20. Februar 2018 / 07:21 Uhr

Tragischer Zwischenfall: Frankfurt-Fan stirbt beim Montagsspiel

Tragischer Zwischenfall: Frankfurt-Fan stirbt beim Montagsspiel

Redaktion Sportbuzzer
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Jetzt müssen die Eintracht-Fans ganz eng zusammenstehen: Im Montagsspiel gegen RB Leipzig starb ein Stadionbesucher auf der Haupttribüne.
Jetzt müssen die Eintracht-Fans ganz eng zusammenstehen: Im Montagsspiel gegen RB Leipzig starb ein Stadionbesucher auf der Haupttribüne. © Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images
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Bei solch einer Nachricht rückt der Fußball in den Hintergrund - ganz zu schweigen von der Debatte um Sinn oder Unsinn eines Montagsspiels. In der Bundesliga-Partie Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig kam ein Zuschauer ums Leben.

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In der Schlussphase des Bundesliga-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (2:1) ist am Montagabend ein Frankfurter Fan auf der Haupttribüne nach einer Herzattacke gestorben. Das teilte die Eintracht gut eine Stunde nach der Partie im Stadion mit. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff war ein Krankenwagen in den Innenraum der Commerzbank Arena gefahren, um diesem Mann und einem weiteren verletzten Anhänger zu helfen.

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Für den Fan mit der Herzattacke kam jede Hilfe zu spät. Dieser Todesfall hatte nichts mit den Protesten zu tun, die sich vor und nach dem Spiel ereigneten. Der andere Stadionbesucher war nach dem Spiel von einem Zaun gestürzt und musste behandelt werden. Zum Gesundheitszustand dieses Fans, der sich angeblich beim Jubeln verletzt haben soll, gibt es bis dato keine weiteren Informationen.

Es gibt Wichtigeres als Fußball und Fan-Proteste!

Vor der Partie waren hunderte Eintracht-Anhänger von der Fankurve in den Innenraum der Arena geströmt, um hinter dem Spielfeld gegen die Einführung von Montagsspielen zu protestieren. Nach zwei Spielminuten zogen sich die Fans wieder vom Spielfeldrand auf die Tribünen zurück. Vor Beginn der zweiten Halbzeit warfen Zuschauer zahlreiche Tennisbälle und Toilettenpapierrollen auf das Spielfeld.

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Ordnungs- und Sicherheitskräfte marschierten nicht auf. Die Situation blieb ruhig, alltäglich war die Atmosphäre während der Partie allerdings nicht: Ungewöhnlich leise ging es zu, wenn die Eintracht den Ball hatte. Die Zuschauer feuerten das Heimteam kaum an. Laut wurde es hingegen bei Leipziger Angriffen. Durch die Arena tönten gellende Trillerpfeifen-Pfiffe, welche den Schiedsrichter beeinträchtigen sollten. Dass es wichtigere Dinge als Fußball und Fan-Proteste gibt, mussten wir nach dem Montagsspiel auf schmerzliche Art und Weise erfahren.

Beide Klubs zeigten sich angesichts des Todesfalls tief betroffen:

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