25. Juli 2018 / 09:15 Uhr

Trainerumfrage: Nordhausen ist Top-Favorit

Trainerumfrage: Nordhausen ist Top-Favorit

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Die Regionalliga Nordost startet in ihre siebte Saison als vierthöchste Spielklasse
Die Regionalliga Nordost startet in ihre siebte Saison als vierthöchste Spielklasse © www.dfb.de
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Wir haben zum Start der Regionalliga die Übungsleiter der 18 Teams befragt: Auch Chemnitz, Lok Leipzig und Erfurt weit vorne erwartet

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Leipzig. Vor dem Saisonstart der Regionalliga Nordost am 27. Juli haben sich 18 Experten entschieden: Titelaspirant Nummer eins ist der FSV Wacker Nordhausen. 16 Trainer sind davon überzeugt, dass Wacker gute Chancen besitzt, Meister zu werden. Der Titelträger der Nordost-Staffel steigt in der anstehenden Saison direkt in die 3. Liga auf. Auch dem Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC trauen das zahlreiche Experten zu, 15 Trainer gaben dem CFC eine ihrer Stimmen. Der 1. FC Lok Leipzig wird mit 14 Nennungen ebenfalls hoch gehandelt. Rot-Weiß Erfurt erhielt „nur“ elf Stimmen. Mit Thomas Brdaric steht bei Erfurt ab sofort ein ehemaliger Nationalspieler an der Seitenlinie.

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Andreas Zimmermann (VSG Altglienicke): Die Absteiger Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC werden oben mitmischen. Aber auch Wacker Nordhausen traue ich einiges zu, der Verein hat ordentlich aufgerüstet. Weitere Teams, die eine gute Rolle spielen können, sind der 1. FC Lok Leipzig und der Berliner AK. Beim BFC Dynamo muss man abwarten, wie der Abgang von Torjäger Rufat Dadashov verkraftet wird.

Sven Köhler (VfB Auerbach): Die Regionalliga Nordost ist in zwei Klassen unterteilt. Vereine wie der FSV Wacker Nordhausen, Lok Leipzig, Rot-Weiß Erfurt, der Chemnitzer FC und der BFC Dynamo arbeiten unter professionellen Bedingungen und wollen so schnell wie möglich in die 3. Liga aufsteigen. Und dann gibt es kleinere Klubs wie uns, für die es nur darum geht, nicht abzusteigen.

Almedin Civa (SV Babelsberg 03)
Almedin Civa (SV Babelsberg 03) © ZB
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Almedin Civa (SV Babelsberg): Top-Favorit auf die Meisterschaft ist für mich Wacker Nordhausen. Die größten Konkurrenten von Wacker sind Lok Leipzig, der Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt. Auch dem Berliner AK und dem BFC Dynamo traue ich zu, im Titelrennen eine gute Rolle zu spielen. Unser Ziel ist es erneut, junge Spieler bestmöglich zu entwickeln und dabei attraktiven Fußball zu spielen.

Torsten Gütschow (Budissa Bautzen): Für uns kann es kein anderes Ziel als den Klassenverbleib geben. Die meisten Mannschaften rüsten enorm auf, um im Titelrennen ein Wörtchen mitreden zu können. Deshalb wird es sehr schwer für uns, dabei mitzuhalten. Ich erwarte eine Zweiklassengesellschaft, in der rund acht Teams um die Meisterschaft spielen und der Rest gegen den Abstieg. Titelfavoriten sind für mich der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt und Wacker Nordhausen. Lok Leipzig und viele Berliner Vereine werden auch Ambitionen haben, oben mitzumischen.

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Ersan Parlatan (Berliner AK): Die besten Chancen auf den Titel hat Vizemeister Wacker Nordhausen, der eine ohnehin schon sehr gute Mannschaft mit einigen hochkarätigen Zugängen verstärkt hat. Auch Lok Leipzig sowie die Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt zähle ich zu den Favoriten.

René Rydlewicz (BFC Dynamo): Unser Anspruch ist es, am Ende der Saison ganz oben zu stehen. Wir sind aber sicher nicht der große Favorit auf die Meisterschaft. Diese Rolle nehmen Vereine wie der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt, der 1. FC Lok Leipzig und Wacker Nordhausen ein. All diese Klubs stehen stärker unter Druck als wir.

Ante Covic (Hertha BSC Berlin II)
Ante Covic (Hertha BSC Berlin II) © imago/Matthias Koch

Ante Covic (Hertha BSC II): Wenn wir unseren achten Platz aus der vergangenen Saison bestätigen können, wäre das ein feiner Erfolg. Zu den Titelfavoriten gehört auf jeden Fall der Chemnitzer FC. Der 1. FC Lok Leipzig ist sehr stabil geworden und wird ebenfalls eine gute Rolle spielen. Vereine wie der BFC Dynamo und Wacker Nordhausen haben sicher auch Aufstiegsambitionen.

