10. August 2018 / 07:35 Uhr

Trainer Rangnick erklärt die neue Torhüter-Rotation bei RB Leipzig

Trainer Rangnick erklärt die neue Torhüter-Rotation bei RB Leipzig

Anne Grimm
Yvon Mvogo in Aktion gegen Craiova.
Yvon Mvogo in Aktion gegen Craiova. © Getty Images
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Yvon Mvogo stand beim 3:1-Sieg gegen Craiova das erste Mal seit einem knappen Jahr wieder bei einem Pflichtspiel im Tor von RB Leipzig. Dank der neuen Rotationsstrategie von Ralf Rangnick soll der Schweizer in dieser Saison wieder regelmäßig spielen.

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Leipzig. Als Yvon Mvogo in der ersten Halbzeit bei einem langen Ball der Gäste weit aus seinem Tor lief, großes Risiko ging und dem Spieler aus Craiova nur ganz knapp den Ball in der Mitte der eigenen Hälfte abnahm, atmeten die Zuschauer im Leipziger Stadion einmal tief durch. Es wäre sonst sicher der Ausgleich zum 1:1 gewesen. „Glück muss man provozieren. Und ich hatte das Glück heute auf meiner Seite“, sagte der Schweizer Keeper, der am Donnerstagabend beim 3:1-Sieg gegen Universitatea Craivo erstmals seit elf Monaten wieder zwischen den Pfosten von RB Leipzig stand. „Ich freue mich über die ersten 90 Minuten in dieser Saison. Das hat richtig gut getan“, erklärte der 24-Jährige nach dem Sieg im Hinspiel der dritten Euro-League-Qualifikationsrunde.

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Künftig wird er wieder regelmäßig Spielpraxis bekommen. Das war für den Torhüter, nach der für ihn verkorksten letzten Saison mit nur einem Pflichtspiel beim 0:1 am 19. September 2017 in Augsburg die Bedingung, um in Leipzig zu bleiben. „Der Trainer hat mir Sachen gesagt, die mir gefallen haben. Deswegen bin ich noch hier. Jetzt bin ich bereit, für alles was kommt“, sagte Mvogo am Donnerstag in den Katakomben des Stadions.

Sein neuer Coach Ralf Rangnick erklärte: „Momentan ist es so geplant, dass Yvon die Spiele donnerstags in der Euro League macht und Pete an den Wochenenden, also in der Bundesliga. Damit beide auch einen gewissen Rhythmus haben.“

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Der dritte Keeper Marius Müller, der gegen Craiova auf der Bank saß, soll aber nicht hinten runter fallen. „Er wird auch bei uns eine wichtige Rolle spielen. Dafür ist es aber notwendig, dass wir in allen drei Wettbewerben eine Weile spielen, damit es auch für alle Sinn macht“, sagte der Chefcoach. Rangnick plant in dieser Saison, auf so vielen Positionen wie möglich, zwischen Europa League, Bundesliga sowie DFB-Pokal in der Mannschaft zu rotieren.

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