22. April 2018 / 20:39 Uhr

Tränen in Köln! Spieler weinen nach Schalke-Spiel

Tränen in Köln! Spieler weinen nach Schalke-Spiel

Redaktion Sportbuzzer
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Trauer bei den Kölnern: Die Spieler weinen nach dem Unentschieden gegen Schalke.
Trauer bei den Kölnern: Die Spieler weinen nach dem Unentschieden gegen Schalke. © 2018 Getty Images
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Das Heimspiel gegen Schalke 04 war für den 1. FC Köln so etwas wie die letzte realistische Chance auf den Klassenerhalt. Weil am Ende nur ein Unentschieden heraussprang und der Abstieg nun fast sicher ist, brachen bei den Kölnern nach dem Spiel vor Enttäuschung alle Dämme.

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In Köln fließen die Tränen nach dem 2:2 gegen den FC Schalke 04! Auch wenn der Kölner Abstieg nun praktisch besiegelt ist, erhoben sich die Zuschauer nach dem Abpfiff und spendeten den verzweifelten Spielern minutenlang Applaus. Nicht nur Torwart Timo Horn weinte. Nach 0:2-Rückstand holten die Kölner gegen den Tabellenzweiten aus Schalke noch einen Punkt, doch der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt drei Spiele vor dem Saisonende acht Zähler, der sechste Abstieg ist kaum noch zu verhindern.

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Kapitän Jonas Hector musste den Torschützen zum Ausgleich, Leonardo Bittencourt, der auf der Bank weinte, trösten, nahm in den Arm. Auf diese Geste angesprochen äußerte er sich: "Das ist ganz normal, dass man da den einen oder anderen unterstützt." Dankbar zeigte er sich, ob der versöhnlichen Reaktion der Kölner Fans nach dem Anpfiff - es gab ernüchterten Applaus für die Mannschaft: "Wenn die Zuschauer applaudieren, dann ist das das schönste, was einem Fußballer passieren kann."

Völlig ernüchtert war der zweite Kölner Torschütze des Spiels, Marcel Risse. Über sein Tor sagte er nur: "Das war eines der traurigsten Tore, die ich je geschossen habe."

Auch Trainer Stefan Ruthenbeck war nach dem Spiel resigniert - weigerte sich aber, den Abstieg schon hinzunehmen: "Da wurden heute wieder viele Tränen vergossen. Wir haben bis zur letzten Sekunde alles versucht. Aber: Wir sind immer noch nicht abgestiegen. Wir haben noch Freiburg, wir haben noch Wolfsburg. Die Mannschaft liebt und lebt den Verein, das ist keine Söldnertruppe. Die Jungs werden sich bis zum letzten Spieltag zerreißen"

Nur Bielefeld und Nürnberg vor Köln

Der Europa-League-Teilnehmer aus Köln, der auch noch eine um 14 Treffer schlechtere Tordifferenz als der 16. Freiburg hat, konnte sich auf den sechsten Absturz nach 1998, 2002, 2004, 2006 und 2012 lange vorbereiten, auch wenn in der Rückrunde nach Derby-Siegen gegen Mönchengladbach und Leverkusen sowie einem Überraschungs-Erfolg in Leipzig immer wieder Hoffnung aufkeimte. Seit dem 3. Spieltag steht der FC durchgängig auf einem Abstiegsplatz.

Nur Arminia Bielefeld (7) und der 1. FC Nürnberg (8) sind öfter als sechsmal aus der 1. Liga abgestiegen. Die direkte Rückkehr des ersten Bundesliga-Meisters soll der gebürtige Kölner Markus Anfang als Trainer schaffen, der aktuell noch mit Holstein Kiel um den Aufstieg ins Oberhaus kämpft.

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