08. Juli 2017 / 15:26 Uhr

Transferposse bei PSG: Verratti kritisiert eigenen Berater

Transferposse bei PSG: Verratti kritisiert eigenen Berater

Redaktion Sportbuzzer
Barcelona oder doch Paris? Angeblich will Verratti weg, doch PSG möchte den Italiener nicht ziehen lassen.
Barcelona oder doch Paris? Angeblich will Verratti weg, doch PSG möchte den Italiener nicht ziehen lassen. © imago/Montage
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Angeblich will der Italiener weg, doch Paris stellt sich quer. Nun ruderte Verratti aber zurück und rüffelte seinen Berater für dessen kritische Aussagen.

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Seit Wochen wird über einen möglichen Wechsel von Marco Verratti spekuliert. Der Italiener steht offenbar besonders beim FC Barcelona hoch im Kurs und wird von den Katalanen heftig umworben. Der 24-Jährige selbst soll nicht abgeneigt sein, doch Paris Saint-Germain will den Mittelfeldspieler nicht ziehen lassen.

Verrattis Berater Donato Di Campli ist davon überhaupt nicht begeistert und moserte gegenüber Corriere dello Sport: „Verratti für 100 Millionen Euro nicht gehen zu lassen ist nur noch eine Frage des Stolzes.“ Der 24-Jährige sei, so der Italiener, ein „Gefangener des Emirs von Katar“. Eine klare Anspielung auf Nasser al-Khelaifi, den Präsidenten des Pariser Klubs.

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Damit ist Di Campli offenbar über das Ziel hinausgeschossen – und erntete Kritik von seinem Klienten. „Wir hatten zuletzt ein paar harte Tage. Ich habe gesehen, was mein Berater gesagt hat. Und ich möchte dazu sagen, dass das nicht meine Worte sind. Ich möchte mich bei jedem im Klub entschuldigen. Beim Präsidenten, bei den Fans und bei den Spielern“, erklärte Verratti in einer Videobotschaft und betonte: „Ich bin sehr glücklich hier.“

Richtig glaubwürdig scheint das allerdings nicht. Schließlich hatte der 24-Jährige zuvor noch selbst Kritik an seiner Mannschaft geäußert: „Sie erzählen jedes Jahr, dass sie ein großes Team zusammenstellen, und dann sehen wir die Resultate. Versprechungen sind nicht genug.“ Beim FC Barcelona sieht der italienische Nationalspieler offenbar bessere Chancen auf Erfolge, doch Paris stellt sich quer. „Verratti möchte kommen, aber PSG verhandelt nicht mit uns“, berichtete Josep Bartomeu, Präsident der Katalanen. Gut denkbar also, dass die scheinbare Uneinigkeit zwischen Verratti und seinem Berater nur eine weitere Etappe in einer Transferodyssee ist.

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