27. Mai 2018 / 18:33 Uhr

Tränen in der Senfstadt: Der FC Eldagsen steigt ab (mit Galerie!)

Tränen in der Senfstadt: Der FC Eldagsen steigt ab (mit Galerie!)

Ole Rottmann
Tilman Gust (Eldagsen) geht gleich gegen zwei Gegenspieler, hier Benjamin Hartmann (Mitte) und Pascal Könemann (rechts), in den Zweikampf.
Tilman Gust (Eldagsen) geht gleich gegen zwei Gegenspieler, hier Benjamin Hartmann (Mitte) und Pascal Könemann (rechts), in den Zweikampf. © Rico Person
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Die Senfstädter hatten sich an den Abstiegskampf in der Landesliga in dieser Saison schon länger gewöhnen können. Nun ging dieser Kampf endgültig verloren: Mit einem 1:2 gegen den VfL Bückeburg steigt der FC Eldagsen in die Bezirksliga ab. „Megabitter“, fasste der sichtlich angeschlagene FC-Coach Holger Gehrmann zusammen.

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Als nach der in letzter Sekunde erlittenen 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den VfL Bückeburg der Abstieg des FC Eldagsen nach drei Jahren in der Landesliga feststand, rang Trainer Holger Gehrmann um Fassung. Seine Versuche, mit belegter Stimme das zu erklären, was im ersten Augenblick nur schwer zu begreifen war, scheiterten bisweilen an den Emotionen, die dem Coach in diesem Moment doch arg zu schaffen machten.

Bilder vom Spiel der Landesliga Hannover zwischen dem FC Eldagsen und dem VfL Bückeburg

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​"Wohl beste Saisonleistung" nicht belohnt

Auch dem Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Westenfeld gelang es nicht, seine Tränen zu unterdrücken. Der Eldagser Absturz in die Bezirksliga hatte sich zwar in den Vorwochen abgezeichnet, doch die Konfrontation mit der Unumstößlichkeit einer solchen Entscheidung ist deshalb nicht weniger schmerzhaft. Vor allem, weil die Senfstädter Gehrmanns Ansicht nach „in der ersten Halbzeit wohl unsere beste Saisonleistung gezeigt“ hatten. Seine Umstellung auf 3-5-2 erwies sich als Volltreffer, das Risiko schien sich auszuzahlen. Nur Tore wollten bis zum Wechsel keine fallen.

Mit einer ihrer seltenen Offensivaktionen kamen die Gäste nach der Pause durch Jonas Abram zur schmeichelhaften Führung (50.). Sebastian Mende gelang aus kurzer Entfernung kurz vor dem Ende der Ausgleich (87.), nachdem Lucas Brünig und Tilman Gust zuvor noch mit guten Gelegenheiten gescheitert waren. Lauri Schwitalla hätte die Partie um ein Haar sogar gedreht, doch ein auf der Linie stehender Bückeburger köpfte den Schuss des Angreifers noch an die Latte.

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Der finale Tiefschlag war laut Gehrmann schließlich „sinnbildlich für unsere Saison. Der Ball wäre vermutlich zur Eckfahne gegangen.“ Doch Steffen Führings Schuss wurde unhaltbar abgefälscht und trudelte ins Tor (90.+3). „Megabitter“, sagte Gehrmann, mittlerweile wieder etwas gefasster.

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