10. Januar 2019 / 13:44 Uhr

Trainingsstart beim SC DHfK Leipzig: „Müssen den ganzen Mist hinter uns lassen“

Trainingsstart beim SC DHfK Leipzig: „Müssen den ganzen Mist hinter uns lassen“

Matthias Roth
Immer voll dabei und ein Freund klarer Worte: DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
Immer voll dabei und ein Freund klarer Worte: DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. © Christian Modla
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Am Freitag beginnen die Handballer des SC DHfK Leipzig mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Bevor es losgeht, macht Geschäftsführer Karsten Günther seinem Herzen noch einmal Luft und benennt klar, was ab sofort besser werden muss.

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Leipzig. Resetknopf drücken, zurück auf Start und dann volle Pulle wieder los. Das ist der Plan der Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig. Am Freitag startet die Mannschaft von Trainer André Haber in die Vorbereitung für die Rückrunde. Das erste Punktspiel folgt dann am 10. Februar in Bietigheim. Es könnte eine der wichtigsten Begegnungen der Saison werden. Bis dahin soll die Mannschaft auf Kurs sein.

„Wir müssen den ganzen Mist hinter uns lassen“, benennt es DHfK-Manager Karsten Günther direkt. Die Zwischenbilanz: Zehn Punkte nach 19 Spielen, Platz 15 in der Tabelle und gerade vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Dort rangiert Bietigheim und könnte bei einem Sieg gegen die Leipziger die Tuchfühlung herstellen. Soweit soll es nicht kommen. Günther und das Trainerteam haben einen genauen Plan, was jetzt passieren muss.

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SC DHfK Leipzig - SG BBM Bietigheim (31:24) Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - SG BBM Bietigheim (31:24) © Christian Modla
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Zu oft mit sich selbst befasst

Die sportliche Leitung des SC DHfK hat das Jahr 2018 ausgewertet. Ja, in dieser Saison war mehr drin. Ja, es wurden acht Partien mit einem Unentschieden oder nur einem Tor zu wenig beendet. Ja, Kiel, Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar-Löwen haben nur mit Glück eine Niederlage gegen den SC DHfK in letzter Sekunde abgewendet. Günther sagt aber auch: „Das war nicht nur Pech.“ Zu oft habe in dieser Spielzeit ein Mannschaftsteil nicht funktioniert. Stand in einer Begegnung die Abwehr wie Fels, dann haperte es im Angriff oder umgekehrt.

„Wir müssen uns wieder mehr gegenseitig helfen, das hat den SC DHfK immer ausgemacht“, sagt Günther. Zu oft hätten sich die Spieler mit sich selbst befasst, wenn es im Wettkampf nicht rund lief. Und noch eine Forderung: Die Mannschaft brauche mehr Führung. Ein Problem, das auch schon der Ex-Trainer Michael Biegler ausgemacht hatte. Günther nennt nun Namen. Spieler wie Niclas Pieczkowski, Maximilian Janke, Philipp Weber, Bastian Roscheck oder Alen Milosevic müssten vorangehen und mehr Verantwortung übernehmen.

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Das Vertrauen ist da

Einen Monat haben Haber und sein Co-Trainer Matthias Albrecht nun Zeit, die Forderungen umzusetzen. Das Team fährt kommende Woche ins Trainingslager nach Barsinghausen, dorthin wo sich auch die deutsche Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorbereitet hat. Es folgen Testspiele am 24. Januar gegen Saporoshje um 19 Uhr in Wurzen und am 31. Januar in Großenhain, Gegner steht noch nicht fest. Außerdem nimmt der SC DHfK am 19. Januar wieder am Peugeot-Cup in Dessau teil.

Karsten Günther will jetzt nicht alles auf links drehen. „Das Vertrauen in den Kader ist da und unsere Sponsoren haben uns auch in schwierigen Situationen stets den Rücken gestärkt“, so der Manager. Fest stehe aber auch: „Wir müssen jetzt liefern.“

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