Jörg Goslar (Viktoria Berlin): Wir haben viele neue Spieler und ich bin als Trainer auch erst Anfang Juli dazugestoßen. Deshalb ist es schwierig, ein Ziel zu formulieren. Oben werden die Traditionsvereine Lok Leipzig, Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC sowie Wacker Nordhausen das Rennen unter sich ausmachen.

Erik Schmidt (Bischofswerdaer FV): Über etwas anderes als den Klassenverbleib müssen wir gar nicht sprechen. Um die Meisterschaft kämpfen Lok Leipzig und der FSV Wacker Nordhausen. Beide Vereine verfügen über eingespielte Mannschaften und konnten sich in der Sommerpause noch einmal verstärken.

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David Bergner (Chemnitzer FC): Der BFC Dynamo, Wacker Nordhausen und Lok Leipzig werden um die Meisterschaft mitspielen. Alle drei Teams waren schon in der Vorsaison weit vorne dabei, verfügen über weitgehend eingespielte Teams, haben aber auch noch einmal investiert. Dazu wird sicher noch eine Überraschungsmannschaft kommen. Wir tun gut daran, demütig zu bleiben, denn der CFC befindet sich nach wie vor in der wohl schwierigsten Phase seiner Vereinsgeschichte.

Thomas Brdaric (FC Rot Weiß Erfurt)
Thomas Brdaric (FC Rot Weiß Erfurt) © imago/Stylbruch

Thomas Brdaric (Rot-Weiß Erfurt): Wir haben einen riesigen Umbruch hinter uns, so dass ich mit einer beinahe komplett neuen Mannschaft arbeite. Jeder Sieg ist da für uns Gold wert. Um die Meisterschaft werden Wacker Nordhausen, Lok Leipzig und der Chemnitzer FC spielen. Diese drei Klubs haben sich gut verstärkt und sind in der Breite hervorragend aufgestellt.

André Meyer (Union Fürstenwalde): Sportlich geht es für uns um den Klassenverbleib. Vorne werden Wacker Nordhausen oder Lok Leipzig das Titelrennen unter sich ausmachen. Außerdem darf man gespannt sein, ob Viktoria Berlin nach dem Investoreneinstieg schon oben mitmischen kann.

Maximilian Dentz (Germania Halberstadt): Lok Leipzig und Wacker Nordhausen haben die besten Karten auf die Meisterschaft. Auch Mannschaften aus dem Berliner Raum werden sicher das Ziel verfolgen, oben mitzuspielen. Eventuell kann auch der Chemnitzer FC in das Titelrennen eingreifen.

Heiko Scholz (1. FC Lok Leipzig)
Heiko Scholz (1. FC Lok Leipzig) © Andre Kempner

Heiko Scholz (1. FC Lok): Wir haben auf Profitum umgestellt und wollen uns im Vergleich zur letzten Saison verbessern. Nach dem sechsten Platz peilen wir jetzt an, unter die besten vier zu kommen. Unser Zweijahresplan sieht vor, spätestens 2020 in die 3. Liga aufzusteigen. Vielleicht klappt es ja schon in dieser Spielzeit. Zu den größten Konkurrenten zählt der Chemnitzer FC. Auch Rot-Weiß Erfurt, den BFC Dynamo, Wacker Nordhausen und den Berliner AK schätze ich stark ein.

Heiko Weber (ZFC Meuselwitz): Wacker Nordhausen und der Chemnitzer FC haben aus meiner Sicht die stärksten Mannschaften und damit auch die besten Chancen auf den Titel. Doch auch wir sind dazu in der Lage, in der Spitzengruppe mitzuspielen. Unser Anspruch ist aber erst einmal, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.

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Karsten Hutwelker (Oberlausitz Neugersdorf): Stand jetzt haben wir nur ein Ziel: Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenverbleib sicherstellen. Titelfavoriten sind für mich Rot-Weiß Erfurt, der Chemnitzer FC sowie Wacker Nordhausen. Alle drei Teams verfügen über bessere finanzielle Möglichkeiten als die meisten anderen Vereine.

Volkan Uluc (FSV Wacker Nordhausen)
Volkan Uluc (FSV Wacker Nordhausen) © imago/Jacob Schröter

Volkan Uluc (Wacker Nordhausen): Es ist kein Geheimnis, dass wir nach der Vizemeisterschaft in der letzten Saison diesmal den Titel holen wollen. Die Konkurrenz ist aber sehr groß. Der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt, der BFC Dynamo, Lok Leipzig und der Berliner AK werden das gleiche Ziel wie wir verfolgen. Es wird eine ausgeglichene Spitzengruppe.

Ingo Kahlisch (Optik Rathenow): Als reiner Amateurverein wird es für uns sehr schwer sein, in dieser starken Liga zu bestehen. Dennoch werden wir mit allen Mitteln versuchen, den Klassenverbleib zu schaffen. Die größten Favoriten sind für mich die Drittliga-Absteiger Chemnitz und Erfurt.

Thomas Palapies-Ziehn

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