiter Brust zu uns. Das ist ein sehr, sehr schwerer Gegner“, meint der FCH- Coach voller Respekt. „Trotzdem“, fügt er hinzu: „Wir spielen auf Sieg.“

Im Hinspiel ist das gut gelungen. Zweifacher Torschütze beim 3:0-Erfolg übrigens: Soufian Benyamina. „Es macht einfach Spaß, mit der Truppe Fußball zu spielen. Und vor allem macht es Spaß, oben in der Spitzengruppe dranzubleiben“, freut sich der Torjäger. „Wir wollen daran arbeiten, dass es bis zum Saisonende so bleibt.“

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Und dann könnte vielleicht auch das eintreten, was Benyamina als Profi noch nicht geschafft hat: aufzusteigen. „Wär’ ’ne gute Sache“, meint er: „Aber wir haben noch viel, viel Arbeit vor uns. Die nächsten Spiele haben es in sich. Da müssen wir beweisen, dass wir zu Recht ganz oben stehen.“

So könnten sie spielen:
Hansa: Blaswich - Rankovic, Hüsing, Riedel, Holthaus - Wannenwetsch, Henning - Hilßner, Quiring - Breier, Benyamina.
Würzburg: Drewes - Ahlschwede, Neumann, Schuppan - Taffertshofer, Nikolaou - Göbel, F. Müller, Wagner - Baumann, Ademi.

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