10. Januar 2017 / 12:39 Uhr

Casteels denkt an Abschied: Rebbe bleibt aber weiter hart

Casteels denkt an Abschied: Rebbe bleibt aber weiter hart

Andreas Pahlmann
Koen Casteels ist die neue Nummer 1 im VfL-Tor
Darf den VfL nicht verlassen: Torhüter Koen Casteels ist unzufrieden mit seinem Platz auf der Bank.
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Obwohl der VfL klar gesagt hat, dass er nicht gehen darf, denkt Koen Casteels weiter darüber nach, den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zu verlassen.

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„Ich will so schnell wie möglich Klarheit“, sagte der Torwart am Rande des Trainingslagers in La Manga belgischen Journalisten. „Ein Transfer oder eine Ausleihe, das sind die beiden Möglichkeiten, aber bei einem neuen Klub müsste ich der erste Torwart sein – sonst könnte ich ja auch bleiben.“ VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe suchte anschließend das Gespräch mit dem Torhüter.

Casteels war als Nummer 1 des VfL in die Saison gegangen, doch als Trainer Dieter Hecking gehen musste, machte Nachfolger Valérien Ismaël wieder Kapitän Diego Benaglio zum Stammkeeper. Casteels: "Ich habe die ersten acht Spiele gespielt und ich denke, dass ich das ganz gut gemacht habe. Viermal habe ich zu Null gespielt und zusammen mit Manuel Neuer hatte ich die besten Werte der Bundesliga." Aber "dann wurde Hecking gefeuert und der neue Trainer setzte mich auf die Bank. Das frustrierende an der Situation ist, dass der neue Trainer ja zugibt, dass es keine sportliche Entscheidung ist." Ismaël habe erklärt, dass er mit Benaglio seinen Kapitän auf dem Platz brauche und dass er einen erfahrenen Torwart möchte. "Aber", so Casteels, "ich habe fast 70 Bundesliga- und Europapokalspiele, bin 24 Jahre alt - und kein 19-jähriger junger Mann mehr, der geduldig auf seine Chance zu warten hat."

Koen Casteels startete als Stammkeeper in die Saison
Koen Casteels startete als Stammkeeper in die Saison ©
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Den VfL habe ihm zwar mitgeteilt, dass er nicht gehen darf. "Aber", so der Belgier, "sie haben auch verstanden, dass sie mit mir einen guten jungen Torwart haben - und dass sie dieses Kapital vernichten, wenn sie mich auf der Bank leiden lassen." Nun sei man "in Gesprächen" mit dem VfL. Casteels empfindet "die Unsicherheit als schwierig." Mit Florenz, Neapel und Werder Bremen wurde Casteels zuletzt in Verbindung gebracht, auch eine Rückkehr nach Belgien ist nicht ausgeschlossen. "Große Klubs wie Anderlecht oder Genk suchen einen Torwart", weiß Casteels, "mir das auch anzuhören, ist sicher keine schlechte Idee."

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